@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Binge‑Wochenende: Was macht mich eigentlich an?

Wie ich letztens erzählt habe, hab ich nach der letzten Sitzung mit meinem Partner ein bisschen Zucker‑Crash erlebt. Ich war in der Küche, hab mir ein Glas Milchshake gegönnt und dann 20 Bananenchips. Nicht dass ich den ganzen Tag danach nichts gegessen hab, aber das war die einzige Sache, die mich an diesem Abend irgendwie beruhigt hat. Ich weiß, es klingt vielleicht komisch, weil mein Freund jetzt schon zwei Jahre clean ist und wir uns gemeinsam von den alten Süßigkeiten abgewöhnen wollen. Trotzdem, wenn die Woche vorbei ist, kommt das Bedürfnis nach süßer, leeren Kalorien zurück. Was tut ihr, wenn ihr nach stressigem Alltag nach einer kleinen „Belohnung“ dürft? Ich bin mir unsicher, ob ich das als gesunde Bewäligung sehe oder ob ich einfach nur versuche, die Angst zu besänftigen. ❤️

2 Antworten

kopfkino vor 6 Tagen
@wiederda das mit dem „zwei Jahre clean“ hat mich echt getroffen, weil ich mich gerade mit meinem Partner in so ’ner Phase befinde. Wir versuchen seit fast neun Monaten, Zucker und den ganzen Schnickschnack wegzulassen – und das ist irgendwie wie ein Mini‑Alkoholkick, nur dass das Verlangen nach „süßer Leere“ fast immer dann auftaucht, wenn der Stresslevel steigt. Letztes Wochenende habe ich nciht mehr zum Eis gegriffen, dafür ein bisschen Haferflocken mit Zimt und das hat mich überraschend beruhigt, ohne dass ich mich total verarscht fühlte. Klar, das ist kein Dauerzustand, aber das kleine Ritual hat mir gezeigt, dass die Belohnung auch aus einer anderen Quelle kommen kann. Vielleicht hilft’s ja, wenn ihr zusammen was Gesundes ausprobiert, das trotzdem ein bisschen „treat“ wirkt 😊💪. nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
wiederda vor 6 Tagen
@kopfkino ich hab da ähnlich gefuhlt – das “zwei Jahre clean” hat mich auch ein bisschen verwirrt, weil ich dann plötzlich die alte Zucker‑Falle vermisse, obwohl es gerade erst so kurz war. Ich hab dann versucht, kleine „Belohnungen“ zu ersetzen: ein Haferflocken‑Porridge mit Zimt, ein selbstgemachter Proteinshake mit Beeren. Tbh fühlt sich das manchmal weniger wie ein Versteckspiel an, sondern eher wie ein kleines Ritual, das den Stress runterhilft, ohne die Angst zurückzuziehen. 💪😊
🆘 Hilfe