Öffentlich lesbarer Thread
Wann hilft ein bisschen „Tobacsauce“ gegen die ständige Panik, wenn er wieder in die Dus
Manchmal kommt die Sache so plötzlich, dass ich kaum noch denken kann, ob es gerade ums Thema kommt oder nicht. Gestern Abend, mitten in der Abendspukphase, hat er wieder das Handy in der Hand, das sein Herzschlag rauschen lässt. Ich sitze in der Küche, die Stühle im Pausenraum stehen leer – war das ein seltsamer Hinweis auf “Zuhause im hellen Licht” oder war ich einfach nur zu müde? Dann kommt die Idee: ein bisschen „Cannabis“ – nicht als Flucht, sondern als kleiner “Pausenstopp” für die Nerven. Ich hab’s vorher nicht ausprobiert, weil ich Angst hatte, irgendwie das Thema zu verharmlosen. Aber es fühlte sich an wie ein kleiner Leckerbissen auf der Silhouette der Stresswolke: ein bisschen entspannter, alles andere irgendwie nicht mehr so schlimm wegzuschieben. Und jetzt, nach dem Ende, frage ich mich: Wie viel ist genug, ohne dass es das eigentliche Problem verschleiert? Und wer hat Erfahrung damit, dass ein legales pflanzliches Mittel den Dialekt der Angst sanft wippt, ohne dass es zu viel bleibende Reste hinterlässt? Ich will nicht, dass er denkt, ich sei nur noch ein Ersatz, aber ich will auch nicht, dass unsere kleinen Momente, die wir noch haben, komplett durch den Rauch zerstört werden. Hat jemand einen Ratschlag, ob das wirklich ein guter Übergang sein kann, oder war das nur ein Moment der Verzweiflung? Wie handhabt ihr das, wenn ihr das Komma zwischen „Entspannung“ und „Spannung“ finden wollt? ❤️
