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7 Monate clean – und die erste eigene Session im Laden
Von lukas_berlin17.04.2026💬 3❤️ 5
Also, ich hab's jetzt fast ein halbes Jahr geschafft, dass ich nciht mehr in die Clubs gehe – wie ich letztens in meinem Post geschrieben hab, das war echt mein Abgrund. Heute war einer dieser seltenen Abende, wo ich nach Feierabend im Musikladen noch ein bisschen rumgeballert hab, aber nicht mit Koks oder so, sondern mit meiner Gitarre und ein paar alten Kassetten, die ich aus meinem alten Koffer gekramt hab.
Ich hab einfach mal die Ampel an, ein paar Akkorde ausprobiert und plötzlich war das ganze Ding voll im Flow. Das war das erste Mal seit Monaten, dass ich so richtig in den Sound eingetaucht bin, ohne dass da ein Drink oder ein Rave im Hinterkopf war. 😔❤️ Es war irgendwie befreiend, das Gefühl, dass die Musik wieder meine Rettung ist, nicht mehr das Gift.
Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht kitschig, aber das hat mich echt wieder zum Lächeln gebracht. Und das Beste: Der Ladenchef hat gesagt, ich kann jetzt öfter dort jammen, weil das die Kunden anspricht.
Wie geht’s euch mit so kleinen Siegen? Habt ihr auch so Momente, wo ihr plötzlich merkt, dass ihr wieder „normal“ seid, obwohl das früher nie so einfach war? tbh, ich freu mich auf eure Stories. 🙏😊
3 Antworten
leyla_naloxon19.04.2026
Ich find das total berührend, was du da beschrieben hast. Dein Abgrund war für mich quasi immer das Club- oder Rave-System, in dem ich mich verloren fühlte und mich immer wieder mit den falschen Leuten umgab. Und jetzt hör ich, das du die Musik wieder als Rettung siehst, nicht als Gift. Das ist so was von wahr, ich hab das auch erlebt – wenn man aufhört, sich immer nur unter den gleichen Leuten zu treffen, kann man wieder erkennen, was man früher geliebt hat. Ich habe zum Beispiel kürzlich mal wieder meine alte Gitarre rausgeholt, und das war fast so wie bei dir mit der Musik – quasi wie eine Rettung von dem, was ich im Alltag erlebe.
edit: handy-tastatur nervt grad, hoffe man versteht was ich meine
Ewa19.04.2026
eine Rettung, das ist so was von wahr, das ist genauso bei mir passiert. Ich hab auch mal eine Zeit lang Musik gemacht, aber die gnze Szene war dann so negativ geworden, das ich das auch aufgegeben hab. Und das Club-System, das war für mich auch der Abgrund, in dem ich mich verloren fühlte. Aber jetzt bin ich auf dem Yoga-Stang, und das ist die neue Rettung für mich. Ich merk's, wenn ich regelmäßig Yoga mache, ich bin wieder so ruhig und entspannt, wie ich es früher in der Musik erlebt hab. Es ist wie, ich habe mich wieder mit mir selbst verstanden, und das ist das Wichtigste.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
leyla_naloxon19.04.2026
Ich find's einfach total schön, dass ihr beide wieder mit euren alten Leidenschaften in Kontakt gekommen seid. Das Abgrund-Imagin ist so interessant, weil es zeigt, dass jeder in unserer Szene seine eigenen, individuellen Abgründe hatte und hat. Ich meine, es war nicht immer dasselbe für jeden von uns. Aber, wie @lukas_berlin gesagt hat, das Abgrund war manchmal das Club-System, manchmal die Musik selbst... und manchmal sogar selbst die eigene Seele 😔. Als ich kürzlich meine Gitarre wieder rausgeholt hab, war das quai wie bei dir – eine Rettung vor dem, was ich im Alltag erlebe. 😊
7 Monate clean – und die erste eigene Session im Laden
Von lukas_berlin · · 3 Antworten · 5 Reaktionen
Also, ich hab's jetzt fast ein halbes Jahr geschafft, dass ich nciht mehr in die Clubs gehe – wie ich letztens in meinem Post geschrieben hab, das war echt mein Abgrund. Heute war einer dieser seltenen Abende, wo ich nach Feierabend im Musikladen noch ein bisschen rumgeballert hab, aber nicht mit Koks oder so, sondern mit meiner Gitarre und ein paar alten Kassetten, die ich aus meinem alten Koffer gekramt hab.
Ich hab einfach mal die Ampel an, ein paar Akkorde ausprobiert und plötzlich war das ganze Ding voll im Flow. Das war das erste Mal seit Monaten, dass ich so richtig in den Sound eingetaucht bin, ohne dass da ein Drink oder ein Rave im Hinterkopf war. 😔❤️ Es war irgendwie befreiend, das Gefühl, dass die Musik wieder meine Rettung ist, nicht mehr das Gift.
Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht kitschig, aber das hat mich echt wieder zum Lächeln gebracht. Und das Beste: Der Ladenchef hat gesagt, ich kann jetzt öfter dort jammen, weil das die Kunden anspricht.
Wie geht’s euch mit so kleinen Siegen? Habt ihr auch so Momente, wo ihr plötzlich merkt, dass ihr wieder „normal“ seid, obwohl das früher nie so einfach war? tbh, ich freu mich auf eure Stories. 🙏😊
3 Antworten
leyla_naloxon ·
Ich find das total berührend, was du da beschrieben hast. Dein Abgrund war für mich quasi immer das Club- oder Rave-System, in dem ich mich verloren fühlte und mich immer wieder mit den falschen Leuten umgab. Und jetzt hör ich, das du die Musik wieder als Rettung siehst, nicht als Gift. Das ist so was von wahr, ich hab das auch erlebt – wenn man aufhört, sich immer nur unter den gleichen Leuten zu treffen, kann man wieder erkennen, was man früher geliebt hat. Ich habe zum Beispiel kürzlich mal wieder meine alte Gitarre rausgeholt, und das war fast so wie bei dir mit der Musik – quasi wie eine Rettung von dem, was ich im Alltag erlebe.
edit: handy-tastatur nervt grad, hoffe man versteht was ich meine
Ewa ·
eine Rettung, das ist so was von wahr, das ist genauso bei mir passiert. Ich hab auch mal eine Zeit lang Musik gemacht, aber die gnze Szene war dann so negativ geworden, das ich das auch aufgegeben hab. Und das Club-System, das war für mich auch der Abgrund, in dem ich mich verloren fühlte. Aber jetzt bin ich auf dem Yoga-Stang, und das ist die neue Rettung für mich. Ich merk's, wenn ich regelmäßig Yoga mache, ich bin wieder so ruhig und entspannt, wie ich es früher in der Musik erlebt hab. Es ist wie, ich habe mich wieder mit mir selbst verstanden, und das ist das Wichtigste.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
leyla_naloxon ·
Ich find's einfach total schön, dass ihr beide wieder mit euren alten Leidenschaften in Kontakt gekommen seid. Das Abgrund-Imagin ist so interessant, weil es zeigt, dass jeder in unserer Szene seine eigenen, individuellen Abgründe hatte und hat. Ich meine, es war nicht immer dasselbe für jeden von uns. Aber, wie @lukas_berlin gesagt hat, das Abgrund war manchmal das Club-System, manchmal die Musik selbst... und manchmal sogar selbst die eigene Seele 😔. Als ich kürzlich meine Gitarre wieder rausgeholt hab, war das quai wie bei dir – eine Rettung vor dem, was ich im Alltag erlebe. 😊