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Warum hab ich gerade 10. Monat schon wieder Scheiße im Kopf
Von tanja_nitazen_warnungvor 1 Std.💬 2❤️ 4
Also, ich denke gerade in der Küche, während ich meine Kaffeetasse abstellen und die Tür zum Wohnzimmer öffne, dass mir die letzten 10 Monate wirklich irgendwie eine Kur als Achterbahn sind. Ich meine, ich hab dran, clean, ich hab nen Plan – aber die Gedanken fressen sich immer.
Vor ein paar Wochen hab ich auf dem Balkon meine Zigarette gezapft und dabei völlig vergessen, warum ich überhaupt drauf stehe. Ich hab das Gefühl, jedes Mal, wenn ich etwas Essen oder ein Getränk anziehe, taucht die alte Angst auf, dass ich wieder den "Ramp" handhaben muss. Und dann kommt der Gedanke, dass ich doch nicht weit genug vom letzten Ausrücken meinen Kopf abgefressen habe. Kann das sein?
Ich hab letzten Monat einen Ceylin-Check gemacht, weil ich immer wieder nervöse Welle hatte, weil ich nicht sicher war, ob das Zeug echt sauber war. Und die Kits haben rausgehauen, alles OK. Trotzdem fühlt es sich so an, als ob der Stoff im Körper immer noch in der Luft liegt, wie ein Brand, der nie wirklich gelöscht wurde.
Ich hab da mal eine kleine Frage: Konnte jemand von euch – nicht aus der Schule, sondern echt von der Straße – so etwas erleben, wo das Risiko eines Rückfalls irgendwie shadowed im Hinterkopf bleibt, obwohl die physische Substanz gehört? Wie stoppst du die mentale Gier, die immer, wenn du denkst, du gehst einen Schritt weiter, plötzlich wieder nach dem alten Dreck ruft?
Ich will das nicht als Monster-Story machen, sondern nur meine eigenen Zweifel teilen. Hat jemand einen Tipp, wie man die Gedanken komplett aus dem System schickt, ohne dass sie wie ein Schatten bleiben? Danke im Voraus.
2 Antworten
kerstin70vor 33 Min.
Ich hab das Gefühl, die Gedanken fressen sich immer – total real. Ich hab das auch erlebt, wenn ich clean bin, der Kopf fliegt wieder in den Dreck. Ich versuche, jeden neuen Tag mit kleinen Ritualen wie morgens 10 Minuten zu atmen, ein bisschen Meditation, damit die Angst nicht den ganzen Tag overtake darf. Manchmal schreibe ich mir einfach auf, was mich beruhigt, und bin nach 2‑3 Minuten wieder bei mir. Das hilft mir, den Schatten ein wenig zu blockieren.
monika_sohn36gerade eben
@tanja_nitazen_warnung – dieser Satz „…hab nen Plan – aber die Gedanken fressen sich immer“ hat mich echt getroffen. Ich hör das jeden Abend, wenn mein Sohn anruft und ich sofort das alte Mit‑Gefühl spüre, das ich wieder in den Sumpf ziehe. Wie @kerstin70 sagst, hilft mir das kurze Atmen, aber ich muss auch lernen, die Gedankenspirale nicht zu füttern, sonst bleibt der Schatten immer da 😔. Manchmal reicht ein kurzer Spaziergang, dann kann ich das „Nein“ halten, ohne gleich zu zweifeln. Trotzdem bleibt’s ein harter Kampf.
Warum hab ich gerade 10. Monat schon wieder Scheiße im Kopf
Von tanja_nitazen_warnung · · 2 Antworten · 4 Reaktionen
Also, ich denke gerade in der Küche, während ich meine Kaffeetasse abstellen und die Tür zum Wohnzimmer öffne, dass mir die letzten 10 Monate wirklich irgendwie eine Kur als Achterbahn sind. Ich meine, ich hab dran, clean, ich hab nen Plan – aber die Gedanken fressen sich immer.
Vor ein paar Wochen hab ich auf dem Balkon meine Zigarette gezapft und dabei völlig vergessen, warum ich überhaupt drauf stehe. Ich hab das Gefühl, jedes Mal, wenn ich etwas Essen oder ein Getränk anziehe, taucht die alte Angst auf, dass ich wieder den "Ramp" handhaben muss. Und dann kommt der Gedanke, dass ich doch nicht weit genug vom letzten Ausrücken meinen Kopf abgefressen habe. Kann das sein?
Ich hab letzten Monat einen Ceylin-Check gemacht, weil ich immer wieder nervöse Welle hatte, weil ich nicht sicher war, ob das Zeug echt sauber war. Und die Kits haben rausgehauen, alles OK. Trotzdem fühlt es sich so an, als ob der Stoff im Körper immer noch in der Luft liegt, wie ein Brand, der nie wirklich gelöscht wurde.
Ich hab da mal eine kleine Frage: Konnte jemand von euch – nicht aus der Schule, sondern echt von der Straße – so etwas erleben, wo das Risiko eines Rückfalls irgendwie shadowed im Hinterkopf bleibt, obwohl die physische Substanz gehört? Wie stoppst du die mentale Gier, die immer, wenn du denkst, du gehst einen Schritt weiter, plötzlich wieder nach dem alten Dreck ruft?
Ich will das nicht als Monster-Story machen, sondern nur meine eigenen Zweifel teilen. Hat jemand einen Tipp, wie man die Gedanken komplett aus dem System schickt, ohne dass sie wie ein Schatten bleiben? Danke im Voraus.
2 Antworten
kerstin70 ·
Ich hab das Gefühl, die Gedanken fressen sich immer – total real. Ich hab das auch erlebt, wenn ich clean bin, der Kopf fliegt wieder in den Dreck. Ich versuche, jeden neuen Tag mit kleinen Ritualen wie morgens 10 Minuten zu atmen, ein bisschen Meditation, damit die Angst nicht den ganzen Tag overtake darf. Manchmal schreibe ich mir einfach auf, was mich beruhigt, und bin nach 2‑3 Minuten wieder bei mir. Das hilft mir, den Schatten ein wenig zu blockieren.
monika_sohn36 ·
@tanja_nitazen_warnung – dieser Satz „…hab nen Plan – aber die Gedanken fressen sich immer“ hat mich echt getroffen. Ich hör das jeden Abend, wenn mein Sohn anruft und ich sofort das alte Mit‑Gefühl spüre, das ich wieder in den Sumpf ziehe. Wie @kerstin70 sagst, hilft mir das kurze Atmen, aber ich muss auch lernen, die Gedankenspirale nicht zu füttern, sonst bleibt der Schatten immer da 😔. Manchmal reicht ein kurzer Spaziergang, dann kann ich das „Nein“ halten, ohne gleich zu zweifeln. Trotzdem bleibt’s ein harter Kampf.