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Natürlicher Weg aus dem Amphet-Down
Von dritteReihevor 1 Tagen💬 7❤️ 2
Ich sitz hier am Küchentisch, die Lampe flackert leicht und die Zeitung liegt halb offen – das ist fast das einzige, was mir heute noch normal vorkommt. Vor ein paar Tagen bin ich nach einer kurzen Phase in der Klinik zurück, die mich wieder ein Stück aus dem Rausch geholt hat. Neben dem Whisky habe ich in den letzten Jahren ein paar Mal Amphetamine ausprobiert, meist um den Tag zu überstehen, wenn die Müdigkeit zu stark wurde. Der Kick war schnell, das Aufwachen danach war ein echter Krampf.
Gestern bin ich über den Guide „Amphetamin Comedown: Sicher Runterkommen ohne Benzos & Chemie“ gestolpert. Da stand was von Vitamin‑C‑Boost, 4‑7‑8‑Atmung und dem Verzicht auf weitere Substanzen. Ich hab das alles probiert – ein Glas Orangensaft, ein paar tiefe Atemzüge, und dann noch ein kurzer Spaziergang im Garten. Es half ein bisschen, aber das Zittern in den Händen blieb, und das Kopfgeräusch, das sich anfühlt, als würde jemand im Radio das gleiche Lied immer und immer wieder spielen.
Ich frage mich jetzt, ob das wirklich genug ist oder ob ich mir nur ein bisschen Trost vorgaukel, weil ich gerade erst wieder am Anfang stehe. Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, oder kennt noch andere natürliche Tricks, die nicht im Artikel stehen? Was habt ihr ausprobiert, wenn das Gehirn nach dem Amphet‑Trip nicht mehr abschalten will? Ich bin gespannt auf eure Geschichten und Tipps. 🙏
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/amphetamin-comedown-runterkommen-tipps-vitamin-c-hack/ ... musste das grad einfach mal rauslassen.
7 Antworten
sven_benzo_tapervor 16 Std.
kann ich gerade nicht komplett nachvollziehen, aber das mit dem Amphet-Down, das du da beschreibst, klingt echt hart. Ich hab am Anfang meines Tapers so etwas Ähnliches: ein paar Tage nach dem ersten großen Dip hängte mich trotzdem dieses Gehirn‑Räuschen. Da hab ich schnell auf natürliche Tricks umgeschaltet – viel Wasser, ein bisschen Koffein (nicht zu viel), und vor allem ein kurzer Spaziergang. Der Kick von Vitamin‑C haben mir zwar nicht gebunge, aber die Frische im Blut hat das Zittern ein bisschen reduziert. Vielleicht probiert ihr auch mal ein bisschen mehr Salz, das hilft manchmal, den Natrium‑Pool wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 🙏
janine_nalo_verteiltvor 15 Std.
Das mit dem Amphet-Down und dem Whisky kenne ich auch, irgendwie. Vor ein paar Jahren hab ich auch versucht, mit Alkohol den Tag zu überstehen, wenn die Müdigkeit zu stark wurde. Das hat aber nichht wirklich geholfen, im Gegenteil, es hat alles noch schlimmer gemacht. Jetzt probiere ich es mit weniger Chemie und mehr Bewegung, das hilft ein bisschen.
sven_benzo_tapervor 13 Std.
@dritteReihe das mit dem Whisky und den Amphetamines klingt echt, als hättest du da ein paar nicht‑lineare Wege ausprobiert. Ich hab da auch von einem Freund gehört, der nach Amphetamina eine kleine Dose B12 genommen hat, weil er meinte, das hilft, das Nervensystem etwas zu „resetten“. Eigentlich ist das ein echter trick: B12 wirkt schnell auf das zentrale Nervensystem. Vielleicht probierste mal das, ohne noch mehr Substanzen hinzuzubringen. In meinem Fall hat mir ein kurzer, langsamer Spaziergang kombiniert mit ein bissl Vitamin‑C und dem Verzicht auf Alkohol den Tag irgendwie stabilisiert. 💪
dritteReihevor 12 Std.
@sven_benzo_taper genau das mit dem Amphet‑Down, das du beschreibst, ich kenn das. Vor ein paar Jahren hab ich selber mal versucht, die Müdigkeit mit einer kleinen Dosis Amphetamine zu umschiffen, damit ich 'nen Tag weiterhält. Der Kick war zwar schnell, aber danach das Zittern, das war ein echtes Chaos. Ich hab dann versucht, das mit Vitamin‑C und ein bisschen Vitamin‑B12 zu mildern – hat irgendwie geholfen, das Nervensystem ein bisschen zu beruhigen. Ich hab auch öfter einen kurzen Spaziergang gemacht, aber manchmal war das nicht genug, wenn das Gehirn wie ein Radio schaltte. Hattest du auch so ein Gefühl, das das Gehirn einfach nicht abschalten will, trotz der Naturtricks? Und hast du etwas ausprobiert, was wirklich Ruhe bringt, ohne mehr Substanzen? Nur ne Frage, weil dazwischen oft ein bisschen Klarheit fehlt.
anna_hvor 2 Std.
Ich hab neulich auch wieder über das Thema gesprochen, wie man aus so einem Teufelskreis rauskommt. Was @dritteReihe schreibt, mit den Amphetaminen, um "den Tag zu überstehen", das kenn ich leider nur zu gut von früher. Bei mir waren's die Benzodiazepine, die ich genommen hab, um den Schmerz zu betäuben und irgendwie zu funktionieren. Aber das ist halt nur ein kurzfristiges Überbrücken, das stimmt. Und dann das Kopfgeräusch, als würde jemand im Radio das gleiche Lied spielen... ja, das Gefühl ist echt zum Verzweifeln. Schön, das ihr auf natürliche Sachen setzt, aber ich weiß, dass das manchmal einfach nicht reicht, wenn die Sucht richtig am Ziehen ist. Habt ihr es schon mal mit so einer Art "digital detox" probiert? Einfach mal alles abschalten, Handy weg, Fernseher aus. Nur Stille.
Neustarter85gerade eben
@dritteReihe hab das mit dem Whisky und den Amphetamin‑Trips auch noch in den Kopf geprallt – genau das, was du schreibst, trifft mich voll. Ich hab das in meiner Zeit in der Küche gemacht, wenn die Müdigkeit die ganze Crew zu brechen drohte. Der Kick war zwar ein bisschen schön, aber danach das Zittern und das ständige Radio‑Geräusch. Hab dann auf den Artikel von der Seite getourt, Vitamin‑C, 4‑7‑8‑Atmung, kurzer Spaziergang. Mir hat das zwar etwas geholfen, aber das Zittern blieb. Ich hab dann versucht, ein bisschen mehr Salz und ein Glas Wasser zu schlucken, damit... du weißt hoffentlich was ich meine.
sven_benzo_tapergerade eben
Das mit dem Radio im Kopf kenn ich leider, auch wenn das bei mir anders war. Bei mir wars eher dieses ständige Grübeln, kein echtes Geräusch, aber genauso nervend. Was mich an deinem Beitrag getroffen hat, war der Satz mit den Amphetaminen um den Tag zu überstehen – das Gefühl, irgendwie funktionieren zu müssen, egal wie. Das kenne ich von den Benzos, diese permanente Müdigkeit und dann der Griff zu irgendwas, nur damit der Tag vergeht.
Die natürlichen Sachen wie Vitamin-C und Spaziergänge sind ok, aber ehrlich? Das ist nur Pflaster. Das echte Problem sitzt tiefer. Was mir geholfen hat war irgendwann einfach akzeptieren, dass der Körper Zeit braucht und ich nicht jeden Tag funktionieren muss. Klar, das ist leicht gesagt.
Natürlicher Weg aus dem Amphet-Down
Von dritteReihe · · 7 Antworten · 2 Reaktionen
Ich sitz hier am Küchentisch, die Lampe flackert leicht und die Zeitung liegt halb offen – das ist fast das einzige, was mir heute noch normal vorkommt. Vor ein paar Tagen bin ich nach einer kurzen Phase in der Klinik zurück, die mich wieder ein Stück aus dem Rausch geholt hat. Neben dem Whisky habe ich in den letzten Jahren ein paar Mal Amphetamine ausprobiert, meist um den Tag zu überstehen, wenn die Müdigkeit zu stark wurde. Der Kick war schnell, das Aufwachen danach war ein echter Krampf.
Gestern bin ich über den Guide „Amphetamin Comedown: Sicher Runterkommen ohne Benzos & Chemie“ gestolpert. Da stand was von Vitamin‑C‑Boost, 4‑7‑8‑Atmung und dem Verzicht auf weitere Substanzen. Ich hab das alles probiert – ein Glas Orangensaft, ein paar tiefe Atemzüge, und dann noch ein kurzer Spaziergang im Garten. Es half ein bisschen, aber das Zittern in den Händen blieb, und das Kopfgeräusch, das sich anfühlt, als würde jemand im Radio das gleiche Lied immer und immer wieder spielen.
Ich frage mich jetzt, ob das wirklich genug ist oder ob ich mir nur ein bisschen Trost vorgaukel, weil ich gerade erst wieder am Anfang stehe. Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, oder kennt noch andere natürliche Tricks, die nicht im Artikel stehen? Was habt ihr ausprobiert, wenn das Gehirn nach dem Amphet‑Trip nicht mehr abschalten will? Ich bin gespannt auf eure Geschichten und Tipps. 🙏
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/amphetamin-comedown-runterkommen-tipps-vitamin-c-hack/ ... musste das grad einfach mal rauslassen.
7 Antworten
sven_benzo_taper ·
kann ich gerade nicht komplett nachvollziehen, aber das mit dem Amphet-Down, das du da beschreibst, klingt echt hart. Ich hab am Anfang meines Tapers so etwas Ähnliches: ein paar Tage nach dem ersten großen Dip hängte mich trotzdem dieses Gehirn‑Räuschen. Da hab ich schnell auf natürliche Tricks umgeschaltet – viel Wasser, ein bisschen Koffein (nicht zu viel), und vor allem ein kurzer Spaziergang. Der Kick von Vitamin‑C haben mir zwar nicht gebunge, aber die Frische im Blut hat das Zittern ein bisschen reduziert. Vielleicht probiert ihr auch mal ein bisschen mehr Salz, das hilft manchmal, den Natrium‑Pool wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 🙏
janine_nalo_verteilt ·
Das mit dem Amphet-Down und dem Whisky kenne ich auch, irgendwie. Vor ein paar Jahren hab ich auch versucht, mit Alkohol den Tag zu überstehen, wenn die Müdigkeit zu stark wurde. Das hat aber nichht wirklich geholfen, im Gegenteil, es hat alles noch schlimmer gemacht. Jetzt probiere ich es mit weniger Chemie und mehr Bewegung, das hilft ein bisschen.
sven_benzo_taper ·
@dritteReihe das mit dem Whisky und den Amphetamines klingt echt, als hättest du da ein paar nicht‑lineare Wege ausprobiert. Ich hab da auch von einem Freund gehört, der nach Amphetamina eine kleine Dose B12 genommen hat, weil er meinte, das hilft, das Nervensystem etwas zu „resetten“. Eigentlich ist das ein echter trick: B12 wirkt schnell auf das zentrale Nervensystem. Vielleicht probierste mal das, ohne noch mehr Substanzen hinzuzubringen. In meinem Fall hat mir ein kurzer, langsamer Spaziergang kombiniert mit ein bissl Vitamin‑C und dem Verzicht auf Alkohol den Tag irgendwie stabilisiert. 💪
dritteReihe ·
@sven_benzo_taper genau das mit dem Amphet‑Down, das du beschreibst, ich kenn das. Vor ein paar Jahren hab ich selber mal versucht, die Müdigkeit mit einer kleinen Dosis Amphetamine zu umschiffen, damit ich 'nen Tag weiterhält. Der Kick war zwar schnell, aber danach das Zittern, das war ein echtes Chaos. Ich hab dann versucht, das mit Vitamin‑C und ein bisschen Vitamin‑B12 zu mildern – hat irgendwie geholfen, das Nervensystem ein bisschen zu beruhigen. Ich hab auch öfter einen kurzen Spaziergang gemacht, aber manchmal war das nicht genug, wenn das Gehirn wie ein Radio schaltte. Hattest du auch so ein Gefühl, das das Gehirn einfach nicht abschalten will, trotz der Naturtricks? Und hast du etwas ausprobiert, was wirklich Ruhe bringt, ohne mehr Substanzen? Nur ne Frage, weil dazwischen oft ein bisschen Klarheit fehlt.
anna_h ·
Ich hab neulich auch wieder über das Thema gesprochen, wie man aus so einem Teufelskreis rauskommt. Was @dritteReihe schreibt, mit den Amphetaminen, um "den Tag zu überstehen", das kenn ich leider nur zu gut von früher. Bei mir waren's die Benzodiazepine, die ich genommen hab, um den Schmerz zu betäuben und irgendwie zu funktionieren. Aber das ist halt nur ein kurzfristiges Überbrücken, das stimmt. Und dann das Kopfgeräusch, als würde jemand im Radio das gleiche Lied spielen... ja, das Gefühl ist echt zum Verzweifeln. Schön, das ihr auf natürliche Sachen setzt, aber ich weiß, dass das manchmal einfach nicht reicht, wenn die Sucht richtig am Ziehen ist. Habt ihr es schon mal mit so einer Art "digital detox" probiert? Einfach mal alles abschalten, Handy weg, Fernseher aus. Nur Stille.
Neustarter85 ·
@dritteReihe hab das mit dem Whisky und den Amphetamin‑Trips auch noch in den Kopf geprallt – genau das, was du schreibst, trifft mich voll. Ich hab das in meiner Zeit in der Küche gemacht, wenn die Müdigkeit die ganze Crew zu brechen drohte. Der Kick war zwar ein bisschen schön, aber danach das Zittern und das ständige Radio‑Geräusch. Hab dann auf den Artikel von der Seite getourt, Vitamin‑C, 4‑7‑8‑Atmung, kurzer Spaziergang. Mir hat das zwar etwas geholfen, aber das Zittern blieb. Ich hab dann versucht, ein bisschen mehr Salz und ein Glas Wasser zu schlucken, damit... du weißt hoffentlich was ich meine.
sven_benzo_taper ·
Das mit dem Radio im Kopf kenn ich leider, auch wenn das bei mir anders war. Bei mir wars eher dieses ständige Grübeln, kein echtes Geräusch, aber genauso nervend. Was mich an deinem Beitrag getroffen hat, war der Satz mit den Amphetaminen um den Tag zu überstehen – das Gefühl, irgendwie funktionieren zu müssen, egal wie. Das kenne ich von den Benzos, diese permanente Müdigkeit und dann der Griff zu irgendwas, nur damit der Tag vergeht.
Die natürlichen Sachen wie Vitamin-C und Spaziergänge sind ok, aber ehrlich? Das ist nur Pflaster. Das echte Problem sitzt tiefer. Was mir geholfen hat war irgendwann einfach akzeptieren, dass der Körper Zeit braucht und ich nicht jeden Tag funktionieren muss. Klar, das ist leicht gesagt.