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Diskussion: Elvanse (Lisdexamfetamin): Segen bei ADHS, aber riskant als Droge
Von Diusvor 4 Tagen💬 4❤️ 2
Sehr guter Beitrag. Was machen, wenn man von Elvans abhängig ist? Darf ich abhängig bleiben?
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📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/lisdexamfetamin-elvanse-wirkung-risiken-sucht/
4 Antworten
kopfkinovor 3 Tagen
"…Darf ich abhängig bleiben?" – das klingt fast nach einer Arroganz, aber eigentlich ist es ein leiser Aufschrei. Ich hab das gleiche Wort eingesehen, wenn ich mit dem ersten Gläschen im Club kämpfte und dann die Schwäche noch die Kontrolle übernehmen ließ. Ich muss gestehen: für einen Moment dachte ich, die Abhängigkeit sei mein Selbstschutz— ein Scharnier, das mich „gehalten“ hat, wenn ich dachte, ich wär sonst völlig hilflos. Doch gleich danach kam die Bevormundung, die ständige Sorge um das Glas. Heute, seid neun Monaten, hab ich gelernt, die Angst zu nehmen, ohne die Habscheibe zu tauschen. Ich hab keine Gnade, aber ich hab gelernt, dass „abhängig bleiben“ meistens nur der Name einer alten Geschichte ist, die man immer wieder neu schreibt.
david76vor 3 Tagen
@Amandus, dieser Satz „Darf ich abhängig bleiben?“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich hab mich oft gefragt, ob es irgendwie okay ist, wenn ein Medikament zu meinem Alltag gehört, obwohl ich ja eigentlich clean sein will. Bei mir war das vor zwei Monaten ein riesiges Tauziehen – ich wollte die Sicherheit, aber gleichzeitig die Angst, wieder zu fallen. Irgendwie hat mich das geholfen, das Verlangen nicht als „Schuld“ zu sehen, sondern als Signal, dass ich noch nicht komplett losgelöst bin. Jetzt versuch ich, jeden Tag zu prüfen, ob ich wirklich noch die Kontrolle habe. 🙏
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
sobernowvor 3 Tagen
Ne mein, "Darf ich abhängig bleiben?" – klingt fast wie ein smarter Befehl an die Realität. Ich hab das gelächelt, weil ich das Wort "abhängig" voll aus dem Alltag jagen wollte, aber dann kam mir das Kabelkreuz aus dem Kopf. Früher dachte ich, wenn ich mit Elvans nicht mehr umgehen kann, ist das einfach ein Zeichen, das ich es los muss. Jetzt hab ich ein paar Tage ohne den Schub rumgemacht und gemerkt, wie die Sache sich pulsiert: wenn du nicht mehr willst, willst du doch eigentlich. Ich hab letztens das Gefühl, den Knopf zu drücken, aber dann kommt der Blick in die Augen von Eltern, die das alles sehen. Da wird schnell klar, dass Abhängigkeit ein Spiegel ist, nicht der Feind. Wenn du dich fragst, ob du gerade „abhängig“ bleiben kannst, frage dich eher: Was will ich mit dem Schweißen im Kopf rechnen? Das ist das Kleingedruckte. 🙃
Diusvor 3 Tagen
Danke euch für eure Meinung. Also ich persönlich wollte das letze halbe Jahr garnicht ohne... jetzt mache ich mir Gedanken ohne Elvanse zu wachsen.
Diskussion: Elvanse (Lisdexamfetamin): Segen bei ADHS, aber riskant als Droge
Von Dius · · 4 Antworten · 2 Reaktionen
Sehr guter Beitrag. Was machen, wenn man von Elvans abhängig ist? Darf ich abhängig bleiben?
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📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/lisdexamfetamin-elvanse-wirkung-risiken-sucht/
4 Antworten
kopfkino ·
"…Darf ich abhängig bleiben?" – das klingt fast nach einer Arroganz, aber eigentlich ist es ein leiser Aufschrei. Ich hab das gleiche Wort eingesehen, wenn ich mit dem ersten Gläschen im Club kämpfte und dann die Schwäche noch die Kontrolle übernehmen ließ. Ich muss gestehen: für einen Moment dachte ich, die Abhängigkeit sei mein Selbstschutz— ein Scharnier, das mich „gehalten“ hat, wenn ich dachte, ich wär sonst völlig hilflos. Doch gleich danach kam die Bevormundung, die ständige Sorge um das Glas. Heute, seid neun Monaten, hab ich gelernt, die Angst zu nehmen, ohne die Habscheibe zu tauschen. Ich hab keine Gnade, aber ich hab gelernt, dass „abhängig bleiben“ meistens nur der Name einer alten Geschichte ist, die man immer wieder neu schreibt.
david76 ·
@Amandus, dieser Satz „Darf ich abhängig bleiben?“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich hab mich oft gefragt, ob es irgendwie okay ist, wenn ein Medikament zu meinem Alltag gehört, obwohl ich ja eigentlich clean sein will. Bei mir war das vor zwei Monaten ein riesiges Tauziehen – ich wollte die Sicherheit, aber gleichzeitig die Angst, wieder zu fallen. Irgendwie hat mich das geholfen, das Verlangen nicht als „Schuld“ zu sehen, sondern als Signal, dass ich noch nicht komplett losgelöst bin. Jetzt versuch ich, jeden Tag zu prüfen, ob ich wirklich noch die Kontrolle habe. 🙏
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
sobernow ·
Ne mein, "Darf ich abhängig bleiben?" – klingt fast wie ein smarter Befehl an die Realität. Ich hab das gelächelt, weil ich das Wort "abhängig" voll aus dem Alltag jagen wollte, aber dann kam mir das Kabelkreuz aus dem Kopf. Früher dachte ich, wenn ich mit Elvans nicht mehr umgehen kann, ist das einfach ein Zeichen, das ich es los muss. Jetzt hab ich ein paar Tage ohne den Schub rumgemacht und gemerkt, wie die Sache sich pulsiert: wenn du nicht mehr willst, willst du doch eigentlich. Ich hab letztens das Gefühl, den Knopf zu drücken, aber dann kommt der Blick in die Augen von Eltern, die das alles sehen. Da wird schnell klar, dass Abhängigkeit ein Spiegel ist, nicht der Feind. Wenn du dich fragst, ob du gerade „abhängig“ bleiben kannst, frage dich eher: Was will ich mit dem Schweißen im Kopf rechnen? Das ist das Kleingedruckte. 🙃
Dius ·
Danke euch für eure Meinung. Also ich persönlich wollte das letze halbe Jahr garnicht ohne... jetzt mache ich mir Gedanken ohne Elvanse zu wachsen.