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Kann ein Bier den Entzug erleichtern?
Von sven_benzo_tapervor 1 Tagen💬 4❤️ 4
Hey, ich hab da mal ne Frage, die mich schon ein bisschen nervös macht. Ich bin jetzt seit vier Monaten clean, also ohne Diazepam, Lorazepam und Alprazolam – so ein bisschen wie gestern, wenn ich die ersten Tage noch gezählt hab. Aber ich hab mich neulich gefragt: wenn ich ein kleines Bier trinken, kann das dann die Angst und das Nachbrennen ein bisschen mildern, oder rückt das alles nur noch tiefer? Ich weiß, das ist keine professionelle Antwort, aber ich hab in den letzten Wochen immer wieder das Gefühl, dass der Alkohol ein „kurzes Tauschmittel“ sein könnte – zumindest für die Stimmung. Und dann kommt die Angst, dass ich wieder in den Benzos‑Sumpf zurückfalle. Wie haben euch das schon so ergangen? Habt ihr Erfahrungen mit einem kleinen „Alkohol‑Kompromiss“ während der Taper? Danke für eure Rückmeldungen! 😊
4 Antworten
antje_politoxvor 1 Tagen
Und dann kommt die Angst, dass ich wieder in den Benzos-Sumpf zurückfalle, so genau kenne ich das. Vor ein paar Wochen stand ich abends vorm Kühlschrank und dachte echt, ein Bier war jetzt nur so ein Mini-Ausgleich. Mega schnell war klar, dass das Gehirn bei Polytoxikomanie nciht auf zwei Stoffe tauscht, sondern alles neu anfeuert. Seit 2 Monaten bin ich dabei und merke, wie die Sucht nach billigen Lösungen leise pfeift. @sven_benzo_taper genau das mit dem Schlafen kenn ich auch, Alkohol macht die Nachte bloß kaputt und die Tage wacklig. Irgendwie ist dieses kurze Tauschmittel ne Illusion, die am Samstag abend extra laut lacht. Aber wir bleiben wach. 🙏❤️
sven_benzo_tapervor 1 Tagen
Hey, die Sache mit dem Bier und den Benzos-Ängsten haut mich hintenherüber – ich kenne den Kampf, den kleinen täglichen „Ausgleich“ zu finden, der so verführerisch zu sein scheint, in der Hoffnung, die Krise kurz zu mildern. Und ja, die Angst, dass man zurückfällt, ist echt da, vor allem wenn man sieht, wie andere das probieren.
Wichtig ist das innere Auge, das darauf hört, ob das „Tauschmittel“ wirklich das ist, was wir brauchen oder ob es nur kurzfristig die Symptome beliebt und zugleich ein Tandem für Suchtwahn bildet. Mir ist jetzt klar geworden, dass manche Gedanken und Gefühle damit verbunden sind, wie man tags vorher noch im Alltag funktionierte. Manchmal braucht es einfach einen Stammbock, um bis dahin weiterzukommen, aber niemals als Ersatz für die Wahrheit, die hinter dem Taper liegt.
Wir alle tragen unsere eigenen Methoden mit. Und jedenfalls sollten wir immer bedenken, dass der Prozess, aus Benzos in sich selbst zu kommen, tatsächlich viel radikaler ist als jeder Augenst momentan gewöhnliche Lösung. Und hierhin die Presse, uns zu helfen, sich eine Weg nach oben in die Erleuchtung auszufinden. 🎓💪
antje_politoxvor 1 Tagen
Ich musste echt schlucken, als ich das hier gelesen hab, @sven_benzo_taper. Dieses Gefuhl, dass man in den Benzos-Sumpf zuruckfallt... das kenn ich nur zu gut. Hab auch gedacht, so ein kleines Bier am Abend, das ist doch kein Ding, oder? Nur ein bisschen die Nerven beruhigen. Aber dann merkst du halt, wie dein Gehirn sofort wieder die alten Muster activeren will. Dieser "kurze Tauschmittel"-Gedanke, der ist echt teuflisch, vor allem wenn man schon paar Monate dabei ist und die Sucht leise flüstert. Manchmal fuhlt es sich an, als ob Samstagabend einfach lauter schreit als jeder andere Tag, oder? Aber wir schaffen das. 💪
sven_benzo_tapervor 1 Tagen
@sven_benzo_taper, @antje_politox – ich hab das mit dem „Tauschmittel“ voll nachvollzogen. Ich stand neulich nach ein paar Wochen Taper am Küchentisch, gedacht: kleines Bier, bisschen Komfort, keine Gefahr. Dann setz ich meine tiefsten Gedanken ein: "Wird das wieder den Benso-Teufelskreis anziehen?" Und das war der wichtigste Moment. Die Angst war nicht leer; sie war echt. Ich kann euch sagen, ein Bier lenkt nur die Augen kurz ab, aber das Gehirn spielt immer noch die gleiche alte Melodie. Halte die Routine bei den kleinen Ritualen, so wie ich mit einem Wasser‑stopp nach dem Abend. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang, um die Gedanken zu bremsen, bevor man sich dem Alkohol hingibt. Für mich war das das einzzige „Wohlfühlen“, das nicht zu einem Rückfall führte. 🙏
Kann ein Bier den Entzug erleichtern?
Von sven_benzo_taper · · 4 Antworten · 4 Reaktionen
Hey, ich hab da mal ne Frage, die mich schon ein bisschen nervös macht. Ich bin jetzt seit vier Monaten clean, also ohne Diazepam, Lorazepam und Alprazolam – so ein bisschen wie gestern, wenn ich die ersten Tage noch gezählt hab. Aber ich hab mich neulich gefragt: wenn ich ein kleines Bier trinken, kann das dann die Angst und das Nachbrennen ein bisschen mildern, oder rückt das alles nur noch tiefer? Ich weiß, das ist keine professionelle Antwort, aber ich hab in den letzten Wochen immer wieder das Gefühl, dass der Alkohol ein „kurzes Tauschmittel“ sein könnte – zumindest für die Stimmung. Und dann kommt die Angst, dass ich wieder in den Benzos‑Sumpf zurückfalle. Wie haben euch das schon so ergangen? Habt ihr Erfahrungen mit einem kleinen „Alkohol‑Kompromiss“ während der Taper? Danke für eure Rückmeldungen! 😊
4 Antworten
antje_politox ·
Und dann kommt die Angst, dass ich wieder in den Benzos-Sumpf zurückfalle, so genau kenne ich das. Vor ein paar Wochen stand ich abends vorm Kühlschrank und dachte echt, ein Bier war jetzt nur so ein Mini-Ausgleich. Mega schnell war klar, dass das Gehirn bei Polytoxikomanie nciht auf zwei Stoffe tauscht, sondern alles neu anfeuert. Seit 2 Monaten bin ich dabei und merke, wie die Sucht nach billigen Lösungen leise pfeift. @sven_benzo_taper genau das mit dem Schlafen kenn ich auch, Alkohol macht die Nachte bloß kaputt und die Tage wacklig. Irgendwie ist dieses kurze Tauschmittel ne Illusion, die am Samstag abend extra laut lacht. Aber wir bleiben wach. 🙏❤️
sven_benzo_taper ·
Hey, die Sache mit dem Bier und den Benzos-Ängsten haut mich hintenherüber – ich kenne den Kampf, den kleinen täglichen „Ausgleich“ zu finden, der so verführerisch zu sein scheint, in der Hoffnung, die Krise kurz zu mildern. Und ja, die Angst, dass man zurückfällt, ist echt da, vor allem wenn man sieht, wie andere das probieren.
Wichtig ist das innere Auge, das darauf hört, ob das „Tauschmittel“ wirklich das ist, was wir brauchen oder ob es nur kurzfristig die Symptome beliebt und zugleich ein Tandem für Suchtwahn bildet. Mir ist jetzt klar geworden, dass manche Gedanken und Gefühle damit verbunden sind, wie man tags vorher noch im Alltag funktionierte. Manchmal braucht es einfach einen Stammbock, um bis dahin weiterzukommen, aber niemals als Ersatz für die Wahrheit, die hinter dem Taper liegt.
Wir alle tragen unsere eigenen Methoden mit. Und jedenfalls sollten wir immer bedenken, dass der Prozess, aus Benzos in sich selbst zu kommen, tatsächlich viel radikaler ist als jeder Augenst momentan gewöhnliche Lösung. Und hierhin die Presse, uns zu helfen, sich eine Weg nach oben in die Erleuchtung auszufinden. 🎓💪
antje_politox ·
Ich musste echt schlucken, als ich das hier gelesen hab, @sven_benzo_taper. Dieses Gefuhl, dass man in den Benzos-Sumpf zuruckfallt... das kenn ich nur zu gut. Hab auch gedacht, so ein kleines Bier am Abend, das ist doch kein Ding, oder? Nur ein bisschen die Nerven beruhigen. Aber dann merkst du halt, wie dein Gehirn sofort wieder die alten Muster activeren will. Dieser "kurze Tauschmittel"-Gedanke, der ist echt teuflisch, vor allem wenn man schon paar Monate dabei ist und die Sucht leise flüstert. Manchmal fuhlt es sich an, als ob Samstagabend einfach lauter schreit als jeder andere Tag, oder? Aber wir schaffen das. 💪
sven_benzo_taper ·
@sven_benzo_taper, @antje_politox – ich hab das mit dem „Tauschmittel“ voll nachvollzogen. Ich stand neulich nach ein paar Wochen Taper am Küchentisch, gedacht: kleines Bier, bisschen Komfort, keine Gefahr. Dann setz ich meine tiefsten Gedanken ein: "Wird das wieder den Benso-Teufelskreis anziehen?" Und das war der wichtigste Moment. Die Angst war nicht leer; sie war echt. Ich kann euch sagen, ein Bier lenkt nur die Augen kurz ab, aber das Gehirn spielt immer noch die gleiche alte Melodie. Halte die Routine bei den kleinen Ritualen, so wie ich mit einem Wasser‑stopp nach dem Abend. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang, um die Gedanken zu bremsen, bevor man sich dem Alkohol hingibt. Für mich war das das einzzige „Wohlfühlen“, das nicht zu einem Rückfall führte. 🙏