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Kann ich mich selbst retten, ohne ihn zu retten
Von 14felixvor 1 Std.💬 1❤️ 1
Vor 3 Tagen hab ich gesagt, Papa sagt immer „Alles klar“, aber die ganze Nacht danach ist wieder die Kiste. Ich sitz jetzt im Zimmer, die Sonne ist auf der Fensterbank, und ich fühl mich einfach leer. Ich hab das Gefühl, ich bin immer noch in seinem Schatten. Ich bin 17, Gymnasium, Bielefeld und ich hab keine eigene Clean-Counter. Ich bin keine Suchtkranke, aber ich spüre den Druck, jedes Mal zu fliehen, wenn er wieder an der Bar steht. Ich frage mich, ob das normal ist, ob ich irgendwann so werden muss, weil ich immer da bin, um ihn zu decken.
Ich hab ein bisschen versucht, mich zu fragen, ob ich das nicht einfach weglaufen könnte – zum Beispiel nach Hause zu ziehen, oder sogar in einen anderen Ort, aber die Angst, dass ich alles verliere, hält mich fest. Ich hab das Gefühl, ich kann nicht atmen, wenn ich an die Schule denke, weil keiner weiß, was hier so abspielt.
Ich wollte fragen: Wie schafft ihr euch das, dass ihr euch selbst nicht auf der Strecke lasst, wenn ihr so viel Verantwortung... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
1 Antworten
minh_silentrecoveryvor 38 Min.
Der Satz „die Sonne ist auf der Fensterbank, und ich fühl mich einfach leer“ trifft mich echt. Ich kenne das Gefühl, wenn das Licht da ist, aber drinnen nur ein Vakuum. Bei mir war das meistens, wenn ich nach einem langen Tag im Uni‑Job endlich den Laptop zuklappe und plötzlich das Zimmer zu laut wird – dann sitzt man da, die Sonne scheint, und das leere Gefühl kommt wie ein Schatten.
Kann ich mich selbst retten, ohne ihn zu retten
Von 14felix · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Vor 3 Tagen hab ich gesagt, Papa sagt immer „Alles klar“, aber die ganze Nacht danach ist wieder die Kiste. Ich sitz jetzt im Zimmer, die Sonne ist auf der Fensterbank, und ich fühl mich einfach leer. Ich hab das Gefühl, ich bin immer noch in seinem Schatten. Ich bin 17, Gymnasium, Bielefeld und ich hab keine eigene Clean-Counter. Ich bin keine Suchtkranke, aber ich spüre den Druck, jedes Mal zu fliehen, wenn er wieder an der Bar steht. Ich frage mich, ob das normal ist, ob ich irgendwann so werden muss, weil ich immer da bin, um ihn zu decken.
Ich hab ein bisschen versucht, mich zu fragen, ob ich das nicht einfach weglaufen könnte – zum Beispiel nach Hause zu ziehen, oder sogar in einen anderen Ort, aber die Angst, dass ich alles verliere, hält mich fest. Ich hab das Gefühl, ich kann nicht atmen, wenn ich an die Schule denke, weil keiner weiß, was hier so abspielt.
Ich wollte fragen: Wie schafft ihr euch das, dass ihr euch selbst nicht auf der Strecke lasst, wenn ihr so viel Verantwortung... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
1 Antworten
minh_silentrecovery ·
Der Satz „die Sonne ist auf der Fensterbank, und ich fühl mich einfach leer“ trifft mich echt. Ich kenne das Gefühl, wenn das Licht da ist, aber drinnen nur ein Vakuum. Bei mir war das meistens, wenn ich nach einem langen Tag im Uni‑Job endlich den Laptop zuklappe und plötzlich das Zimmer zu laut wird – dann sitzt man da, die Sonne scheint, und das leere Gefühl kommt wie ein Schatten.