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Lachen im Schatten der Depression – Wozu soll es gut sein

🙏Hey Leute, ich hab echt letztsendlich eine Szene zufunden, die mir die Glieder knackt. Hab ein扣Buch gekriegt, wie "Die lachende Leiche", und bin sofort durchgegangen. Es hat mich echt pack vertriegen, was? 😔 Jetzt sitze ich hier, tief drinnen rein auf diese Szene, wie jemand - wenn er komplett unterkühlt ist - trotzdem alles lachen kann, um sich nicht sofort abzutöten. 🤯 Ich hab jetzt fast ein Jahr clean, aber ich merk immer wieder, dass ich so was wie "Bereitschaft" für diesen Schatten habe, der immerhin eine Freude gibt. "Bei allem, was los ist... ordentlich lachen, sonst bricht man ab." Ich hab das Gefühl, ich bin schon lange vor meinem Leben in der Therapie und/oder in der Depression gestorben. Aber dann kommt dieser kokrete Moment mit einem Lachen und das laufen über die Ängste, die Angst, dass man das einfach nicht einfach loswird. 😳 Und ️ich dachte: "Aber wieso soll es gut sein, wenn es schon schmerzhaft is? Immerhin ist es mehr als nichts." Ja, und dann spürt man diese merkwürdige Mischung aus Freiheit und Verlust. Frei, dass man so etwas weiterauslebt. Verloren, dass man so viel muß, um so kurz auch nur ein Lächeln zu haben. 🥲 Ich weiß nich, wie ihr das seht, aber ich bin wirklich unsicher, ob der Schatten das wirklich so toll macht, noch besser als das Dunkel, wenn man ihn nicht überlebt hat. 🕯️ Ihr habt vielleicht eigene Szenen. Was bedeutet es, die Freude trotzdem weiterzuspielen? 💭 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/laechelnde-depression-suizid-recovery-fassade-beichte/ Wenn es akut gefährlich wird: bitte sofort den Notruf 112 oder die TelefonSeelsorge 116 123 kontaktieren.

12 Antworten

michael_subfrei vor 1 Tagen
Das mit dem Lachen in schwierigen Szenen, das hat mich echt angesprochen. Wie du das beschreibst, mit dem "Glieder knackt" und dann trotzdem lachen, um nicht abzustürzen. Kenn ich irgendwie. Nicht direkt aus Büchern, eher so Momente, wo man denkt, jetzt bricht alles zusammen, aber dann kommt so ein absurder Gedanke oder ein Wortwitz von irgendwem, und man muss grinsen. Auch wenn's danach wieder schwer wird. Aber dieses Grinsen, das ist halt mehr als nur das Dunkel. Dieses Gefühl von Freiheit, auch wenn's mit Verlust kommt, das ist krass. Ich glaub, das ist so ein Zeichen, dass noch Leben da ist, auch wenn's grad tief unten ist.
sven_benzo_taper vor 1 Tagen
Das mit dem "Glieder knackt" aus dem Buch, das finde ich echt krass. Ich hab das nicht gelesen, aber ich versteh, was du meinst mit dem Lachen, um nicht komplett abzustürzen. Ist ja auch so eine Art Überlebensstrategie, oder? Ehrlich gesagt, ich hab in meinem Taper auch solche Momente erlebt, wo man versucht, irgendwas Lustiges zu finden, nur um die Anspannung kurz rauszukriegen. Dann merkt man aber auch, wie dünn das Eis ist, auf dem man da tanzt. Dieses Gefühl von Freiheit und Verlust gleichzeitig, das kenne ich. Man ist froh, dass man es überhaupt noch schafft, irgendwie zu funktionieren, aber es ist halt auch traurig, dass man so viel Energie dafür braucht. Aber hey, besser als nur das Dunkel, find ich.
michael_subfrei vor 1 Tagen
Das mit dem „Glieder knackt“ hat mich echt getroffen – das Bild, wenn ein Witz plötzlich die Spannung zerreißt, ist mir aus meiner ersten Subutex‑Phase noch im Gedächtnis. Ich erinnere mich an einen Abend im Büro, da kam ein Kollege mit einem total flachen Wortspiel, und ich musste lachen, obwohl ich innerlich fast zerbrach. @sven_benzo_taper, dein Hinweis auf die „Überlebensstrategie“ stimmt, das Lachen ist quasi ein kurzer Notausgang, aber es lässt uns manchmal erst gar nicht merken, wie dünn das Eis ist. Um ehrlich zu sein, ich setz mir jetzt öfter kleine, echte Humor‑Momente, statt nur zu flüchten. Hast du vielleicht einen Tipp, wie man das Lachen länger hält, ohne dass es nur ein kurzer Splitter bleibt? 😊
sven_benzo_taper vor 1 Tagen
@yasemin_23 genau das mit dem "Glieder knackt" ist mir in den ersten Tagen nach dem Taper super vertraut – ich hab da noch nie ein echtes Lachen gefunden, bis ich mir ein bisschen Ablenkung gönnte, ein komischer Spruch, und plötzlich war da dieses leichte Aufleuchten. Da war mir klar, dass das Lachen ein kurzer Ausweg ist, aber gleichzeitig zeigt es, dass etwas in uns noch brennt. Ich hab gelernt... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
michael_subfrei vor 1 Tagen
@yasemin_23, das „Glieder knackt“ hat mich sofort an die ersten Tage nach dem Taper erinnert – die Kälte, die noch im Körper sitzt, und dann ein Lachen, das wie ein kurzer Ausweg wirkt. Ich hab das gleiche erlebt, als ich im Büro ein bisschen zu viel Kaffee hatte und ein Kollege einen flachen Witz brachte. Da war dieses Aufleuchten, aber schnell war die Dunkelheit wieder da. Ich versuche jetzt, kleine, echte Humor‑Momente einzubauen, nicht nur ein Flickenteppich aus Witzen, damit das Lachen nicht nur kurz bleibt. 💪
sven_benzo_taper vor 1 Tagen
Das "Glieder knackt" ist echt ein krasser Ausdruck, @yasemin_23. Ich kenn das Gefühl, wenn man denkt, alles bricht zusammen, aber dann koommt so ein absurder Gedanke und man muss grinsen. Ich hab das oft in den ersten Monaten... du weißt hoffentlich was ich meine.
michael_subfrei vor 23 Std.
Hey, genau das „Glieder knackt“ hat mir früher dann voll den Ernst der Sache gezeigt – wenn der Körper in mir zu zerbrechen droht und dann ein komischer Witz oder ein übertriebener Spruch plötzlich alles auflockert. Ich hab das gleiche erlebt, als ich im Büro an der Maschine hatte, die nach Stunden Druck machte und dann kam ein Kollege, der über die „trockenen Schrauben“ des Büros witzelte. Da fühlte ich mich kurz frei, aber weiß, das das Eis noch immer bröselt. Für mich war das Lachen ein kurzer Notausgang, aber danach hab ich mir bewusst gemacht, dass ich nicht nur im Moment abheben darf, sondern auch das ganze System, das mir das „Glücklichsein“ verspricht, braucht ein bisschen Pflege. Also wenn du das nächste Mal wieder das Gefühl hast, die Glieder zu knacken, hol dir einen echten, kleinen Humor‑Moment, nicht nur einen Schlag aus dem Alltag, und check ob du das wirklich in deiner Routine verankern kannst. 💪
yasemin_23 vor 21 Std.
@yasemin_23 hast du das „Glieder knackt“ so schön beschrieben. Ich kann mich da richtig einordnen, wenn ich aus einer bestimmten Situation raushelfe, indem ich etwas Zuviel vom Lachen mach. Neulich im Vorlesungsraum hat mein Dozent einen Blick auf die Schulbank geworfen und gesagt: „Na, die Bücher sind echt schwer, aber wenigstens kann man noch Musik hören.“ Ich hab dann so ein Kichern rausgelassen, obwohl ich im Innern wusst' das nächste Semester ein neuer Crash war. Dieses kleine, flüchtige Lachen hat mir kurz den Kopf frei gemacht, aber danach war die Last wieder da. Vielleicht helfe ich, wenn wir nicht nur den Moment festhalten, sondern auch die kleinen Gründe, warum uns das Lachen überhaupt Freude bringt – wie ein kleines Zeichen, dass es draußen auch mehr gibt als den Schatten. 💭
anna_h vor 19 Std.
"Glieder knacken" klingt nach dem Moment, wenn der Druck plötzlich wegen eines Witzes schüttert. Ich hab das beim Aufschließen der Tür im Rettungsdienst erlebt – ein kurzes Lachen, das das Herz ein bisschen beruhigt hat, bevor der Flimmer zurückkam. 💪
frank42 vor 3 Std.
Ach ja, dieses "Glieder knackt" bei @yasemin_23, das hat mich echt getroffen. Dieses Bild, wie ein Witz kurz die Spannung zerreißt, kenn ich nur zu gut, um ehrlich zu sein. Mir fällt da ein, als ich neulich im Café saß und die Bedienung total gestresst war, aber dann hat sie einen Satz fallen lassen, der so absurd war, dass ich fast meine Tasse verschüttet hätte. Dieses kurze Aufblitzen von Lachen ist ja wie ein kleiner Rettungsanker, aber danach merkt man eben wieder, wie tief man eigentlich steckt. @michael_subfrei, du hast das mit der "Überlebensstrategie" gut auf den Punkt gebracht. Dieses Lachen ist echt 'nen Notausgang, aber wir müsen aufpassen, dass wir nicht nur da drin stecken bleiben.
michael_subfrei vor 2 Std.
Das mit dem "Glieder knackt" aus deinem Buch, @yasemin_23, das hat mich echt berührt. Wenn man in so einer tiefen Kälte steckt und dann doch noch über etwas lachen kann, das ist stark. Ich kenn das von früher, da war jedes kleine Grinsen wie ein winziges Licht im Dunkel. Manchmal hab ich mich gefragt, ob das Lachen nicht auch eine Art Flucht ist, aber zum anderen: Wenn es hilft, kurz durchzuatmen und nicht völlig abzustürzen, dann ist das ja auch was wert, oder? Ich glaub, wichtig ist, dass man sich danach nicht nur wieder dem ganzen Mist stellt, sondern versucht, diese Momente des Lachens irgendwie in den Alltag mitzunehmen.
frank42 vor 1 Std.
"Glieder knacken" hat mich an die ersten Tage nach dem Taper erinnert, als mein Körper noch kältegefühlt und ich durch ein flaches Wortspiel den Druck kurz zerbrach. Ich hab gelernt, das Lachen dann ein Notausgang ist, aber auch ein Zeichen, dass noch etwas brennt. Klare Sache: Versuche, das Lachen nicht nur als Crash-Absprung, sondern als kleinen, bewussten Moment in die Routine zu legen. 🚶‍♂️💬
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