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"Wieder in den Beruf... aber wie?"
Von mamavonluis19.04.2026💬 1❤️ 4
Ich bin seit Monaten daheim rumgehangen, weil ich mich um meinen Sohn kümmern musste. Er ist immer noch nicht clean, aber ich hab mich entschieden, mal wieder vor die Tür zu treten. Das war echt schwer. Ich hatte Angst, dass ich ihn nicht alleine lassen kann, dass er was passiert, dass... ich weiß nicht, ich hab einfach Angst.
Und jetzt bin ich da. Ich hab einen Termin in einem Büro, um mich um eine neue Stelle zu bewerben. Ich hab mich vorbereitet, ich hab meine Sachen ordentlich zusammengepackt, ich hab mich gefragt, was ich sagen muss... Aber wenn ich dann hinfahre, hab ich keine Ahnung, warum ich überhaupt hingehe.
Würde ich mich wieder einstellen, wenn ich keine Suchtkranken in der Familie hätte? Würde ich mich für diesen Job freuen, wenn mein Sohn nicht um meine Aufmerksamkeit kämpft? Ich weiß es nicht. Ich bin so verwirrt.
❤️
1 Antworten
ralf_xvor 3 Tagen
Das mit der Angst, dass dein Sohn was passiert, das verstehe ich. Ich habe auch solche Sorgen. Mein Ex hat bei seinem letzten Aussetzer versucht, mich wieder in die Sache hereinzuziehen, und ich dachte, ich wäre so stabil. Aber nein, ich bin immer noch fragil, immer noch empfänglich für die alten Fallen. Die Angst, dass der andere in Schwierigkeiten gerät, das ist ein echter Helfer im Versteck. Ich mach mir Sorgen um meine Mutter, weil sie immer noch trinkt, obwohl ich sie gebeten habe, umzuziehen. Ich mach mir Sorgen um mich selbst, weil ich immer noch nicht wissen kann, wann der nächste Absturz kommt. Das ist ein Teil von uns, der wir nicht loslassen können, denke ich. 💔
"Wieder in den Beruf... aber wie?"
Von mamavonluis · · 1 Antworten · 4 Reaktionen
Ich bin seit Monaten daheim rumgehangen, weil ich mich um meinen Sohn kümmern musste. Er ist immer noch nicht clean, aber ich hab mich entschieden, mal wieder vor die Tür zu treten. Das war echt schwer. Ich hatte Angst, dass ich ihn nicht alleine lassen kann, dass er was passiert, dass... ich weiß nicht, ich hab einfach Angst.
Und jetzt bin ich da. Ich hab einen Termin in einem Büro, um mich um eine neue Stelle zu bewerben. Ich hab mich vorbereitet, ich hab meine Sachen ordentlich zusammengepackt, ich hab mich gefragt, was ich sagen muss... Aber wenn ich dann hinfahre, hab ich keine Ahnung, warum ich überhaupt hingehe.
Würde ich mich wieder einstellen, wenn ich keine Suchtkranken in der Familie hätte? Würde ich mich für diesen Job freuen, wenn mein Sohn nicht um meine Aufmerksamkeit kämpft? Ich weiß es nicht. Ich bin so verwirrt.
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ralf_x ·
Das mit der Angst, dass dein Sohn was passiert, das verstehe ich. Ich habe auch solche Sorgen. Mein Ex hat bei seinem letzten Aussetzer versucht, mich wieder in die Sache hereinzuziehen, und ich dachte, ich wäre so stabil. Aber nein, ich bin immer noch fragil, immer noch empfänglich für die alten Fallen. Die Angst, dass der andere in Schwierigkeiten gerät, das ist ein echter Helfer im Versteck. Ich mach mir Sorgen um meine Mutter, weil sie immer noch trinkt, obwohl ich sie gebeten habe, umzuziehen. Ich mach mir Sorgen um mich selbst, weil ich immer noch nicht wissen kann, wann der nächste Absturz kommt. Das ist ein Teil von uns, der wir nicht loslassen können, denke ich. 💔