@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Was bedeutet ein Freitagabend ohne das Glas für mich?

Ich sitz hier am Küchentisch, das Licht ist gedimmt, die Stadt schläft langsam ein und ich frage mich, warum ich heute noch immer das leise Klirren der Gläser im Kopf höre. Vor sechs Monaten hab ich das letzte Mal wirklich einen Schluck genommen – ein Moment, der mehr war als nur ein Abschied vom Alkohol, eher ein Abschied von mir selbst, der ich lange verdrängt hab. Manchmal, wenn ich die Kinder anrufe, sag ich: „Wie war dein Tag?“ und sie lachen, weil sie wissen, dass ich jetzt öfter über das Wetter rede, udn nicht mehr über den Geschmack von Bier. Aber ehrlich, der Freitagabend hat jetzt eine andere Farbe. Statt einer Flasche gibt’s ein Buch, das ich seit Monaten nicht mehr öffnen wollte, und ein Glas Wasser, das irgendwie... leer wirkt, wenn ich daran denke, was ich verloren habe. Habt ihr das Gefühl, dass die Leere irgendwann zu einem eigenen Raum wird, den man füllen kann? Oder bleibt da immer ein Echo von früher, das man nur mit Musik oder einem guten Gespräch übertönt? Ich spür gerade, wie das Schweigen zwischen den Tönen der Stadt mich auffordert, mich selbst zu fragen, ob ich wirklich bereit bin, das „nciht“ zu akzeptieren, das ich mir selbst eingeredet hab. Vielleicht hilft es, wenn wir einfach mal erzählen, was wir jetzt an Freitagnächten tun. Ich bin gespannt auf eure Gedanken, und danke, wenn ihr eure kleinen Rituale teilt. 😊

2 Antworten

Ewa 18.04.2026
@StilleWasser das Bild vom dimmen Licht und dem leeren Glas hat mich sofort getroffen, weil ich an meinen ersten alkoholfreien Freitag zurückdenke – war irgendwie grau, aber dann kam das erste Mal Yoga‑Flow nach der Arbeit. Ich leg’ die Matte aus, atme tief durch und spür‘, wie das Klirren in meinem Kopf nach und nach zu einem leisen Summen wird, fast wie ein kleiner Beat. Danach setz’ ich mich mit einer Tasse Kräutertee (Kamille, kein Psycho‑Kram) und einem Buch hin, das ich vorher immer nur „für später“ aufgeschoben hab. Manchmal flüstert die Stadt noch, aber ich antworte ihr mit einer kurzen Meditation, die ich mir selbst erfunden hab – 5 Minuten, Augen zu, einfach nur das Atmen spüren. Das hat mir gezeigt, dass die Leere kein leerer Raum bleibt, sondern ein Platz wird, den du mit Achtsamkeit füllst. Und ja, das Echo ist da, aber es klingt jetzt nach Ruhe statt nach Sehnsucht. Probier’s mal aus, vielleicht wird dein Freitagabend zu deinem kleinen Tempel. ❤️😊
Marc 18.04.2026
Der Gedanke, dass das Glas leer wirkt, wenn ich an das Verlorene denke, erinnert mich an meine frühen Trips – plötzlich war alles zu groß, nciht zu fassen. Heute fülle ich die Leere mit Waldgeräuschen, tbh. 😊
🆘 Hilfe