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Nach dem Deich‑Spaziergang – was machst du mit der Leere

kurz bevor ich ins bett falle: ganz ehrlich, Moin zusammen, ich bin wieder am Deich, Buster an der Leine und der Wind macht das Wasser schuppig. Jeden Morgen zieh ich mir den Mantel an, nehm den Hund und lauf ein Stück, bis mir die Nase nach Salz riecht und der Tag irgendwie klarer wird. Das war jetzt 319 Tage trocken, also fast ein Jahr, und ich hab mir den Rhythmus angewöhnt, dass nach dem Spaziergang nix mehr so richtig zu tun bleibt. Früher war das nach dem Bier immer das „was‑jetzt‑mach‑ich‑mit‑meinem‑Leben“-Gefühl, jetzt bleibt einfach Stille. Ich hab versucht, das mit nem Kaffee und Zeitung zu füllen, aber das macht nur, dass ich wieder an alte Gewohnheiten denke – das leise Gähnen, das plötzlich nach einem Schluck Korn schreit. Letztens hab ich mir dann ne kleine To‑Do‑Liste geschrieben: ein paar Seiten im Buch lesen, das alte Radio anmachen, ein bisschen Gartenarbeit am Beet. Und dann kam die Frage: Wie schafft ihr es, den Moment nach dem Morgenspaziergang zu füllen, ohne dass das alte Verlangen zurückkommt? Ich meine, ich sitz mit Buster auf der Bank, schau aufs Wasser und plötzlich drängt sich die Idee auf, wieder was zu trinken. Hab da ein paar Tricks ausprobiert – Tee mit Honig, ein kurzer Anruf bei meiner neuen Partnerin, ein paar Kniebeugen im Sand – aber ich bin mir nicht sicher, was langfristig hält. Habt ihr konkrete Routinen, die euch wirklich aus der Leere reißen? Was macht ihr, wenn ihr plötzlich merkt, dass ihr wieder nach dem Spaziergang nur noch das leere Glas im Kopf habt? Ich freu mich auf eure Ideen, tbh. 😊
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