Öffentlich lesbarer Thread
DXM im Traum‑Trip – hat euch das schon voll gekillt
ich sitz hier gerade im Wohnzimmer, das Licht von draußen dringt durch die Vorhänge und ich hör das leise Summen vom Rechner, während ich versuch mich mit nem Tee zu beruhigen. heute war einer meiner ersten Abende seid fast 10 Monaten clean, wo ich mir ein altes Glas mit dem Rest von meinem alten DXM‑Pulver reingeschmissen hab – nur ein bisschen, weil ich ja so neugierig war, wie das jetzt ohne die Kiff‑ und Alk‑Welle abläuft.
nach ein paar Minuten merkte ich, dass das Zimmer plötzlich viel größer wurde, die Wände schienen zu atmen und mein Kopf war voll mit diesem krassen Gefühl, als würd ich durch ne Wolke gleiten. ich hab damals immer nur von dem „Kicks“ gehört, wo man komplett den Boden unter den Füßen verliert, aber jetzt war da so’n langsamer, fast hypnotischer Flow. ich hab mich total verloren, konnte kaum noch reden, nur dieses leise Flüstern im Kopf, das immer wieder „du bist okay“ gesagt hat. das war erstmal gar nicht schlecht, irgendwie hatte ich gerade ein bisschen Frieden gefunden, weil das alles so… unendlich still war.
doch dann kam das Aufwachen und plötzlich war da dieses fiese Nachbrenn‑Gefühl, als würd mein Kopf noch immer flattern, aber kein „high“ mehr. ich lag da, völlig am Ende, und hab mich gefragt, ob das überhaupt so ne “gute” Erfahrung war oder ob ich mir nur den Kopf vernebeln wollte, weil die Selbstzweifel mit meiner Ex immer noch so groß sind. ich hab das Gefühl, dass das irgendwie meine Gedanken noch ein Stück mehr durcheinandergebracht hat, obwohl ich ja eigentlich nur clean sein will.
hab jemand von euch das gleiche erlebt? wie geht ihr mit dem Nachklang von Dissociativa klar, wenn ihr eigentlich versucht, clean zu bleiben? danke, wenn ihr eure Story teilt, das hilft mir gerade echt. 🙏
