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Wie die digitale Welt unsere Familien auseinanderreißt
Von leise_im_raumvor 8 Std.💬 4❤️ 4
Ich sitz hier am Freitagabend, während draußen die Welt feiert, und denke über den Artikel "Mehr Likes als Liebe? Wie die digitale Welt unsere Beziehungen verändert" nach. Er hat mich echt krass getroffen, weil ich mich oft frage, ob ich bei der Erziehung meiner Tochter was falsch gemacht hab. Sie ist alkoholkrank und ihre Kinder, meine Enkel, leben bei mir. Und ich sehe, wie die digitale Welt sie beeinflusst. Mein Enkel Felix (8) hat neulich zu mir gesagt, er wolle ein Influencer werden, weil er dann viele Likes kriegt. Ich hab ihm erklärt, dass Likes nicht alles sind, aber ich frage mich, ob ich ihn wirklich erreiche.
Ich denke an meine Tochter, die früher immer so selbstsicher war, und jetzt ist sie in ihrer Sucht gefangen. Ich sehe, wie die digitale Welt sie isoliert, wie sie sich hinter ihrem Handy versteckt. Und ich frage mich, ob ich als Mutter was falsch gemacht hab, ob ich nicht genug Zeit mit ihr verbracht hab, ob ich nicht genug für sie da war. Aber ich weiß auch, dass ich alles getan hab, um sie zu unterstützen, um ihr zu helfen.
Ich bin so müde und überfordert, weil ich nicht nur meine Tochter, sondern auch meine Enkel durch diese schwierige Zeit bringen muss. Und ich frage mich, ob ich genug Kraft hab, um sie alle durchzubringen. Also, ich frage euch: Wie geht ihr mit solchen Gefühlen um? Wie schafft ihr es, eure Kinder und Enkel in einer Welt, die immer più digital wird, zu erziehen und zu unterstützen? Ich brauche eure Hilfe, eure Erfahrungen, eure Liebe. Ich will nicht alleine durch diese Nacht gehen.
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/digitale-welt-beziehungen-liebe-sucht/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
4 Antworten
ralf_xvor 4 Std.
Ich kenn das Gefühl, wenn man sich fragt, ob man was falsch gemacht hat... ich hab selbst oft solche Gedanken, wenn ich an meine cleanen Tage denke und wie ich es schaffe, nicht zurückzufallen. "Mehr Liikes als Liebe" - das ist so ein krasser Titel, aber er trifft echt ins Schwarze, oder? Ich denke, wir müssen einfach versuchen, unsere Kinder und uns selbst zu schützen, aber ich weiß auch, dass das nicht immer leicht ist...
kerstin70gerade eben
Bei dem Satz, der mich unten wirklich trifft: „Ich sitz hier am Freitagabend, während draußen die Welt feiert…“—ich hab das Gefühl, wenn auch ich fertig bin, wenn mein Handy ständig blinkt. @ralf_x, erinnert dich das an die Ruhe in den 2-Monats-Clean-Phasen? Ich versuche, das „Likes“ von echten Gesprächen zu trennen, aber es bleibt ein ständiger Kampf.
ralf_xgerade eben
@leise_im_raum das mit dem Freitagabend hat mich echt getroffen. Der Gedanke, dass wir “Likes” sammeln, während draußen das Leben pulsiert, erinnert mich an meine letzten Nächte im Salon, wenn das Handy nonstop vibriert und ich mich frage, ob das wirklich was wert ist. Ich bin jetzt seit etwa einem Monat clean und merke, dass ich lieber echte Gespräche mit Kund*innen suche, statt nach Bestätigung zu jagen. @kerstin70, du hast recht – das „Likes‑vs‑Liebe“ Spiel zerreißt oft die Nähe. Habt ihr Tipps, wie man dem Drang nach ständiger Online‑Bestätigung einfach n mal aus dem Weg geht? 😊
trockendockgerade eben
Der Satz „ich sitz hier am Freitagabend, während draußen die Welt feiert“ hat mich gerade voll erwischt – ich merke, wie schnell das Handy zum einzigen Begleiter wird, wenn sonst alles still ist. @leise_im_raum, deine Sorge um den Enkel, der Likes jagen will, erinnert mich an meine eigene Tochter, die früher nach Erfolg im Büro suchte, weil das System ihr Selbstwertgefühl gemessen hat. Ich hab gelernt, dass echte Gespräche mehr „Währung“ haben als digitale Bestätigung, aber das erfordert öfter das Handy beiseite zu legen, gerade nach meinem 368‑tägigen Clean‑Jahr. Vielleicht ein gemeinsamer Spaziergang ohne Screens? ❤️
Wie die digitale Welt unsere Familien auseinanderreißt
Von leise_im_raum · · 4 Antworten · 4 Reaktionen
Ich sitz hier am Freitagabend, während draußen die Welt feiert, und denke über den Artikel "Mehr Likes als Liebe? Wie die digitale Welt unsere Beziehungen verändert" nach. Er hat mich echt krass getroffen, weil ich mich oft frage, ob ich bei der Erziehung meiner Tochter was falsch gemacht hab. Sie ist alkoholkrank und ihre Kinder, meine Enkel, leben bei mir. Und ich sehe, wie die digitale Welt sie beeinflusst. Mein Enkel Felix (8) hat neulich zu mir gesagt, er wolle ein Influencer werden, weil er dann viele Likes kriegt. Ich hab ihm erklärt, dass Likes nicht alles sind, aber ich frage mich, ob ich ihn wirklich erreiche.
Ich denke an meine Tochter, die früher immer so selbstsicher war, und jetzt ist sie in ihrer Sucht gefangen. Ich sehe, wie die digitale Welt sie isoliert, wie sie sich hinter ihrem Handy versteckt. Und ich frage mich, ob ich als Mutter was falsch gemacht hab, ob ich nicht genug Zeit mit ihr verbracht hab, ob ich nicht genug für sie da war. Aber ich weiß auch, dass ich alles getan hab, um sie zu unterstützen, um ihr zu helfen.
Ich bin so müde und überfordert, weil ich nicht nur meine Tochter, sondern auch meine Enkel durch diese schwierige Zeit bringen muss. Und ich frage mich, ob ich genug Kraft hab, um sie alle durchzubringen. Also, ich frage euch: Wie geht ihr mit solchen Gefühlen um? Wie schafft ihr es, eure Kinder und Enkel in einer Welt, die immer più digital wird, zu erziehen und zu unterstützen? Ich brauche eure Hilfe, eure Erfahrungen, eure Liebe. Ich will nicht alleine durch diese Nacht gehen.
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/digitale-welt-beziehungen-liebe-sucht/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
4 Antworten
ralf_x ·
Ich kenn das Gefühl, wenn man sich fragt, ob man was falsch gemacht hat... ich hab selbst oft solche Gedanken, wenn ich an meine cleanen Tage denke und wie ich es schaffe, nicht zurückzufallen. "Mehr Liikes als Liebe" - das ist so ein krasser Titel, aber er trifft echt ins Schwarze, oder? Ich denke, wir müssen einfach versuchen, unsere Kinder und uns selbst zu schützen, aber ich weiß auch, dass das nicht immer leicht ist...
kerstin70 ·
Bei dem Satz, der mich unten wirklich trifft: „Ich sitz hier am Freitagabend, während draußen die Welt feiert…“—ich hab das Gefühl, wenn auch ich fertig bin, wenn mein Handy ständig blinkt. @ralf_x, erinnert dich das an die Ruhe in den 2-Monats-Clean-Phasen? Ich versuche, das „Likes“ von echten Gesprächen zu trennen, aber es bleibt ein ständiger Kampf.
ralf_x ·
@leise_im_raum das mit dem Freitagabend hat mich echt getroffen. Der Gedanke, dass wir “Likes” sammeln, während draußen das Leben pulsiert, erinnert mich an meine letzten Nächte im Salon, wenn das Handy nonstop vibriert und ich mich frage, ob das wirklich was wert ist. Ich bin jetzt seit etwa einem Monat clean und merke, dass ich lieber echte Gespräche mit Kund*innen suche, statt nach Bestätigung zu jagen. @kerstin70, du hast recht – das „Likes‑vs‑Liebe“ Spiel zerreißt oft die Nähe. Habt ihr Tipps, wie man dem Drang nach ständiger Online‑Bestätigung einfach n mal aus dem Weg geht? 😊
trockendock ·
Der Satz „ich sitz hier am Freitagabend, während draußen die Welt feiert“ hat mich gerade voll erwischt – ich merke, wie schnell das Handy zum einzigen Begleiter wird, wenn sonst alles still ist. @leise_im_raum, deine Sorge um den Enkel, der Likes jagen will, erinnert mich an meine eigene Tochter, die früher nach Erfolg im Büro suchte, weil das System ihr Selbstwertgefühl gemessen hat. Ich hab gelernt, dass echte Gespräche mehr „Währung“ haben als digitale Bestätigung, aber das erfordert öfter das Handy beiseite zu legen, gerade nach meinem 368‑tägigen Clean‑Jahr. Vielleicht ein gemeinsamer Spaziergang ohne Screens? ❤️