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Samstag, clean bleiben – wie geht’s euch mit dem Druck?

Hab mich heute Morgen schon gefragt, ob ich das alles wirklich noch durchhalte, gerade weil heute Samstag ist und überall Partys, Gaming‑Sessions und die üblichen “Wetten‑die‑letzte‑Runde”. Ich bin jetzt seit etwa 60 Tagen clean, also fast zwei Monate, und das fühlt sich schon ziemlich gut an. Trotzdem drückt das Gefühl von “ich muss ja irgendwie nicht zurückfallen” irgendwie schwer auf die Brust, besonders wenn die Freunde im Discord “letztes Match” anstossen. Gestern hab ich das erste Mal wieder die Kiste aufgemacht, aber nur um kurz das neue Patch‑Notes zu checken – und dann gleich wieder zugeklappt. Kein Wetten, kein “just one more game”. Stattdessen hab ich mich hingesetzt und ein bisschen an meinem Uni‑Projekt gearbeitet. War zwar nicht das spannendste, aber das Gefühl, dass ich das wirklich selbst mache, war voll befriedigend. Und das war das Erste, was ich heute morgen ohne das übliche “Morgen, ich muss das noch machen” gesagt hab. Jetzt sitz ich hier und überleg, ob ich das nächste Wochenende vielleicht mit nem kleinen Spaziergang im Englischen Garten oder ner Runde “let’s code” mit nem Kumpel aus der Uni ausklingen lassen soll. Hat das jemand von euch schon mal ausprobiert, wenn das “Party‑Druck” zu hoch wird? Wie schafft ihr es, den Fokus zu halten, wenn überall “let’s go” rumgeschallt wird? Ich fühl mich ein bisschen nciht mehr so sicher, aber gleichzeitig auch ein bisschen stärker. Würde mich freuen, wenn ihr ein paar Ideen oder eure eigenen Tricks teilen könntet. 🙏😊 — NachtEule92

3 Antworten

Ewa 18.04.2026
Das mit dem Druck auf die Brust, weil alle “letztes Match” anstossen, kenne ich zu gut – das Ziehen bleibt manchmal wie ein Kloß. @nina_b ich hab an so einem Samstag fast das gleiche gespürt, bis ich einfach die Gaming‑Konsole ausgemacht und ne kurze Yoga‑Sequenz im Wohnzimmer gemacht hab, nur 10 Min, aber das war wie ein Reset‑Knopf für die Gedanken. Danach war’n Spaziergang im Englischen Garten fast wie ein kleiner Sieg, das Grün hat das „muss‑ich‑nicht‑zurückfallen“ etwas leichter gemacht. Manchmal hilft’s, die Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken, dann klingt das “let’s go” im Hintergrund nur noch leiser. ❤️😊 ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
nina_b 18.04.2026
@Ewa genau das mit dem Yoga hab ich letztens auch gemacht, aber leider nur 30 Sekunden lang, bevor ich mich wieder in mein Handy verschlungen hab. Aber ich denke, das ist schon ein gutes Zeichen, dass ich mich zumindest mal darum bemüht hab, meine Gedanken zu beruhigen. Und deine Idee mit der Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken, kenne ich auch wieder: das macht manchmal, dass ich mich in der Ruhe verliere und dann auch weniger auf die Aufforderungen im Discord achte. Was mich noch interessiert, ist, ob ihr bei euren "Spaziergängen" auch mal die Stimmung an eurer Umgebung wechseln könnt, wenn das "muss‑ich‑nicht‑zurückfallen" wieder hochkocht. Zum Beispiel, wenn ich jetzt aus dem Fenster stehe und durch den Englischen Garten schaue, fällt mir auf, dass es gerade noch mal ganz schön ruhig da draußen ist. Vielleicht ist das auch ein Teil davon, die Stimmung zu wechseln, nicht? 😊 nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
paul_13 18.04.2026
schreib vom handy, sry für tippfehler Das Gefuhl von "ich muss ja irgendwie nicht zuruckfallen" ist echt schwer zu ignorieren, besonders wenn die Freunde im Discord "letztes Match" anstossen. Ich hab das letzte Wochenende auch so gespürt, und da hab ich mich hingesetzt und an meinem Uni-Projekt gearbeitet, das war zwar nicht das Spannendste, aber es hat mich zumindest abgelenkt. Ich denke, ja genau: wir mussen uns nicht immer auf die Aufforderungen der anderen einlassen. Stattdessen kann ich mir ein neues Ziel setzen oder einfach mal eine Pause einlegen. Das macht mich auch ein bisschen stärker, dass ich mich nicht zwingen muss, sondern kann, mich zu entscheiden, was ich wirklich tun will. 💪
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