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Alkohol und Schuldgefühle – kann ich noch normal trinken
Von mamavonluisvor 1 Tagen💬 1❤️ 6
Ich hab gestern abends, nachdem mein Sohn wieder einen Crash hatte, ein bisschen an der Tasse gesessen. Ka, das war nicht die erste Nacht, wo ich mich mit einem Bier zurückgezogen hab, um die ganze Panik zu ertränken. Aber das Gefühl, dass jeder Schluck ein bisschen mehr Schuld mit sich bringt, ist einfach unerträglich. Ich hab mir gedacht, vielleicht ist es nicht so, dass ich die Sucht meines Sohnes mit Alkohol abmildern kann, sondern eher, dass ich mich selbst damit belaste. Wie geht's anderen, die eigentlich keine Sucht haben, aber ständig einen Drink brauchen, um mit dem Stress umzugehen? Und wie schafft man es, Grenzen zu ziehen, ohne sich dabei wie ein Verräter zu fühlen? Ich will einfach nur ein bisschen Ruhe, aber das Bier bleibt immer da.
1 Antworten
leyla_naloxonvor 1 Tagen
Ka, ich hab das auch immer so geglaubt: das Bier „taumert“ die Angst weg, aber es ist eher ein Spam von Schuld. Früher habe ich bei jedem kleinen Crash ein Glas gezapft, dann plötzlich war alles zu schmerzhaft. Jetzt hab ich gelernt, dass der erste Schluck manchmal mehr Brennstoff bringt, als Wasser. Ha, ich hab mir den Mut geholt, lieber „nur ein Schluck“ als „eine Flasche“ und wahrlich die Last ein wenig runterzulassen.
Alkohol und Schuldgefühle – kann ich noch normal trinken
Von mamavonluis · · 1 Antworten · 6 Reaktionen
Ich hab gestern abends, nachdem mein Sohn wieder einen Crash hatte, ein bisschen an der Tasse gesessen. Ka, das war nicht die erste Nacht, wo ich mich mit einem Bier zurückgezogen hab, um die ganze Panik zu ertränken. Aber das Gefühl, dass jeder Schluck ein bisschen mehr Schuld mit sich bringt, ist einfach unerträglich. Ich hab mir gedacht, vielleicht ist es nicht so, dass ich die Sucht meines Sohnes mit Alkohol abmildern kann, sondern eher, dass ich mich selbst damit belaste. Wie geht's anderen, die eigentlich keine Sucht haben, aber ständig einen Drink brauchen, um mit dem Stress umzugehen? Und wie schafft man es, Grenzen zu ziehen, ohne sich dabei wie ein Verräter zu fühlen? Ich will einfach nur ein bisschen Ruhe, aber das Bier bleibt immer da.
1 Antworten
leyla_naloxon ·
Ka, ich hab das auch immer so geglaubt: das Bier „taumert“ die Angst weg, aber es ist eher ein Spam von Schuld. Früher habe ich bei jedem kleinen Crash ein Glas gezapft, dann plötzlich war alles zu schmerzhaft. Jetzt hab ich gelernt, dass der erste Schluck manchmal mehr Brennstoff bringt, als Wasser. Ha, ich hab mir den Mut geholt, lieber „nur ein Schluck“ als „eine Flasche“ und wahrlich die Last ein wenig runterzulassen.