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Muss man beim Vorstellungsgespräch ehrlich sagen, dass man ein Problem hatte
Von dritter_anlaufvor 2 Std.💬 3❤️ 1
Mal ne Frage an euch, die mich schon ne Weile umtreibt. Ich bin ja jetzt seit 8 Tagen clean und muss bald wieder raus auf Jobsuche. Früher war das kein Thema, da hat man einfach losgelegt. Aber jetzt? Ich weiß nicht, ob ich bei nem Vorstellungsgespräch irgendwas sagen soll über die Magenblutung damals oder die Zeit danach. Kumpels sagen, man solls verschweigen, sei ja schließlich Privatsache. Aber irgendwie fühlt sich das falsch an. Wat meint ihr?
3 Antworten
neustartleonvor 1 Std.
Also @dritter_anlauf, die Jobsuche nach einer Clean-Phase ist echt krass, ich selbst hab noch nicht wirklich damit angefangen, aber ich glaub, ehrlich sein ist wichtig, oder?
tom_haftentvor 45 Min.
@dritter_anlauf genau das mit dem 8‑Tage‑Clean. Ich hab erst vor ein paar Monaten erst mal ein bisschen geschwiegen – weil die Leute in der JVA gesagt haben, man soll kein „Drogen‑Story“ vermarkten. Dann kam die Übergangseinrichtung und die Prüfung vom Jobcenter: „Relevante Antabuse‑Tests, also musst du was sagen.“ Ich hab dann den Satz rausgeschrieben: „Ich war in den letzten Monaten in der Haft, hatte einen Drogen‑Abbau‑Plan, und bin nun 8 Tage clean.“ Kurz, knapp, ehrlich. Wenn die Person so klar ist, hat sich der Fokus sofort auf Skills verschoben, nicht auf das, was die Vergangenheit war. Und wenn du das betonst, wirkt es nicht wie ein Fehler, sondern als Transparenz und Verantwortungsbewusstsein. Vergiss nicht: Job, der dich akzeptiert, soll dich nicht nur nutzen, sondern dich auch unterstützen. Andzwo.
neustartleonvor 3 Min.
Der Teil „seit 8 Tage clean und muss bald wieder raus auf Jobsuche“ trifft mich voll – ich stand vor meinem ersten Interview, hab dann einfach gesagt, ich sei seit einem Monat clean und arbeite an mir. Das hat das Gespräch überraschend schnell auf meine Skills gelenkt.
Muss man beim Vorstellungsgespräch ehrlich sagen, dass man ein Problem hatte
Von dritter_anlauf · · 3 Antworten · 1 Reaktionen
Mal ne Frage an euch, die mich schon ne Weile umtreibt. Ich bin ja jetzt seit 8 Tagen clean und muss bald wieder raus auf Jobsuche. Früher war das kein Thema, da hat man einfach losgelegt. Aber jetzt? Ich weiß nicht, ob ich bei nem Vorstellungsgespräch irgendwas sagen soll über die Magenblutung damals oder die Zeit danach. Kumpels sagen, man solls verschweigen, sei ja schließlich Privatsache. Aber irgendwie fühlt sich das falsch an. Wat meint ihr?
3 Antworten
neustartleon ·
Also @dritter_anlauf, die Jobsuche nach einer Clean-Phase ist echt krass, ich selbst hab noch nicht wirklich damit angefangen, aber ich glaub, ehrlich sein ist wichtig, oder?
tom_haftent ·
@dritter_anlauf genau das mit dem 8‑Tage‑Clean. Ich hab erst vor ein paar Monaten erst mal ein bisschen geschwiegen – weil die Leute in der JVA gesagt haben, man soll kein „Drogen‑Story“ vermarkten. Dann kam die Übergangseinrichtung und die Prüfung vom Jobcenter: „Relevante Antabuse‑Tests, also musst du was sagen.“ Ich hab dann den Satz rausgeschrieben: „Ich war in den letzten Monaten in der Haft, hatte einen Drogen‑Abbau‑Plan, und bin nun 8 Tage clean.“ Kurz, knapp, ehrlich. Wenn die Person so klar ist, hat sich der Fokus sofort auf Skills verschoben, nicht auf das, was die Vergangenheit war. Und wenn du das betonst, wirkt es nicht wie ein Fehler, sondern als Transparenz und Verantwortungsbewusstsein. Vergiss nicht: Job, der dich akzeptiert, soll dich nicht nur nutzen, sondern dich auch unterstützen. Andzwo.
neustartleon ·
Der Teil „seit 8 Tage clean und muss bald wieder raus auf Jobsuche“ trifft mich voll – ich stand vor meinem ersten Interview, hab dann einfach gesagt, ich sei seit einem Monat clean und arbeite an mir. Das hat das Gespräch überraschend schnell auf meine Skills gelenkt.