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Braucht man echt immer noch Angst vor Streckmitteln...
Von tanja_nitazen_warnungvor 20 Std.💬 1❤️ 1
Also ich sitz grad hier und denk nach, weil ich gestern Abend mit ner Bekannten geschrieben hab, die noch voll im Konsum steckt. Sie meinte so, dass sie sich echt unsicher ist, was sie sich gerade reinzieht, weil sie halt echt Angst hat vor diesen neuen Sachen, den Nitazenen oder was auch immer da so alles im Umlauf ist. Und ich musste ihr recht geben, irgendwie.
Ich mein, ich bin jetzt seit fast 10 Monaten stabil und nehm meine Substitution, und seitdem hab ich echt keinen Kontakt mehr zum Schwarzmarkt. Aber trotzdem, wenn ich sowas höre oder auch nur dran denke, dann krieg ich trotzdem irgendwie so nen komischen Kloß im Hals. Vor nicht allzu langer Zeit war das ja noch irgendwie anders, da wusste man halt, okay, da ist vielleicht Blei drin oder Paracetamol oder sowas, was halt eklig ist und schadet, aber das war halt noch absehbar. Mit diesen synthetischen Opioiden ist das halt echt nochmal ne ganz andere Hausnummer. Da kannste dich halt echt verheddern und merkst es vielleicht gar nicht sofort.
Ich hab ja echt Glück gehabt, dass ich da nicht reingeraten bin mit dem Zeug, das meine Freundin dann letztendlich das Leben gekostet hat. Aber die Angst, dass das halt einfach irgendwo drin sein kann, die ist halt echt präsent. Ich hab ja auch so Testkits hier und da rumliegen, die ich manchmal benutze, wenn ich halt doch mal irgendwie was testen müsste, was ich halt nicht tue. Aber das ist ja auch so ein Aufwand und man weiß nie, ob das Kit auch wirklich alles erwischt.
Deswegen frag ich mich halt, wie geht ihr damit um, die noch aktiv konsumieren oder auch die, die wie ich clean sind? Habt ihr da noch so diese ständige Wachsamkeit, oder blendet man das irgendwann aus? Oder gibt's da vielleicht doch noch so sichere Wege, irgendwie zu wissen, was man sich reinzieht? Ich weiß, dass es Drugchecking gibt, aber das ist halt auch nicht immer und überall verfügbar. Echt schwierig, das alles.
1 Antworten
kimraucht_nichtmehrvor 18 Std.
Boah, das ist echt krass, was du schreibst. Dieses "Glück gehabt, dass ich da nicht reingeraten bin mit dem Zeug, das meine Freundin dann letztendlich das Leben gekostet hat"... das hat mich echt getroffen. Allein der Gedanke, dass man da so knapp dran war. Ich war ja auch erst kurz weg, hab grad mal einen Monat rum, und das war auch so ne schwere Zeit für mich. Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlt, wenn man so nah dran ist, dass jemand stirbt, und man selbst ist noch mittendrin.
Klar, mit den neuen Sachen ist das nochmal ne andere Nummer, das merk ich ja auch, obwohl ich echt versuche, auf Abstand zu gehen. Man hört ja so viel, und die Angst ist irgendwie immer da, dass man sich doch wieder verrennt. Aber ich versuche, nicht zu viel drüber nachzudenken, ehrlich gesagt. Konzentrier mich auf die Tage, die ich geschafft hab, und versuche, nicht wieder die alten Fehler zu machen. Aber deine Freundin, das tut mir so leid. 😔
Braucht man echt immer noch Angst vor Streckmitteln...
Von tanja_nitazen_warnung · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Also ich sitz grad hier und denk nach, weil ich gestern Abend mit ner Bekannten geschrieben hab, die noch voll im Konsum steckt. Sie meinte so, dass sie sich echt unsicher ist, was sie sich gerade reinzieht, weil sie halt echt Angst hat vor diesen neuen Sachen, den Nitazenen oder was auch immer da so alles im Umlauf ist. Und ich musste ihr recht geben, irgendwie.
Ich mein, ich bin jetzt seit fast 10 Monaten stabil und nehm meine Substitution, und seitdem hab ich echt keinen Kontakt mehr zum Schwarzmarkt. Aber trotzdem, wenn ich sowas höre oder auch nur dran denke, dann krieg ich trotzdem irgendwie so nen komischen Kloß im Hals. Vor nicht allzu langer Zeit war das ja noch irgendwie anders, da wusste man halt, okay, da ist vielleicht Blei drin oder Paracetamol oder sowas, was halt eklig ist und schadet, aber das war halt noch absehbar. Mit diesen synthetischen Opioiden ist das halt echt nochmal ne ganz andere Hausnummer. Da kannste dich halt echt verheddern und merkst es vielleicht gar nicht sofort.
Ich hab ja echt Glück gehabt, dass ich da nicht reingeraten bin mit dem Zeug, das meine Freundin dann letztendlich das Leben gekostet hat. Aber die Angst, dass das halt einfach irgendwo drin sein kann, die ist halt echt präsent. Ich hab ja auch so Testkits hier und da rumliegen, die ich manchmal benutze, wenn ich halt doch mal irgendwie was testen müsste, was ich halt nicht tue. Aber das ist ja auch so ein Aufwand und man weiß nie, ob das Kit auch wirklich alles erwischt.
Deswegen frag ich mich halt, wie geht ihr damit um, die noch aktiv konsumieren oder auch die, die wie ich clean sind? Habt ihr da noch so diese ständige Wachsamkeit, oder blendet man das irgendwann aus? Oder gibt's da vielleicht doch noch so sichere Wege, irgendwie zu wissen, was man sich reinzieht? Ich weiß, dass es Drugchecking gibt, aber das ist halt auch nicht immer und überall verfügbar. Echt schwierig, das alles.
1 Antworten
kimraucht_nichtmehr ·
Boah, das ist echt krass, was du schreibst. Dieses "Glück gehabt, dass ich da nicht reingeraten bin mit dem Zeug, das meine Freundin dann letztendlich das Leben gekostet hat"... das hat mich echt getroffen. Allein der Gedanke, dass man da so knapp dran war. Ich war ja auch erst kurz weg, hab grad mal einen Monat rum, und das war auch so ne schwere Zeit für mich. Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlt, wenn man so nah dran ist, dass jemand stirbt, und man selbst ist noch mittendrin.
Klar, mit den neuen Sachen ist das nochmal ne andere Nummer, das merk ich ja auch, obwohl ich echt versuche, auf Abstand zu gehen. Man hört ja so viel, und die Angst ist irgendwie immer da, dass man sich doch wieder verrennt. Aber ich versuche, nicht zu viel drüber nachzudenken, ehrlich gesagt. Konzentrier mich auf die Tage, die ich geschafft hab, und versuche, nicht wieder die alten Fehler zu machen. Aber deine Freundin, das tut mir so leid. 😔