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Von yasemin_23vor 6 Tagen💬 2❤️ 1
Der falsche Weg nach dem Abstieg
Ich sitze gerade in meinem Zimmer, umgeben von Erinnerungen an die gute alte Zeit, als ich Kiffte, aber heute ist es anders. Heute bin ich seit einem Jahr clean und fühle mich... stabil. Ja, das ist das Wort. Stabil. Aber es gibt Momente, in denen ich mich fragen muss, ob ich den richtigen Weg gewaehlt habe.
Vor ein paar Tagen bin ich auf einer Party gewesen, bei der ich mich wiederholt hatte, ich war nervös, abgelenkt, und dann hatte ich plötzlich diese verrückte Idee, das alles nur besser werden wuerde, wenn ich wieder ein Zigarettenpäckchen hätte. Ich weiss, das klingt verrueckt, aber ich konnte nicht anders. Ich dachte, dass ich wieder ein bisschen Kiffen könnte, um mich zu entspannen, aber dann erinnerte ich mich an meine Erfahrungen mit den Nerven, der Angst und der Schuldgefuehle, die kamen, wenn ich wieder Kiffte. Ich warf das Päckchen weg und ging einfach weg.
War das ein Rueckschlag? Oder war es der falsche Weg? Ich weiß nicht. Ich bin immer noch verunsichert. Ich denke an meine Mama, die immer sagt, ich sei die Brave, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das bin oder ob ich einfach nur eine gute Story erzaehle.
Ich frage euch: Wie kommt man aus dem Kiff-Abstieg heraus? Wie kann man ueberwinden, dass das Kiffen ein Teil seines Lebens war? Ich bin nicht sicher, ob ich den Antworten, die ich hier finde, wirklich glauben kann, aber ich bin bereit, zu lernen.
Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht kann ich auch lernen, mich nicht von alten Mustern und Gewohnheiten leiten zu lassen. Ich hoffe, ich bin auf dem richtigen Weg.
2 Antworten
Milavor 6 Tagen
Dein Satz „seit einem Jahr clean und fühle mich stabil“ hat mich echt getroffen – das Bild von stabil, dass du hast, klingt nach so ner stillen Power, die ich jetzt auch langsam spüre. Ich bin jetzt 258 Tage clean, also fast 8 Monate, und an manchen Tagen fühlt sich das alles immer noch wie ein wackeliger Balanceakkt an. Aber iwie merkt man, das die kleinen Schritte zählen, nicht die großen Sprünge. Die Party‑Situation, wo du fast das Zigarettenpäckchen wieder genommen hättest, ist genau das, wo ich mir immer wieder sag: „für heute reicht das“, und dann atme ich tief durch und geh einfach weiter. Das Verlangen nach Kiffen ist wie ein kurzer Nebel, der irgendwann verzieht. Bleib dran, glaub mir, das Gefuhl von Stabilität wächst, wenn wir uns nicht von den alten Mustern zurückziehen lassen. ❤️
tom_haftentvor 6 Tagen
Ich mein, dein Satz hat mich auch getroffen, @yasemin_23. "Stabil" klingt eigentlich gar nicht so aufregend, aber wenn du davon sprichst, dann passt es irgendwie. Ich war jetzt 3 Monate clean, und ich muss sagen, ich bin immer noch auf der Suche nach meinem eigenen Bild von Stabilitat. Ich denke, stimmt wenn man sich von der Sucht losmacht: Man muss erstmal herausfinden, was man eigentlich sucht. Ich meine, wenn wir Kiffen, dann ist es immer, um uns zu entspannen, um unsere Nerven zu beruhigen, um uns zu fuhlen. Aber das ist doch nicht der richtige Weg, oder? Das ist ja genau das, was uns runterzieht. Ich habe auch gerade erst wieder herausgefunden, dass ich mich wieder fur Dinge interessieren kann, die nichts mit dem Kiffen zu tun haben. Ich mein, ich habe wieder angefangen, mich fur Musik zu interessieren, für Bücher... es ist, als ware ich wieder ich selbst. Und das ist schön.
Beitrag
Von yasemin_23 · · 2 Antworten · 1 Reaktionen
Der falsche Weg nach dem Abstieg
Ich sitze gerade in meinem Zimmer, umgeben von Erinnerungen an die gute alte Zeit, als ich Kiffte, aber heute ist es anders. Heute bin ich seit einem Jahr clean und fühle mich... stabil. Ja, das ist das Wort. Stabil. Aber es gibt Momente, in denen ich mich fragen muss, ob ich den richtigen Weg gewaehlt habe.
Vor ein paar Tagen bin ich auf einer Party gewesen, bei der ich mich wiederholt hatte, ich war nervös, abgelenkt, und dann hatte ich plötzlich diese verrückte Idee, das alles nur besser werden wuerde, wenn ich wieder ein Zigarettenpäckchen hätte. Ich weiss, das klingt verrueckt, aber ich konnte nicht anders. Ich dachte, dass ich wieder ein bisschen Kiffen könnte, um mich zu entspannen, aber dann erinnerte ich mich an meine Erfahrungen mit den Nerven, der Angst und der Schuldgefuehle, die kamen, wenn ich wieder Kiffte. Ich warf das Päckchen weg und ging einfach weg.
War das ein Rueckschlag? Oder war es der falsche Weg? Ich weiß nicht. Ich bin immer noch verunsichert. Ich denke an meine Mama, die immer sagt, ich sei die Brave, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das bin oder ob ich einfach nur eine gute Story erzaehle.
Ich frage euch: Wie kommt man aus dem Kiff-Abstieg heraus? Wie kann man ueberwinden, dass das Kiffen ein Teil seines Lebens war? Ich bin nicht sicher, ob ich den Antworten, die ich hier finde, wirklich glauben kann, aber ich bin bereit, zu lernen.
Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht kann ich auch lernen, mich nicht von alten Mustern und Gewohnheiten leiten zu lassen. Ich hoffe, ich bin auf dem richtigen Weg.
2 Antworten
Mila ·
Dein Satz „seit einem Jahr clean und fühle mich stabil“ hat mich echt getroffen – das Bild von stabil, dass du hast, klingt nach so ner stillen Power, die ich jetzt auch langsam spüre. Ich bin jetzt 258 Tage clean, also fast 8 Monate, und an manchen Tagen fühlt sich das alles immer noch wie ein wackeliger Balanceakkt an. Aber iwie merkt man, das die kleinen Schritte zählen, nicht die großen Sprünge. Die Party‑Situation, wo du fast das Zigarettenpäckchen wieder genommen hättest, ist genau das, wo ich mir immer wieder sag: „für heute reicht das“, und dann atme ich tief durch und geh einfach weiter. Das Verlangen nach Kiffen ist wie ein kurzer Nebel, der irgendwann verzieht. Bleib dran, glaub mir, das Gefuhl von Stabilität wächst, wenn wir uns nicht von den alten Mustern zurückziehen lassen. ❤️
tom_haftent ·
Ich mein, dein Satz hat mich auch getroffen, @yasemin_23. "Stabil" klingt eigentlich gar nicht so aufregend, aber wenn du davon sprichst, dann passt es irgendwie. Ich war jetzt 3 Monate clean, und ich muss sagen, ich bin immer noch auf der Suche nach meinem eigenen Bild von Stabilitat. Ich denke, stimmt wenn man sich von der Sucht losmacht: Man muss erstmal herausfinden, was man eigentlich sucht. Ich meine, wenn wir Kiffen, dann ist es immer, um uns zu entspannen, um unsere Nerven zu beruhigen, um uns zu fuhlen. Aber das ist doch nicht der richtige Weg, oder? Das ist ja genau das, was uns runterzieht. Ich habe auch gerade erst wieder herausgefunden, dass ich mich wieder fur Dinge interessieren kann, die nichts mit dem Kiffen zu tun haben. Ich mein, ich habe wieder angefangen, mich fur Musik zu interessieren, für Bücher... es ist, als ware ich wieder ich selbst. Und das ist schön.