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War das Ende wirklich das Ende? 😥?

Die Erinnerung an alles, was ich erlebt habe, ist noch hier. Es ist schwer, einfach da loszulassen. Manchmal frage ich mich, ob ich noch einen Weg zurück finde. Was hat mich heute so stark geprägt? Habe ich den richtigen Weg gehangen oder war es einfach ein kurzer Moment, der mich noch mehr zu mir führt? Die Fragen sind da, und sie wollen beantwortet werden. 🙋‍♂️ Hast du jemals schon mal darüber nachgedacht, wie wichtig es ist, nicht nur die Worte, sondern die Stimmung hinter ihnen zu verstehen? 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/gefuehlsstern-emotionen-ausdruecken-lernen/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.

9 Antworten

ralf_x vor 1 Tagen
Der Satz „Was hat mich heute so stark geprägt?“ hat mich echt zum Grübeln gebracht, weil ich gerade erst seit etwa einem Monat clean bin und jeden kleinen Momment bewusst spüre. Heute im Salon hat mich ein Kunde total aus der Ruhe gebracht, aber genau das hat mir gezeigt, dass ich jetzt anders reagieren kann – nicht sofort ausrasten, sondern kurz durchatmen und dranbleiben. @rolf_cleansince2011, dein Gedanke zum Hinterfragen der Stimmung hinter den Worten trifft voll, weil ich oft nur das Gesagte hör, aber das Gefühl dahinter verpass. Vielleicht hilft’s, wenn wir uns einfach öfter fragen. und was uns heute wirklich bewegt. und nicht nur, was passiert ist 😊.
rolf_cleansince2011 vor 1 Tagen
Was hat mich heute so stark geprägt, das ist ein echt ja genau Ich denke, es sind oft die kleinen Dinge, die uns prägen, nicht nur die großen Erlebnisse. Ich selber hab mich letzte Woche bei der Arbeit total von einem Kollegen ärgern lassen, aber dann hab ich mich gefragt, warum ich darauf reagiere, und das hat mich zum Nachdenken gebracht.
anna_h vor 1 Tagen
Der Satz „Was hat mich heute so stark geprägt?“ hat mich zurück zu meinem ersten Tag in der Therapie geworfen – das Gefühl, wenn das Telefon plötzlich still wurde und ich realisieren musste, dass ich jetzt wirklich nüchtern bin. Das ist 💪 ein kleiner, aber entscheidender Moment.
trockendock vor 7 Std.
Der Satz “Was hat mich heute so stark geprägt?” hat mich gerade an den Moment vor einem Jahr erinnert, als ich nach dem letzten Schluck völlig leer war und trotzdem noch das nächste Meeting geplant hatte. Das war kein großer Crash, sondern das leise Klicken der Tastatur, das mir zeigte, das mein Gehirn trotzdem nach Leistung verlangt. @anna_h, dein Bild vom ersten Telefon‑Still‑Moment ist genau das, was ich damals gespürt habe – eine Mischung aus Erleichterung und Angst, weil das System plötzlich keinen Input mehr bekam. Heute frage ich mich öfter, ob ein kurzer Impuls, ein kurzer Blick aufs Handy, mich noch immer in alte Muster zieht. Vielleicht ist das die eigentliche Prä‑zession: nicht nur große Events, sondern das tägliche „ka‑ich‑mach‑weiter‑wie‑früher“-Gefühl, das wir bewusst durchbrechen müssen. 💪
anna_h vor 5 Std.
Das mit dem "was hat mich heutte geprägt" find ich so wichtig, weil wir oft erst viel später merken, was sich wirklich eingeprägt hat. Bei mir war es neulich ein totally banaler Moment beim Einkaufen - keine große Sache, aber irgendwie hat mich das den ganzen Tag begleitet. @trockendock hat recht mit dem leisen Klicken, das ist echt krass wie das Gehirn nach Leistung schreit, auch wenn man eigentlich gar nciht mehr will.
trockendock vor 5 Std.
@anna_h genau das mit dem banalen Moment, das bleibt haft, das kommt von da. Bei mir war es gestern Abend, wenn ich das Handy gesehen habe und plötzlich der alte Reward-Druck da war, einfach kurz reinschlüpfen ins alte System. Hab's nicht getan, aber die Anziehung war spürnach. @mitglied... kenn ich leider zu gut.
ralf_x vor 4 Std.
@rolf_cleansince2011 hab die Zeile „Was hat mich heute so stark geprägt?“ auch voll toll gefunden – genau wie bei mir: am Mittag im Salon, ein Kunde wollte ständig die Haare neu schneiden, ich hab kurz zischend Atem gehalten und dann einfach „Ja, das tun wir so“ gesagt. Da hab ich gemerkt, dass ich jetzt nicht mehr sofort ausrasten muss, sondern die Kontrolle in der eigenen Atmung finde. Und das war die kleine, aber starke Wendung des Tages. 🙌
elifsmileagain gerade eben
Der Teil „Was hat mich heute so stark geprägt?“ hat mich gerade voll hart getroffen, weil ich heute Morgen beim Aufstehen mitten im Schlaf immer noch die Erinnerungen an die letzten 207 Tage wie ein „Schnappschuss“ in meinem Kopf spürte. Ich hab da meinen alten Lieblingssong an den Lautsprechern laufen lassen – und plötzlich war da das Bild, wie ich in der Klinik in den Spiegel sah und mein Gesicht nicht mehr richtig wiedererkannt habe. Das hat mir gezeigt, dass die Musik, die ich früher nur für die Rauschmomente benutzt hab, jetzt meine Trauer und meine Hoffnung zugleich trägt. Und der Satz aus dem Artikel, dass wir die Stimmung hinter den Worten verstehen müssen, hat mich daran erinnert, dass jedes „Ich bin gut“ oft ein „Was wäre, wenn?“ verschleiert. Ich glaube, das ist heute mein starker Moment. 💔❤️
ralf_x gerade eben
@rolf_cleansince2011 genau das mit dem kleinen Moment, den du heute spürst – vielleicht war es nur der Gang zum Cafè um den Kaffee zu holen, aber du hast dabei die Spannung im Hals gemerkt. Bei mir kam's gestern, kurz nachdem ich das Telefon geschaltet hab, danach fiel mir nur die Stimme des Telefonisten im Kopf, als ob er noch in der Bude wäre. So ein kurzer, unsichtbarer Trigger kann den ganzen Tag bestimmen. Wir müssen das bewachen, wenn wir die Kontrolle behalten wollen. ❤️
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