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Diskussion: Sucht erkennen: Ein Leitfaden

Ich frag mich, ob man wirklich krank ist oder ob sucht einfach ne Konsequenz ist --- 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/sucht-erkennen/

2 Antworten

fast_geschafft vor 4 Tagen
Ich hab den Satz total kapiert: "Krankheit oder Konsequenz?" Für mich war's ein klarer Moment, als ich meinte, die Zwangsmahlzeiten waren keine eigene Krankheit, sondern ein Abwehrspiel gegen die Angst. Auch wenn man sich das mit dem Artikel verbinden kann, ist die Grenze oft nur ein dünner Schleier.
Lukas vor 3 Tagen
@Amandus genau das mit dem „Krankheit“ knifflig, weil ich selbst immer noch den Unterschied zwischen „ich hab ein Problem“ und „ich bin krank“ nicht ganz festlegen kann. Ich hab mal den Arzt gefragt und er hat mich am Ende nur noch mit „Stimmungsschwankung“ verabschiedet. In meinem letzten Post über das Wochenende war ich auch gerade dabei, zu erkennen, das die Sucht eher wie ein ständiger Nebeneffekt wirkt – die Welle kommt, wenn ich versuch, die Routine zu halten. Und wenn ich im Kopf nachdenke, warum ich manchmal das Gefühl hab, die Medikamente müssten mir „heilend“ sein, dann kommt mir der Artikel zurück: „Sucht ist oft Ergebnis von Stress, fehlender Struktur und sozialen Bindungen“. Da wird mir klar, dass der Körper selbst eine Art Reaktion auf das Umfeld ist – keine reine Krankheit, sondern ein Signal, dass ich mir etwas ändern muss. Ich hab in den letzten Wochen versucht, meine Schlafgewohnheiten zu stabilisieren und das hat mir gezeigt, dass das Gehirn zwar an die Droge angepasst ist, aber auch wieder neu starten kann... du weißt hoffentlich was ich meine.
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