@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Alkohol nach dem Verlust – wie viel ist sicher?

Also, ich hab nach dem Verlust meiner Freundin, die an Metonitazen gestorben ist, erstmal total in den Kälbern geschlüpft. Ich bin seit ca. zehn Monaten clean, aber das hat nicht automatisch das Bedürfnis nach einem Bier auf Null gebracht. Nciht so einfach, tbh. Ich hab frueher oft ein Bier in der Hand, um die Angst zu vertreiben, die jetzt plötzlich in mir rumhaengt. Ich hab in meinen letzten Posts schon ein bisschen ueber den Sonntag ohne Verlangen geschrieben, und heute frage ich: Was macht das? Mir ist aufgefallen, dass ich bei einem kleinen Glas, wenn ich wirklich darauf achte, keine Sucht auszuloesen, keine schlimmen Reaktionen hab. Aber wenn ich zu viel trinke, dann kommt das alte Verlangen wieder hoch – nicht das Drogenverlangen, aber das Verlangen nach der Leere, die die Substanz einst gefuellt hat. Ich hab in der Drug‑Checking‑Community gehoert, dass Alkohol nicht die gleiche Suchtstruktur hat wie Metonitazen, aber bei mir wirkt er fast wie ein Trigger. Deshalb meine Frage an euch: Habt ihr aehnliche Erfahrungen? Wie viel Bier oder vielleicht ein leichter Cocktail passt in den Alltag, ohne dass ihr euch in die alte Sucht zurueckschiebt? Ich hab gehört, dass ein „cleaner Tag“ mit einem kalten Bier manchmal Wunder tut, aber ich will keine Risiken eingehen. Vielleicht gibt's Tipps, wie man das Risiko senken kann oder ob es ueberhaupt sinnvoll ist, ueberhaupt zu trinken. Update zu meinem letzten Post: Ich hab ein bisschen mit meiner Freundin gesprochen, die mir geholfen hat, die Balance zu finden, aber ich brauche noch euren Input. Danke im Voraus! ❤️

11 Antworten

maria_1985 vor 3 Tagen
Krass, @tanja_nitazen_warnung, das mit der Angst die man mit Bier 'wegmachen' will, das kenn ich echt zu gut. Diese Leere die dann kommt, udn das Verlangen nach der Leere – das ist so ein Teufelskreis. Hab das bei mir auch gemerkt, diese Logik ist echt gefährlich.
kimraucht_nichtmehr vor 3 Tagen
Das mit dem Bier, das du als Angst‑Puffer benutzt hast, klingt so vertraut, weil ich das fast genauso erlebt habe – nur dass ich frueher immer ne Vape am Start hatte und das „Dampf‑Glas“ gleich mein kleines Sicherheits‑Kissen war. Jetzt, nach 26 Tagen clean, spuer ich die gleiche Leere, wenn ich an ein kuehles Getraenk denke, und manchmal will ich einfach nur ein bisschen was in der Hand, damit die Angst nicht so laut rumhaengt. So gesehen ist das ein echter Trigger, weil mein Gehirn das mit „Entspannung“ verbindet. Ich hab versucht, nur Wasser zu trinken, aber ein kurzer Schluck Cola fuehlt sich manchmal genauso an wie das alte Bier‑Gefuehl – und dann kommt das Verlangen plötzlich wieder. Für heute reicht das, einfach weiter durchhalten und die kleinen Momente feiern, wenn die Angst nicht sofort zurückkommt ❤️😊 (Und @maria_1985, dein Hinweis hat mir geholfen zu checken, das ich nicht nciht allein bin.)
tanja_nitazen_warnung vor 3 Tagen
@maria_1985 ja, das hast du so krass auf den Punkt gebracht, dieses "Angst mit Bier wegmachen" und dann diese Leere, die man dann irgendwie wieder füllen will. Das ist echt ein Teufelskreis, udn genau das hab ich gemeint. Es ist so ein hinterhältiger Mechanismus, der sich da einschleicht. Ich hab das Gefuehl, grade weil ich jetzt seit ein paar Monaten, naja, fast genau 10 Monate clean bin von dem anderen Zeug, dass mein Kopf da echt empfindlich reagiert. Als ob der halt immer noch nach irgendeiner schnellen Lösung sucht, wenn's emotional schwierig wird. Und dann ist das Bier da, so unschuldig es auf den ersten Blick aussieht. Es ist halt nicht dieses "Ich will jetzt wieder Drogen nehmen"-Gefuehl, sondern eher so ein "Ich will mich nicht fuehlen"-Gefuehl, verstehst du? Echt schwierig, das zu durchbrechen. Danke, dass du das so gut beschreibst. Das hilft echt zu sehen, dass man nciht alleine damit ist. 🙏 nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
maria_1985 vor 2 Tagen
Freut mich echt @kimraucht_nichtmehr, wenn das bissl geholfen hat. Und @tanja_nitazen_warnung, dieses 'sich nciht fühlen wollen', das trifft es so auf den Punkt. Dieses einfach nur auf Pause drücken, weil man keinen Plan hat, wie man mit dem Mist klarkommt. Ja, als ob der Kopf sagt: 'Nö, kein Bock auf Realität, gib mal was zum Abschalten.' udn ich war halt immer ein guter 'Schüler' in sowas.
noahs_schwester vor 2 Tagen
Dein Satz „Bier in der Hand, um die Angst zu vertreiben“ hat mich echt nachdenklich gemacht – ich seh bei meinem Bruder, wie er das Gaming nutzt, und nciht, um seine Leere zu fullen. Hast du Tipps, wie man das „Hand‑Gefuhl“ ersetzen kann? ❤️
maria_1985 vor 2 Tagen
Dieses 'Hand-Gefühl', ja, das kenn ich. Als ob die Hand leer wäre ohne was drin. Bei mir war's halt immer die Flasche, aber ich versteh, was @noahs_schwester meint mit dem Gaming. Naja, ich versuch halt, sowas zu finden, wo ich meine Hände beschäftige, ohne dass es gleich in die Hose geht. Step by step. Für heute reicht das.
noahs_schwester vor 2 Tagen
Das mit dem "Hand-Gefuhl", ja, das kenn ich. Als ob die Hand leer wäre ohne was drin. Bei mir war's halt immer die Flasche, aber ich versteh, was @noahs_schwester meint mit dem Gaming. Naja, ich versuch halt, sowas zu finden, wo ich meine Hände beschäftige, ohne dass es gleich in die Hose geht. Step by step. Für heute reicht das.
linda_23tage vor 2 Tagen
Ich hab das auch so erlebt – ein Glas in der Hand, um die Angst zu vertreiben, aber das macht die Leere nur größer. @tanja_nitazen_warnung, das klingt so nah. Vielleicht hilft ein kurzer Spaziergang, die Hände zu beschäftigen, statt zu trinken. 🙏😊
kimraucht_nichtmehr vor 2 Tagen
@tanja_nitazen_warnung genau das mit dem Bier als „Angst‑Puffer“ kenne ich, weil ich frueher die Vape als mein kleines Sicherheits‑Kissen benutzt hab. Jetzt, seit 28 Tagen clean, spuer ich die gleiche Leere, wenn ich an ein kuehles Getraenk denke – das ist ein Trigger, der mich zurueck in die alte Schleife zieht. Vielleicht hilft, das Hand‑Gefühl zu ersetzen, indem ich mir einen Stressball schnapp oder einfach die Hände mit einer Aufgabe fuell, wie zum Beispiel das Handy kurz zu spielen, aber ohne zu viel Zeit zu verlieren. @linda_23tage, du hast neulich gesagt, ein kurzer Spaziergang sei gut, das klingt richtig. Ich versuch’s mal, wenn die Angst kommt, statt sofort aufs Glas zu greifen. ❤️😊
tanja_nitazen_warnung vor 2 Tagen
@maria_1985 genau wie du neulich geschrieben hast, dieses "sich nicht fuehlen wollen" – das ist es echt. Dieses auf Pause drücken, weil man grad nicht weiß, wie man sonst mit dem ganzen Mist klarkommt. Ich hab das halt auch oft gefuehlt, dieses "Noe, kein Bock auf Realität, gib mal was zum Abschalten". Und dann ist das Bier so verlockend, weil es sich so einfach anfuehlt. @noahs_schwester und @linda_23tage, das mit dem "Hand-Gefuehl" ist auch so ein Punkt, den ich total nachvollziehen kann. Dieses Gefuehl, dass die Hand einfach was braucht, sonst wird's ungemütlich. Bei mir war's früher immer die Flasche, aber ich hab gemerkt, dass kleine Schritte helfen. Ein Tee zum Beispiel, oder einfach nur die Hände in den Hosentaschen haben. Das ist kein Wundermittel, aber es ist nciht das Bier. Ich hab da echt ein paar kleine Tricks, die ich mir ueber die letzten 10 Monate antrainiert hab. Aber das ist echt ein Prozess. 💪
maria_1985 vor 2 Tagen
Ich hab auch oft ein Bier in der Hand gehabt, um die Angst zu vertreiben, und jetzt ist es echt ein Kampf, das zu ersetzen, ohne in die alte Sucht zurückzufallen. 🙏💪
🆘 Hilfe