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Mushroom‑Trip am Deich – war das'n Ausweg
Moin zusammen, ich bin wieder am Deich, Buster an der Leine und der Wind macht das Wasser schuppig. Heute hab ich mir ein kleines Experiment erlaubt – ein paar getrocknete Psilocybin‑Stängel, die mir ein Kumpel aus Hamburg vorbeigebracht hat. Ich bin seid etwa 10 Monaten clean, also dachte ich, vielleicht bringt das ja nen bisschen Klarheit, statt immer nur den alten Alkohol‑Gegendruck.
Also, ich hab die Dinger in 'nem Tee aufgegossen, nciht zu heiß, sonst wird das Zeug kaputt. Dann setz ich mich auf die alte Holzbank. und schau aufs Meer. und warte. Nach ca. 30 Minuten fängt das Ganze an zu flackern. Farben werden intensiver, das Rauschen vom Wasser klingt wie ein tiefes Summen. Ich fühl mich plötzlich viel leichter, fast wie nach ’nem langen Spaziergang ohne Last.
Der eigentliche Knackpunkt war, das ich plötzlich die alten Gedanken an das Bier klarer sah. Ich sah die ganze Geschichte – die verlorene Ehe, den abgebrochenen Kontakt zum Sohn, die Nächte, wo das Korn mich nur weiter von den Leuten weggeschoben hat. Und dann kam die Frage: Kann so’n Trip helfen, den Drang nach Alkohol zu reduzieren, oder ist das nur 'ne kurzfristige Ablenkung?
Ich weiß nicht, ob das jetzt nur ein kurzer Kick war oder ob da mehr drin steckt. Hab ihr das schon mal probiert, um den Alkoholdrang zu checken? Und falls ja, wie habt ihr das nach dem Trip weitergemacht, damit es nicht wieder in alte Muster zurückfällt? Ich bin gespannt, was ihr meint, und ob das hier vielleicht 'ne neue Richtung sein könnte. 😊
