Öffentlich lesbarer Thread
Wie wirkt sich das neue Nikotin‑Patch‑Studium auf Vaping‑Kids aus
keine ahnung, aber Also, ich muss euch das jetzt mal erzählen, weil ich gerade beim Kaffeetrinken im Lehrerzimmer das neueste Paper zum Nikotin‑Patch bei Jugendlichen gelesen hab. Die Studie kommt aus Kanada und hat quasi 300 Schüler zwischen 13 und 17 befragt – die meisten von denen sind ja in meinen Klassen regelmäßig mit Vapes unterwegs. Interessant war, das die Hälfte von denen, die ein 7‑Tage‑Patch probiert haben, nach dem ersten Monat deutlich seltener wieder zur E‑Zigarette gegriffen hat. Die Autoren schreiben, dass das kontrollierte Dosieren von Nikotin anscheinend den Drang nach dem schnellen „Kick“ aus dem Vape senkt.
Für mich als Vater von Tim, der seit einem halben Jahr fast täglich dampft, klingt das irgendwie nach einem Ansatz, den wir zuhause vielleicht doch mal ausprobieren könnten, ohne gleich zum Arzt zu rennen. Ich habe aber Angst, dass das ja nur ein kurzer Effekt ist und er danach wieder zur alten Gewohnheit zurückkehrt, weil das ja gar nicht die eigentlichen Gründe adressiert – also Stress in der Schule, das Gefühl von Zugehörigkeit in der Clique und so weiter.
Habt ihr schon mal von so einem Patch gehört oder vielleicht sogar selbst erlebt, dass ein solcher Ersatz bei eurem Kind wirkt? Und wenn ja, wie habt ihr das Ganze im Alltag eingebaut, ohne dass es gleich wieder zum großen Drama wird? Ich bin echt gespannt, ob das mehr als nur ein Trend ist oder ob das echt ne Option sein könnte, um das Vape‑Problem erst mal zu entschärfen. 🙂
