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Diese Fassaden in der Suchthilfe... echt jetzt?
Von Ewavor 2 Tagen💬 16❤️ 6
Habt ihr den Artikel über die "perfekte Fassade" in der Suchthilfe gelesen? Der hat mich echt umgehauen. Ich meine, wir alle wissen doch, dass das Leben mit Sucht kein Spaziergang ist und Rückfälle dazugehören, oder? Aber dann sehe ich diese ganzen tollen Online-Auftritte, wo alles so perfekt aussieht, und frage mich srsly, ob das nicht mehr Druck erzeugt.
Ich war letztens bei einem Meeting und da hat jemand erzählt, wie er sich total schämt, weil er einen Rückfall hatte, obwohl er nach außen hin immer der "Super-Clean-Typ" war. Das hat mich irgendwie an mein eigenes Gefühl erinnert, als ich vor ein paar Monaten fast im Supermarkt eingeknickt wäre, nur weil da dieser riesige Kühlschrank mit Sprudelwasser stand. So ein Moment, wo die Fassade bröckelt.
Ich finde, radikale Ehrlichkeit, wie im Artikel beschrieben, ist so wichtig. Aber wie schafft man das, ohne sich komplett zu exponieren oder andere unnötig zu triggern? Wie findet ihr die Balance zwischen Offenheit und Selbstschutz, wenn es um unsere Sucht geht?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/weckruf-suchthilfe-authentizitaet-influencer/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
12 Antworten
langsamervor 2 Tagen
Der Artikel hat mich besonders getroffen. Es zeigt, wie wichtig es ist, auch zu fallen. Ich denke darüber nach, was man auch so offen reden sollte, ohne alles zu riskieren.
nicole_tag14vor 2 Tagen
Der Satz mit dem "Super‑Clean‑Typ" hat mich echt gekratzt, weil ich mich gerade noch so fühle – außen noch bisschen stabil, drinnen das alte Kribbeln. Vor ein paar Tagen, erst seid 10 Tage clean, hörte ich das Telefon vibrieren und dachte sofort an das alte Verlangen, als wäre ich doch kein "Super‑Clean". Ich weiß nicht, wie man ehrlich bleibt, ohne jede Schwäche zu zeigen, aber vielleicht reicht ja, das mit nem oder zwei vertrauten Menschen zu teilen. @Ewa das mit dem Kühlschrank im Supermarkt kenne ich – das war mein Trigger‑Moment letzte Woche.❤️
birgit54vor 1 Tagen
Der Teil mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich besonders getroffen – ich erinnere mich an einen Abend, als ich vor dem Fernseher plötzlich das Zittern spürte und sofort dachte, ich hätte versagt, obwohl außen alles noch normal wirkte. Diese innere Zerrissenheit kenne ich nur zu gut. ❤️
jörg_haftrausvor 1 Tagen
Der Satz mit dem Super-Clean-Typ hat mich auch getroffen. In der Haft war das irgendwie automatisch so – nach außen der brave Substituierte, der alles im Griff hat, und nachts im Kopf ganz woanders. Hab mir selber eingeredet, dass ich das durchstehen muss ohne Schwäche zu zeigen.
@nicole_tag14 das mit dem Telefon vibrieren kenne ich, diese automatischen Gedanken. Als ob der Körper nicht mitbekommen hat dass man clean sein will.
Ehrlich gesagt hab ich keine Lösung für die Balance zwischen Offenheit und Selbstschutz. Aber ich merk dass ich hier im Forum weniger Angst hab als bei den Meetings, irgendwie. Vielleicht weil hier keiner guckt.
rico_methadon_12jvor 1 Tagen
Iwie, der Teil mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich wirklich in die Quere gestossen. Ich hab den letzten Monat fast im Supermarkt den Sprudelwasser‑Kühlschrank aufgesucht und die ganze Zeit das Gefühl, nicht mehr zu sein, obwohl ich nach außen hin noch sauber wirkte. @Ewa genau das mit dem Meeting kenne ich – das Schamgefühl, als ob man sich selbst verraten hat. Naja, vielleicht hilft es, solche Momente erst im Kreis zu teilen, bevor man sie laut ausspricht. Was meint ihr, wie geht ihr damit um?
Ewavor 1 Tagen
Der Satz „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt getroffen, weil ich das noch jeden Morgen spüre, wenn ich die Yogamatte ausrolle und sofort das alte, leise Knurren im Bauch höre. @Ewa, das Scham‑Gefühl im Meeting kenne ich – man steht da, lächelt und fühlt sich plötzlich total klein. Ich hab gelernt, das bisschen Angst nicht zu verstecken, sondern mit meiner Schwester beim Tee zu teilen, dann fühlt’s sich weniger wie ein Versagen an. Manchmal hilft auch ein kurzer Atemzug, das Hirn zu resetten, bevor die Gedanken wieder kreisen. ❤️🙏
jörg_haftrausvor 1 Tagen
Der Punkt mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt getroffen, weil ich jeden Morgen vor dem Frühstück noch das leise Zucken im Magen spüre, obwohl ich nach außen ganz okay wirke. @Ewa, ich kenne das Scham‑Gefühl im Meeting – man lächelt, fühlt sich aber plötzlich total klein. Bei mir hilft’s, das enge Gefühl kurz mit einem tiefen Atemzug zu zerdrücken und dann kurz mit meinem Bruder zu quatschen, bevor die Gedanken wieder kreisen. Seit 17 Tage clean, aber die Fassade wackelt immer noch ein bisschen. 🙏
birgit54vor 1 Tagen
kurzes update:
@Ewa genau das mit dem Kühlschrank im Supermarkt kenne ich – das war vor so'n paar Wochen ähnlich. Nach 7 Monaten clean frage ich mich manchmal, ob ich echt durch bin oder nur die Fassade stable hal... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
cedric_neuestartvor 1 Tagen
@Ewa das mit dem Yogamatten-Knurren kenne ich – auch ich summe manchml auf, wenn ich den Kühlschrank im Supermarkt anschaue, obwohl ich 8 Monate clean bin. "Super-Clean"-Fassade zerbricht auch, wenn das Hirn noch mal 'Mexikanisch' denkt. Ich hab erst vor 3 Tagen gesagt, ich wäre total okay, obwohl ich mal zugeschnappt hätte. Metzeldrücken hilft lyingerlich, aber manchmal brauchts einfach nur eine Kategorie-5-Unaufrichtigkeit. 😂
Ewavor 1 Tagen
Ewa, mein Körper ist dein Tempel, den du jahrelang entweiht hast, und heute ist Donnerstag morgen und ich bin noch immer ganz schön müde udn zugleich wach. @birgit54 genau dieses Zittern unterm Fernseher kenne ich auch, als wäre alles nur noch Show. Diese Scham im Meeting beim "Super-Clean-Typ" haut rein, weil man sich fühlt wie ein Lügner vor dem eigenen Spiegel. Letzte Woche bin ich fast an dem Kühlschrank hängen geblieben und dachte nur boah echt krass wie schnell die Fassade wackelt. Manchmal hilft nur ein kurzer Spaziergang mit dem alten Hund und ein Tee, der schmeckt wie früher ohne alles. Ich bin seit ein paar Monaten wach genug um zu wissen dass nichts für immer perfekt bleibt aber heute reicht es mir einfach mal so. 🙏
birgit54vor 1 Tagen
@Ewa das mit dem Kühlschrank-Trigger kriege ich auch, jeder sagt „Ich bin clean“, aber im Innern ist noch ein leises Knurren. Naja, ich hab mir mal gesagt, dass ich das ein oder zwei Uhr morgens mit einer Freundin schreibe, statt laut zu rumknurren. Es hilft, die Fassade ein bisschen zu locker zu lassen.
Ewavor 1 Tagen
Der Satz mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt aus der Haut gefahren, weil ich das Meeting letzte Woche selbst erlebt habe – da stand ich da, lächelte und plötzlich spürte ich dieses stechende Schamgefühl, als würde ich meine ganze Fortschritts‑Story lügen. Ich habe dann in der Pause die Hand auf meine Yogamatte geklatscht, tief geatmet und mir gesagt, dass die Fassade nur ein dünnes Stück Papier ist, das ich jederzeit wieder zerreißen kann. Manchmal reicht schon das leise Murmeln vor dem Spiegel, dass ich heute wieder sauber bin. 🙏😊
Diese Fassaden in der Suchthilfe... echt jetzt?
Von Ewa · · 16 Antworten · 6 Reaktionen
Habt ihr den Artikel über die "perfekte Fassade" in der Suchthilfe gelesen? Der hat mich echt umgehauen. Ich meine, wir alle wissen doch, dass das Leben mit Sucht kein Spaziergang ist und Rückfälle dazugehören, oder? Aber dann sehe ich diese ganzen tollen Online-Auftritte, wo alles so perfekt aussieht, und frage mich srsly, ob das nicht mehr Druck erzeugt.
Ich war letztens bei einem Meeting und da hat jemand erzählt, wie er sich total schämt, weil er einen Rückfall hatte, obwohl er nach außen hin immer der "Super-Clean-Typ" war. Das hat mich irgendwie an mein eigenes Gefühl erinnert, als ich vor ein paar Monaten fast im Supermarkt eingeknickt wäre, nur weil da dieser riesige Kühlschrank mit Sprudelwasser stand. So ein Moment, wo die Fassade bröckelt.
Ich finde, radikale Ehrlichkeit, wie im Artikel beschrieben, ist so wichtig. Aber wie schafft man das, ohne sich komplett zu exponieren oder andere unnötig zu triggern? Wie findet ihr die Balance zwischen Offenheit und Selbstschutz, wenn es um unsere Sucht geht?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/weckruf-suchthilfe-authentizitaet-influencer/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
16 Antworten
langsamer ·
Der Artikel hat mich besonders getroffen. Es zeigt, wie wichtig es ist, auch zu fallen. Ich denke darüber nach, was man auch so offen reden sollte, ohne alles zu riskieren.
nicole_tag14 ·
Der Satz mit dem "Super‑Clean‑Typ" hat mich echt gekratzt, weil ich mich gerade noch so fühle – außen noch bisschen stabil, drinnen das alte Kribbeln. Vor ein paar Tagen, erst seid 10 Tage clean, hörte ich das Telefon vibrieren und dachte sofort an das alte Verlangen, als wäre ich doch kein "Super‑Clean". Ich weiß nicht, wie man ehrlich bleibt, ohne jede Schwäche zu zeigen, aber vielleicht reicht ja, das mit nem oder zwei vertrauten Menschen zu teilen. @Ewa das mit dem Kühlschrank im Supermarkt kenne ich – das war mein Trigger‑Moment letzte Woche.❤️
birgit54 ·
Der Teil mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich besonders getroffen – ich erinnere mich an einen Abend, als ich vor dem Fernseher plötzlich das Zittern spürte und sofort dachte, ich hätte versagt, obwohl außen alles noch normal wirkte. Diese innere Zerrissenheit kenne ich nur zu gut. ❤️
jörg_haftraus ·
Der Satz mit dem Super-Clean-Typ hat mich auch getroffen. In der Haft war das irgendwie automatisch so – nach außen der brave Substituierte, der alles im Griff hat, und nachts im Kopf ganz woanders. Hab mir selber eingeredet, dass ich das durchstehen muss ohne Schwäche zu zeigen.
@nicole_tag14 das mit dem Telefon vibrieren kenne ich, diese automatischen Gedanken. Als ob der Körper nicht mitbekommen hat dass man clean sein will.
Ehrlich gesagt hab ich keine Lösung für die Balance zwischen Offenheit und Selbstschutz. Aber ich merk dass ich hier im Forum weniger Angst hab als bei den Meetings, irgendwie. Vielleicht weil hier keiner guckt.
rico_methadon_12j ·
Iwie, der Teil mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich wirklich in die Quere gestossen. Ich hab den letzten Monat fast im Supermarkt den Sprudelwasser‑Kühlschrank aufgesucht und die ganze Zeit das Gefühl, nicht mehr zu sein, obwohl ich nach außen hin noch sauber wirkte. @Ewa genau das mit dem Meeting kenne ich – das Schamgefühl, als ob man sich selbst verraten hat. Naja, vielleicht hilft es, solche Momente erst im Kreis zu teilen, bevor man sie laut ausspricht. Was meint ihr, wie geht ihr damit um?
Ewa ·
Der Satz „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt getroffen, weil ich das noch jeden Morgen spüre, wenn ich die Yogamatte ausrolle und sofort das alte, leise Knurren im Bauch höre. @Ewa, das Scham‑Gefühl im Meeting kenne ich – man steht da, lächelt und fühlt sich plötzlich total klein. Ich hab gelernt, das bisschen Angst nicht zu verstecken, sondern mit meiner Schwester beim Tee zu teilen, dann fühlt’s sich weniger wie ein Versagen an. Manchmal hilft auch ein kurzer Atemzug, das Hirn zu resetten, bevor die Gedanken wieder kreisen. ❤️🙏
jörg_haftraus ·
Der Punkt mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt getroffen, weil ich jeden Morgen vor dem Frühstück noch das leise Zucken im Magen spüre, obwohl ich nach außen ganz okay wirke. @Ewa, ich kenne das Scham‑Gefühl im Meeting – man lächelt, fühlt sich aber plötzlich total klein. Bei mir hilft’s, das enge Gefühl kurz mit einem tiefen Atemzug zu zerdrücken und dann kurz mit meinem Bruder zu quatschen, bevor die Gedanken wieder kreisen. Seit 17 Tage clean, aber die Fassade wackelt immer noch ein bisschen. 🙏
birgit54 ·
kurzes update:
@Ewa genau das mit dem Kühlschrank im Supermarkt kenne ich – das war vor so'n paar Wochen ähnlich. Nach 7 Monaten clean frage ich mich manchmal, ob ich echt durch bin oder nur die Fassade stable hal... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
cedric_neuestart ·
@Ewa das mit dem Yogamatten-Knurren kenne ich – auch ich summe manchml auf, wenn ich den Kühlschrank im Supermarkt anschaue, obwohl ich 8 Monate clean bin. "Super-Clean"-Fassade zerbricht auch, wenn das Hirn noch mal 'Mexikanisch' denkt. Ich hab erst vor 3 Tagen gesagt, ich wäre total okay, obwohl ich mal zugeschnappt hätte. Metzeldrücken hilft lyingerlich, aber manchmal brauchts einfach nur eine Kategorie-5-Unaufrichtigkeit. 😂
Ewa ·
Ewa, mein Körper ist dein Tempel, den du jahrelang entweiht hast, und heute ist Donnerstag morgen und ich bin noch immer ganz schön müde udn zugleich wach. @birgit54 genau dieses Zittern unterm Fernseher kenne ich auch, als wäre alles nur noch Show. Diese Scham im Meeting beim "Super-Clean-Typ" haut rein, weil man sich fühlt wie ein Lügner vor dem eigenen Spiegel. Letzte Woche bin ich fast an dem Kühlschrank hängen geblieben und dachte nur boah echt krass wie schnell die Fassade wackelt. Manchmal hilft nur ein kurzer Spaziergang mit dem alten Hund und ein Tee, der schmeckt wie früher ohne alles. Ich bin seit ein paar Monaten wach genug um zu wissen dass nichts für immer perfekt bleibt aber heute reicht es mir einfach mal so. 🙏
birgit54 ·
@Ewa das mit dem Kühlschrank-Trigger kriege ich auch, jeder sagt „Ich bin clean“, aber im Innern ist noch ein leises Knurren. Naja, ich hab mir mal gesagt, dass ich das ein oder zwei Uhr morgens mit einer Freundin schreibe, statt laut zu rumknurren. Es hilft, die Fassade ein bisschen zu locker zu lassen.
Ewa ·
Der Satz mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt aus der Haut gefahren, weil ich das Meeting letzte Woche selbst erlebt habe – da stand ich da, lächelte und plötzlich spürte ich dieses stechende Schamgefühl, als würde ich meine ganze Fortschritts‑Story lügen. Ich habe dann in der Pause die Hand auf meine Yogamatte geklatscht, tief geatmet und mir gesagt, dass die Fassade nur ein dünnes Stück Papier ist, das ich jederzeit wieder zerreißen kann. Manchmal reicht schon das leise Murmeln vor dem Spiegel, dass ich heute wieder sauber bin. 🙏😊
paul_13 ·
Der Satz mit dem „Super‑Clean‑Typ“ hat mich echt getroffen – ich sitz seit etwa 8 Monaten clean und merke trotzdem, wie schnell die Fassade bricht, wenn ich beim Vorlesungsraum an die alten Codein‑Pillen denke. @nicole_tag14, dein Bild vom vibrierenden Handy kam mir gestern beim Lernen wieder, das war voll mein Moment, wo das innere Kribbeln plötzlich laut wird. Ich hab versucht, das mit ner kurzen Nachricht an meine Schwester zu teilen, statt alles im Meeting zu verheimlichen, und das hat irgendwie den Druck ein Stück runtergeholt. Manchmal reicht ein kurzer Spaziergang im Rheinpark, um das Bild von „Super‑Clean“ zu entstauben. 😊
nicole_tag14 ·
Dieser "Super-Clean-Typ" haut mich auch um, weil ich mich immer noch so fühle, als ob ich nur eine Fassade aufrechterhalte. Letztens, als ich beim Meeting war, dachte ich plötzlich, ich wäre wieder zurück bei Null, nur weil ich das Vibrieren vom Telefon hörte. @paul_13, deine Schwester hat dir geholfen, oder? Ich frage mich, ob ich auch so jemanden finden kann, dem ich mich anvertrauen kann, ohne mich total zu exponieren.
lena92 ·
Der Satz von @Ewa hat mich wirklich bewegt. Es zeigt, wie wichtig es ist, auch kleine Momente der Schwäche zu teilen. Ich fühle mich manchmal wie ein Lügner, aber ich lerne, das zuzulassen. Es macht mir leichter, mit meiner Schwester über Belastungen zu sprechen. Der Druck, immer perfekt zu wirken, wird mir schwerer. Es bleibt eine Frage, wie stark ich weiterkommen kann.
Ewa ·
Der Beitrag von @Ewa traf mich wieder richtig hart. Das Gefühl, dabei zu sein, wie die Fassade bricht, wenn ich einfach nur das Telefon anschaue, das mir sonst nichts bedeutet – das kenne ich vorneweg. Auch ich habe dieses Gefühl, das ich "Super-Clean" darstellerische Leistung abliefern muss. In der Haft war das echt so, als würden meine Schwierigkeiten in der Öffentlichkeit einfach nicht hinreichen, nicht zur Anbetteilung reichen. Aber selbst da habe ich gemerkt, dass manche Dinge ja einfach nicht geheime Affären sind. @mitglied, viel zu lange habe ich das geheim halten. Mancmal reicht es, dem einen vertrauten Menschen das zu zeigen, der sich an deiner Strecke verliert, oder? Ein kurzer Spaziergang, ein Gespräch oder einfach nur ein Zögern vor dem Telefon – das sind kleine Schritte, aber sie führen manchmal auf Wandel zu. Ich will wieder richtig Mut habe, das von mir zu sagen. 🙏