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Noch ne Zigarette nach 4 Monaten Clean – wer kennt das
Von werner_alte_schulevor 1 Tagen💬 1❤️ 2
Ich sitz hier in meiner kleinen geförderten Wohnung, das Fenster offen, Berlin bei Nacht, und rauche gerade die letzte Kippe, die ich mir gestern noch geklaut habe. Seit 4 Monaten bin ich clean von Opioiden, tbh ein bisschen verrückt, weil das fast ein ganzes Jahr für mich früher wie ein Tag war. Aber das Nikotin, das ist ein anderer Dämon. Ich hab ja seid den 70ern immer im Clubrauch gelegen, und jetzt, wo ich Polamidon nehme, merk ich, dass das Verlangen nach Nikotin plötzlich viel präsenter ist, als ich dachte.
Früher, in den wilden Tagen der Westberliner Szene, war die Hilfe kaum mehr wie ein Kneipenbartender, der mal einen Rat gab. Heute gibt’s ja Kliniken, Beratungen, Apps, aber ich frag mich: Was hat sich wirklich geändert, und was bleibt gleich? Wie viel von dem alten „Kumpel‑Schnack“ ist noch nötig, wenn man versucht, die Zigarette aus der Hand zu bekommen? In meinem letzten Post „Ein alter Mann und die neuen Wege – Fragen über... musste das grad einfach mal rauslassen.
1 Antworten
leyla_naloxonvor 13 Std.
„fast ein ganzes Jahr wie ein Tag“ – das hat mich voll getroffen. Ich bin jetzt quasi 1 Jahr clean und fühl mich manchmal genauso verrückt, weil die Zeit doch irgendwie schneller rübergezogen ist, wenn man jeden Tag ums Überleben kämpft. Der Nikotin‑Drang ist bei mir nach dem Substitutionsstart plötzlich lauter geworden, fast so wie bei dir. Ich merke, dass das alte „Kumpel‑Schnack“ immer noch Gold wert ist, aber ohne den Club‑Lärm braucht man mehr bewusste Pausen, sonst fällst du sofort zurück. Hast du schon probiert, das Rauchen mit kurzen Spaziergängen zu koppeln? Das hilft mir manchmal, den Kopf zu leeren. 🙏
Noch ne Zigarette nach 4 Monaten Clean – wer kennt das
Von werner_alte_schule · · 1 Antworten · 2 Reaktionen
Ich sitz hier in meiner kleinen geförderten Wohnung, das Fenster offen, Berlin bei Nacht, und rauche gerade die letzte Kippe, die ich mir gestern noch geklaut habe. Seit 4 Monaten bin ich clean von Opioiden, tbh ein bisschen verrückt, weil das fast ein ganzes Jahr für mich früher wie ein Tag war. Aber das Nikotin, das ist ein anderer Dämon. Ich hab ja seid den 70ern immer im Clubrauch gelegen, und jetzt, wo ich Polamidon nehme, merk ich, dass das Verlangen nach Nikotin plötzlich viel präsenter ist, als ich dachte.
Früher, in den wilden Tagen der Westberliner Szene, war die Hilfe kaum mehr wie ein Kneipenbartender, der mal einen Rat gab. Heute gibt’s ja Kliniken, Beratungen, Apps, aber ich frag mich: Was hat sich wirklich geändert, und was bleibt gleich? Wie viel von dem alten „Kumpel‑Schnack“ ist noch nötig, wenn man versucht, die Zigarette aus der Hand zu bekommen? In meinem letzten Post „Ein alter Mann und die neuen Wege – Fragen über... musste das grad einfach mal rauslassen.
1 Antworten
leyla_naloxon ·
„fast ein ganzes Jahr wie ein Tag“ – das hat mich voll getroffen. Ich bin jetzt quasi 1 Jahr clean und fühl mich manchmal genauso verrückt, weil die Zeit doch irgendwie schneller rübergezogen ist, wenn man jeden Tag ums Überleben kämpft. Der Nikotin‑Drang ist bei mir nach dem Substitutionsstart plötzlich lauter geworden, fast so wie bei dir. Ich merke, dass das alte „Kumpel‑Schnack“ immer noch Gold wert ist, aber ohne den Club‑Lärm braucht man mehr bewusste Pausen, sonst fällst du sofort zurück. Hast du schon probiert, das Rauchen mit kurzen Spaziergängen zu koppeln? Das hilft mir manchmal, den Kopf zu leeren. 🙏