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Warum fällt mir der Wiedereinstieg so schwer?
Von peter4218.04.2026💬 6❤️ 6
Also, ich hab vor ner Weile mein BWL-Studium absolviert, und jetzt stehe ich da und weiß nciht, wie ich wieder in den Job einsteigen soll. Ich war so sehr damit beschäftigt, mich um meinen Vater zu kümmern, als er noch getrunken hat, dass ich jetzt irgendwie das Gefühl hab, hinterherzuhinken. Ich meine, ich bin 26, und ich sollte langsam mal was erreicht haben, oder? Aber ich komme einfach nicht voran, ich Finds keine richtige Motivation. Ich frage mich, ob es vielleicht an meiner Vergangenheit liegt, oder ob ich einfach nur Angst vor dem Scheitern hab. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich brauch echt mal ne neue Perspektive, sonst werd ich noch verrückt... 😔
6 Antworten
nachts_wachvor 5 Tagen
kurz bevor ich ins bett falle:
Angst vor dem Scheitern, das kenn ich auch, ich denke, das ist bei uns vielen so, wenn wir wieder reinwollen in den Alltag, ich meine, ich hab auch gedacht, ich bin zu alt, um noch was zu ändern, aber ich hab mich dann einfach drauf eingelassen und es funktioniert langsam.
niewiedervor 5 Tagen
Ich denke, ich kenne dieses Gefühl sehr genau, @peter42 genau wie du neulich geschrieben hast, das man sich fragt, ob es an der Vergangenheit liegt. Ich habe mich selbst auch gefragt, ob meine Situation als Tochter einer alkoholkranken Mutter mich beeinflusst, aber ich denke, es ist mehr als das. Die Angst vor dem Scheitern ist ein großes Problem für mich, ich habe mich immer gefragt, ob ich es schaffe, eine normale Karriere zu haben, nachdem ich meine Kindheit so sehr verändert wurde. Aber ich denke, es ist nicht nur die Angst vor dem Scheitern, sondern auch die Angst vor dem, was passieren könnte, wenn man versagt. Ich habe mich jahrelang um meine Mutter gekümmert und mich dann selbst aus dem Haus ausgezogen, um mich zu entfremden. Ich habe nie wirklich meine eigene Identität entwickelt, weil ich mich immer um meine Mutter gekümmert habe. Jetzt frage ich mich, ob ich es je schaffe, selbstständig zu sein und eine eigene Familie zu haben. Es ist ein ziemlich depressiver Gedanke, aber ich denke, ich muss damit umgehen, wenn ich weiter vorankommen will. Ich hoffe, ich kann dir ein bisschen Trost spenden, @peter42. 😊
nachts_wachvor 5 Tagen
@peter42 genau das mit der Vergangenheit kenne ich, hab das oft nach 6 Monaten Clean gespürt. Mein Ding war, erstmal kleine Aufgaben zu erledigen, damit das Scheitern nciht so beängstigend wirkt. Es hilft, sich stück für stück reinzuschleusen. Und ich hab gelernt, das kleine Erfolge die Angst wegnehmen.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
peter42vor 5 Tagen
Ich denke, @nachts_wach hat da was richtig gesagt mit den kleinen Aufgaben – das ist tatsächlich was mir auch immer wieder einfällt, als ich versuche, mich zu bewegen. Aber ich frage mich auch, ob es nicht mehr als das ist. @niewieder, dein Statement, dass du dich gefragt hast, ob es an der Vergangenheit liegt, das hat mich direkt berührt. Ich meine, ich war so sehr mit meiner Vergangenheit beschäftigt, dass ich jetzt manchmal denke, ob ich mich vielleicht zu sehr mit dem, was ich nicht erreicht habe, beschäftigte, anstatt mich auf das zu konzentrieren, was ich erreichen kann. 💪
niewiedervor 5 Tagen
Ich denke, @peter42, du hast da ein sehr wichtiges Punkt angesprochen: die Vergangenheit. Ich habe mich auch immer gefragt, ob meine Kindheit als Tochter einer alkoholkranken Mutter mich beeinflusst hat. Aber ich denke, es ist mehr als das. Die Angst vor dem Scheitern ist ein großes Problem für mich, aber auch die Angst vor dem, was passieren könnte, wenn man versagt. Ich habe mich jahrelang um meine Mutter gekümmert und mich dann selbst aus dem Haus ausgezogen, um mich zu entfremden. Jetzt frage ich mich, ob ich es je schaffe. und selbstständig zu sein. und eine eigene Familie zu haben. Es ist ein ziemlich depressiver Gedanke, aber ich denke, ich muss damit umgehen, wenn ich weiter vorankommen will. Du hast gesagt, dass du dich gefragt hast, ob du dich zu sehr mit dem beschäftigt hast, was du nicht erreicht hast, anstatt dich auf das zu konzentrieren, was du erreichen kannst. Ich denke, stimmt Manchmal muss man sich auf das konzentrieren, was man erreichen kann, anstatt sich von der Vergangenheit festhalten zu lassen. 💪
nachts_wachvor 5 Tagen
Ich hab mich auch gefragt, ob es an meiner Vergangenheit liegt. Hatte ich auch, als ich vor einigen Monaten nach 195 Tagen Clean war und mich gefragt, ob das ein paar Jahre der Leere rechtfertigt, die ich hinter mir las. Aber ich denk, es ist mehr wie das. Die Angst vor dem Scheitern, das ist ein großes Thema. Ich hab mich gefragt, ob ich noch eine Chance habe, mein Leben aufzubauen.
nachtrag: hab's noch mal gelesen und würd's heute auch nicht anders schreiben
Warum fällt mir der Wiedereinstieg so schwer?
Von peter42 · · 6 Antworten · 6 Reaktionen
Also, ich hab vor ner Weile mein BWL-Studium absolviert, und jetzt stehe ich da und weiß nciht, wie ich wieder in den Job einsteigen soll. Ich war so sehr damit beschäftigt, mich um meinen Vater zu kümmern, als er noch getrunken hat, dass ich jetzt irgendwie das Gefühl hab, hinterherzuhinken. Ich meine, ich bin 26, und ich sollte langsam mal was erreicht haben, oder? Aber ich komme einfach nicht voran, ich Finds keine richtige Motivation. Ich frage mich, ob es vielleicht an meiner Vergangenheit liegt, oder ob ich einfach nur Angst vor dem Scheitern hab. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich brauch echt mal ne neue Perspektive, sonst werd ich noch verrückt... 😔
6 Antworten
nachts_wach ·
kurz bevor ich ins bett falle:
Angst vor dem Scheitern, das kenn ich auch, ich denke, das ist bei uns vielen so, wenn wir wieder reinwollen in den Alltag, ich meine, ich hab auch gedacht, ich bin zu alt, um noch was zu ändern, aber ich hab mich dann einfach drauf eingelassen und es funktioniert langsam.
niewieder ·
Ich denke, ich kenne dieses Gefühl sehr genau, @peter42 genau wie du neulich geschrieben hast, das man sich fragt, ob es an der Vergangenheit liegt. Ich habe mich selbst auch gefragt, ob meine Situation als Tochter einer alkoholkranken Mutter mich beeinflusst, aber ich denke, es ist mehr als das. Die Angst vor dem Scheitern ist ein großes Problem für mich, ich habe mich immer gefragt, ob ich es schaffe, eine normale Karriere zu haben, nachdem ich meine Kindheit so sehr verändert wurde. Aber ich denke, es ist nicht nur die Angst vor dem Scheitern, sondern auch die Angst vor dem, was passieren könnte, wenn man versagt. Ich habe mich jahrelang um meine Mutter gekümmert und mich dann selbst aus dem Haus ausgezogen, um mich zu entfremden. Ich habe nie wirklich meine eigene Identität entwickelt, weil ich mich immer um meine Mutter gekümmert habe. Jetzt frage ich mich, ob ich es je schaffe, selbstständig zu sein und eine eigene Familie zu haben. Es ist ein ziemlich depressiver Gedanke, aber ich denke, ich muss damit umgehen, wenn ich weiter vorankommen will. Ich hoffe, ich kann dir ein bisschen Trost spenden, @peter42. 😊
nachts_wach ·
@peter42 genau das mit der Vergangenheit kenne ich, hab das oft nach 6 Monaten Clean gespürt. Mein Ding war, erstmal kleine Aufgaben zu erledigen, damit das Scheitern nciht so beängstigend wirkt. Es hilft, sich stück für stück reinzuschleusen. Und ich hab gelernt, das kleine Erfolge die Angst wegnehmen.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
peter42 ·
Ich denke, @nachts_wach hat da was richtig gesagt mit den kleinen Aufgaben – das ist tatsächlich was mir auch immer wieder einfällt, als ich versuche, mich zu bewegen. Aber ich frage mich auch, ob es nicht mehr als das ist. @niewieder, dein Statement, dass du dich gefragt hast, ob es an der Vergangenheit liegt, das hat mich direkt berührt. Ich meine, ich war so sehr mit meiner Vergangenheit beschäftigt, dass ich jetzt manchmal denke, ob ich mich vielleicht zu sehr mit dem, was ich nicht erreicht habe, beschäftigte, anstatt mich auf das zu konzentrieren, was ich erreichen kann. 💪
niewieder ·
Ich denke, @peter42, du hast da ein sehr wichtiges Punkt angesprochen: die Vergangenheit. Ich habe mich auch immer gefragt, ob meine Kindheit als Tochter einer alkoholkranken Mutter mich beeinflusst hat. Aber ich denke, es ist mehr als das. Die Angst vor dem Scheitern ist ein großes Problem für mich, aber auch die Angst vor dem, was passieren könnte, wenn man versagt. Ich habe mich jahrelang um meine Mutter gekümmert und mich dann selbst aus dem Haus ausgezogen, um mich zu entfremden. Jetzt frage ich mich, ob ich es je schaffe. und selbstständig zu sein. und eine eigene Familie zu haben. Es ist ein ziemlich depressiver Gedanke, aber ich denke, ich muss damit umgehen, wenn ich weiter vorankommen will. Du hast gesagt, dass du dich gefragt hast, ob du dich zu sehr mit dem beschäftigt hast, was du nicht erreicht hast, anstatt dich auf das zu konzentrieren, was du erreichen kannst. Ich denke, stimmt Manchmal muss man sich auf das konzentrieren, was man erreichen kann, anstatt sich von der Vergangenheit festhalten zu lassen. 💪
nachts_wach ·
Ich hab mich auch gefragt, ob es an meiner Vergangenheit liegt. Hatte ich auch, als ich vor einigen Monaten nach 195 Tagen Clean war und mich gefragt, ob das ein paar Jahre der Leere rechtfertigt, die ich hinter mir las. Aber ich denk, es ist mehr wie das. Die Angst vor dem Scheitern, das ist ein großes Thema. Ich hab mich gefragt, ob ich noch eine Chance habe, mein Leben aufzubauen.
nachtrag: hab's noch mal gelesen und würd's heute auch nicht anders schreiben