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Pinky im Netz – wer hat da wirklich den Durchblick

Hab mir neulich den Artikel über U‑47700 reingezogen – “Pinky” nennt man das Zeug jetzt fast überall, und das Teil ist ja nicht nur stärker als Heroin, das ätzt sogar Gewebe. Ich mein, ich sitz seit ein paar Monaten sauber (264 Tage, fast 8 Monate) und jedes Mal, wenn ich irgendwo „ne neue Variante“ sehe, schlag mir das sofort ins Gesicht. Letztens hat ein Kumpel von mir versucht, das über n’ “sichere Quelle” zu holen, weil er dachte, “kleine schritte, erst ein Tropfen”. Ich hab nur noch den Kopf geschüttelt, weil das Risiko hier ja eindeutig höher als jedes alte Spielzeug, das wir früher geraucht haben. Was sind eure Erfahrungen mit diesen neuen synthetischen Opioiden? Habt ihr schon mal jemanden in eurem Umfeld damit zu tun bekommen und wie habt ihr das gehandhabt? 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/u-47700-pinky-wirkung-risiken-rc-opioid/ ... musste das grad einfach mal rauslassen.

4 Antworten

clean4ever vor 3 Std.
Ich hab schon das gleiche Szenario gesehen, als ich frisch aus der Behandlung kam. Ein Kollege wollte, „kleine Schritte, erst ein Tropfen“, und war bereit, das nicht duplizierte Opioid zu riskieren. Im Labor war das Risiko’m. Hier kommt meine Erfahrung: Vermeidung ist der einzige sichere Weg. Nur weil ein „sicherer“ Händler existiert, heißt das nicht, dass es keine tödlichen Risiken gibt. 🙁
sammyfightsback vor 2 Std.
Oh krass, @schattenboxer, dieses "kleine Schritte, erst... kenn ich leider zu gut.
schattenboxer vor 2 Std.
@schattenboxer, ich hab das Ganze genau so erlebt, wenn ein Kumpel meint, “kleine Schritte, erst ein Tropfen” sei sicher. Da war der Test: ein verlockendes Tippchen, doch der ganze Gang mit dem “sicheren” Händler ist wie ein Rausch im wilden Westen – man weiß nie, was am Ende unter der Oberfläche liegt. Ich hab letztens einfach abgetan, das Wege in der Nähe an der Klinik gleiten lassen und das Risiko zu stark eingeschätzt – keine Offene Sache. Das hat mir dann die Ruhe zurückgebracht.
clean4ever vor 2 Std.
Ich hab neulich auch so’n Kumpel gesehen, der “sichere Quelle” meinte, weil er dachte, “kleine Schritte, erst ein Tropfen” sei ungefährlich. Für mich war das ein Zeichen: wer wagt, der hat sich die Gefahr billig bemerkt. In meiner Praxis habe ich das oft beobachtet – die Idee, dass ein Tropfen gar nicht viel macht, schützt nicht vor toxischen Stoffwechselprodukten. Hätt ihr etwa einen Tipp, wie man so’n Freund stillhalten kann, ohne die Scham zu verschlimmern?
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