Öffentlich lesbarer Thread
Ben Clean – seine Texte vs. meine 13‑Tage‑Angst
Ich hab mir gerade den Blog‑Artikel über Ben Clean reingezogen (https://anonym-suchthilfe.de/ben-clean-suchthilfe-wiener-kuenstler/). Seine Zeilen über die Wiener Nacht, das ständige Gefühl, am Abgrund zu stehen, haben mich irgendwie an meine eigenen 13 Tage clean erinnert. Ich hör mir jetzt öfter seine Songs an, weil das rohe “ich bin nicht mehr ich” mich triggert, aber gleichzeitig ein bisschen beruhigt – so’n komischer Mix aus Angst und Hoffnung. Hab das Gefühl, dass seine Lyrics mir zeigen, dass es okay ist, die Panik zu fühlen, solange man nicht zurückfällt. Aber ich frage mich, ob das bei euch auch so wirkt oder eher nur noch mehr Stress macht? Hat jemand von euch schon mal Ben Clean als “Soundtrack” für den Entzug benutzt? 🙏
