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Makko – Drogenflüstern oder Rettungsanker...

Ich hab neulich den Blog‑Artikel über Makko gelesen, du weißt, der Typ mit dem Alltags‑Blues, der immer so leise Töne anschlägt, dass man fast vergisst, dass er aus der Szene kommt. Ich muss ehrlich sagen, das hat mich ein bisschen gespalten. Auf der einen Seite klingt seine Musik echt nach einem Freund, der im Hinterhof sitzt, ein Bier in der Hand und über das Leben philosophiert, während das alte „Rausch‑Feeling“ leise mitschwingt. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das nicht doch ein bisschen Glanz ins Dunkel bringt, das wir ja sonst nur in den Kneipen am Kotti sehen. Als ich das letzte Mal im Club war, hörte ich „Glashaus“ und plötzlich war da diese Erinnerung an das erste Mal, als ich das Pulver gekriegt hab – das war vor fast 23 Jahren, aber das Bild sitzt noch. Und dann, ein paar Tage später, saß ich im Wohnzimmer, die Lichter gedimmt, und dachte mir: Vielleicht ist das ja gerade das, was wir brauchen, um nicht komplett zu versacken, ein bisschen Melancholie, die uns nicht zwingt, sofort wieder zu greifen. Ich weiß, ich bin jetzt seit ein paar Monaten clean – ja, genau, seit 7 Monate – und meine Tage sind nicht mehr von dem ständigen Drücken nach dem nächsten Fix geprägt. Trotzdem, wenn ich Makko hör, spüre ich manchmal dieses Ziehen, das ich nicht ganz einordnen kann. Ist das für euch ein Anker, der euch hilft, durch die dunklen Phasen zu kommen, oder fühlt ihr euch dadurch eher verführt, wieder an die alte Szene zu denken? Wie geht ihr mit solchen „zweischneidigen“ Songs um? 🙏 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/makko-songs-bedeutung-suchthilfe-texte/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
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