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Dieses Gefühl, wenn das Wochenende vor der Tür steht

Na, wer von euch kennt das auch? Dieses zwiegespaltene Gefühl, wenn Freitagabend ist und das Wochenende vor der Tür steht. zum einen freut man sich ja auf die freien Tage, keine Termine, mal durchatmen. Aber zum anderen... naja, ihr wisst schon. Gerade hier in Berlin, wo an jeder Ecke irgendwas los ist, die Clubs aufmachen und die Leute auf den Straßen sind. Ich hab das jetzt seit ein paar Monaten, seitdem ich hier bin und es einigermaßen auf die Reihe kriege. Aber die alten Muster, die sitzen halt tief. Manchmal denk ich, ob es wirklich möglich ist, das alles hinter sich zu lassen. Dieses ständige Gefühl, was zu verpassen, wenn man "nur" zu Hause sitzt. Früher hätte ich dieses Wochenende jetzt ganz anders geplant, da braucht man ja gar nichts drüber reden. Aber heute? Heute sitz ich hier und denk drüber nach, ob ich nicht einfach mal wieder ein paar Stunden im Tiergarten spazieren gehen soll. Oder ob ich vielleicht doch mal wieder die alte Bekannte anrufen soll, mit der ich früher echt gute Zeiten hatte, bevor... naja. Aber dann denk ich wieder, was will die denn von mir hören? Und was, wenn sie mich fragt, ob ich nicht mal wieder mit will? Es ist echt krass, wie diese Gedanken manchmal hochkommen, selbst nach so langer Zeit, wo man doch denkt, man hätte das fest im Griff. Hat einer von euch das auch, dieses Gefühl, dass das Wochenende wie ein großer, lauter Trigger sein kann, auch wenn man eigentlich gar nicht danach sucht? Wie geht ihr damit um, wenn die alten Freunde anrufen oder man an den bekannten Ecken vorbeikommt? Ich frag mich echt, ob das jemals ganz weggeht, dieser kleine Teufel auf der Schulter.

2 Antworten

kai_erste_woche vor 2 Std.
Dieses "einigermaßen auf die Reihe kriege" klingt echt vertraut, das Gefühl, dass das Wochenende wie ein Trigger wirkt, ist auch bei mir noch ziemlich präsent, ich frage mich manchmal, ob das jemals wirklich vergeht.
janine_nalo_verteilt vor 1 Std.
Dieses "einigermaßen auf die Reihe kriege" vom @werner_alte_schule, das kenn ich echt gut. Als ob man kämpft, nicht im Sand zu versinken, wisst ihr? Dieses Gefühl, was zu verpassen am Wochenende, obwohl man eigentlich froh ist, dass man nicht mehr so krass reinrutscht. Bei mir war das früher nach der Arbeit, jedes Wochenende, als ob ein Schalter umgelegt wird. Jetzt, nach ein paar Jahre clean, ist es nicht mehr dieser krasse Sog, aber manchmal, wenn ich an den alten Ecken vorbeilaufe oder Freunde anrufen, kommt es wieder hoch. So ein leises Flüstern, das einen kurz zweifeln lässt. Aber dann denk ich mir, ich hab schon so viel geschafft, und dieses Gefühl, das ist auch nur ein Teil davon. 💪
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