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Wenn Papa wieder zu spät nach Hause kommt – was tun
Heute ist ein typischer Dienstag‑Nachmittag, die Sonne scheint ein bisschen durch die Vorhänge und ich sitz am Küchentisch, die beiden Kleinen malen noch ein Bild von uns als Familie. Und plötzlich klingelt das Telefon, ich seh sofort die Nummer vom Heimweg‑Dienst – wieder ein Anruf, dass mein Mann wohl wieder im Kreis dreht und nicht mehr weiß, wann er nach Hause kommt. Ich hab das Gefühl, dass ich jedes Mal ein kleines Stück mehr von mir verliere, wenn ich die Tür offen lasse und darauf warte, dass er irgendwann doch noch auftaucht.
Wie ich letztens erzählt habe, haben wir die Kinder schon daran gewöhnt, dass Papa manchmal nicht kommt, aber das ist nicht dasselbe, wenn es plötzlich wieder passiert und die Kinder mit leeren Augen fragen: „Mama, wo ist Papa? Warum ist er nicht da?“ Ich merke, wie mein Herz schneller schlägt und ich mich frage, ob ich das noch länger aushalte. Ich versuche, den Kindern etwas zu erklären, doch die Worte kommen immer wieder stolpernd, und ich merk, dass ich selbst nicht mehr weiß, wie ich das sagen soll, ohne dass sie das Gefühl haben, ich hätte die Schuld an allem.
Ich hab mich heute mit ein paar Müttern aus der Angehörigen‑Gruppe getroffen, und da war einer, der meinte, man soll die Kinder einfach „beschäftigen“, aber das fühlt sich für mich irgendwie wie Verdrängen an. Und jetzt sitz ich hier, die Kinder wollen Eis, das Wetter ist schön, aber mein Kopf ist voller Sorgen und die Angst, dass ich irgendwann einfach nicht mehr kann. Habt ihr Tipps, wie man den Kindern ehrlich bleibt, ohne sie zu überfordern, und gleichzeitig sich selbst ein bisschen Luft zum Durchatmen verschafft? 🙏❤️
