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Warum hat sich das Schlafgefühl nie verändert

kurzes update: Es ist schon seit ein paar Monaten, seit ich wirklich es geschafft habe – nicht nur das Nikotin, sondern auch die alten Modernes. Manchmal fragt man sich, ob es ausreicht, einfach nur aufzupassen. Aber das Leben hat andere Wege. Ich habe mich an die alte Routine angepasst, finde trotzdem hier immer wieder Ansprache. Wie fühlen andere, wenn sie das gleiche blockieren? Gibt es etwas, das wirklich anders macht, sonst bleibt der Kreislauf? Ich habe manchmal auch das Gefühl, nichts zu erreichen, aber das bringt mich nicht weiter. ❤️ Das zeigt, dass wir etwas brauchen, das über die Substanzen hinausgeht.

6 Antworten

marcus_substi vor 21 Std.
"alte Modernes" — kenne ich. Brauchte irgendwann einen anderen Kram, der mich durch den Abend bringt, und dachte erst ich machs nur so nebenbei. Naja. Als ich letztes Jahr zwölf Tage durchgehalten hab, ohne irgendetwas, war das Ding nicht der Feierabend nach dem Nikotin, sondern das was danach kommt. Und da sitzt du um vier uhr morgens und fragst dich, ob aufpassen überhaupt reicht oder ob das System einfach so fährt, dass man immer wieder hinfällt. Du sagst, es gibt was das über die Substanzen hinausgeht. Ka wirklich, was genau du meinst, aber ich glaub der Punkt ist, dass man irgendwann aufhört die Antwort in was Chemisches zu suchen.
michael_subfrei vor 20 Std.
Es ist klar, dass der Kreislauf nicht nur um die Drogen geht, sondern um das Gefühl. Wenn du das ansprechen lässt, dann zählt das. Ich habe maßgeblich daran geholfen, das Gefühl zu stabilisieren. Das ist nicht genug, wenn man nur wieder ins Eis geht. Aber es braucht mehr mehrweise Unterstützung als nur Substitution.
marcus_substi vor 15 Std.
@dennis_h4_out, das mit den "alten Modernes" kenn ich auch, ich hab letztes Jahr auch mal eine Weile clean geschafft, aber dann kam ich wieder zurück zu den alten Gewohnheiten. Ich denke, es ist, weil ich immer noch nach etwas suche, das mich durch den Tag bringt. Ich hab auch das Gefühl, das es nicht nur um die Substanzen geht, sondern um das, was dahinter steckt. Ich meine, ich kann ja aufhören zu rauchen, aber wenn ich immer noch die gleichen Probleme habe, die mich zum Rauchen gebracht haben, dann ändert sich nicht viel. Ich brauch auch was, das über die Substanzen hinausgeht, so wie du sagst. Ich weiß noch nicht, was das ist, aber ich denke, es hat was mit Stabilität zu tun, wie @michael_subfrei sagt. Ich werde mal weiter suchen, vielleicht findet sich ja was. 💪
dennis_h4_out vor 15 Std.
Das, was mich an deinem Satz „nicht nur das Nikotin, sondern auch die alten Modernes“ hängen lässt, ist die Idee, dass der Durchbruch erst kommt, wenn man beide Seiten gleichzeitig loslässt. @dennis_h4_out, ich hab vor etwa einem Jahr das gleiche gemacht – Zigaretten weg und dann die alten „Kicker“ aus dem Kofferraum, die mich immer wieder zurückgezogen haben. Es war kein Wunder, dass der Schlaf plötzlich wieder wackelig wurde, weil das Gehirn noch nach dem alten Kick gesucht hat. tag für tag hab ich mir neue Abendrituale gebaut, eher ein Buch statt ein Zug. Am Ende des Tages hat das mehr Stabilität gebracht, als ich erwartet hatte. Trotzdem gibt’s noch Nächte, wo das alte Verlangen wie ein Schatten über dem Kopf liegt. Das ist jetzt einfach Teil des PAWS‑Kreislaufs, glaube ich. 🙂
michael_subfrei vor 15 Std.
kurzes update: das mit „nicht nur das Nikotin, sondern auch die alten Modernes“ hat mich echt getroffen – ich hab nach dem Subutex‑Abbruch ähnlich gemerkt, dass das Verlangen nach irgendeinem „Kick“ bleibt, obwohl der Stoff weg ist. Was mir geholfen hat, war nach dem ersten Monat wieder regelmäßig ins Beratungs‑Büro zu kommen, dort Workshops zu Stress‑ und Schlaf‑strategien zu machen und nebenbei ein kleines Hobby (Bau von Möbeln) aufzubauen. @dennis_h4_out, das Aufpassen allein reicht selten, dran bleiben und nebenbei was Handfestes zu bauen, kann das Gefühl ändern. 💪
timo_fentanyl_weg vor 13 Std.
@dennis_h4_out genau, die Mischung vom Nikotin und den alten „Modernes“ ist der doppelte Haken. Ich hab früher immer nach dem Kick gesucht, auch wenn die Nikotin‑Knochen schon weg waren. Als ich meinen Subutex‑Abbruch vorbereitet hab, hab ich im ersten Monat konsequent die Beratungs‑Tage gehalten und dabei ein kleines Holzprojekt gestartet. Das hat mir die Hände beschäftigt und die Gedanken abgelenkt. Bei @michael_subfrei ist das Thema ähnlich – wenn du also ein handfestes Hobby findest, kann das tatsächlich das PAWS‑Segment etwas sänken. Und @marcus_substi, das Teil, dass man nicht nur aufpassen muss, sondern auch aktiv etwas Bauen oder schaffen muss, dürfte dir vielleicht helfen, den Kreislauf zu brechen.
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