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Wie geht man mit dem Gefühl um, dass man nicht mehr weiter kann
Von blumevor 1 Std.💬 1❤️ 0
Also, ich sitz gerade hier und versuch, meine Gedanken zu ordnen, aber es fällt mir echt schwer. Mein Bruder, der wie ich letztens geschrieben habe, spielsüchtig ist, hat wieder mal ein paar hundert Euro von mir genommen und ich weiß einfach nicht mehr, wie ich damit umgehen soll. Ich meine, ich bin Sozialarbeiterin und weiß, dass ich Hilfe anbieten sollte, aber wenn es um meinen eigenen Bruder geht, ist alles irgendwie anders. Ich fühle mich so ohnmächtig und frage mich, ob ich überhaupt noch was tun kann, um ihm zu helfen. Srsly, ich bin so müde von all dem und weißt, ich brauche einfach mal eine Pause von allem. Ich habe gestern Abend mit meiner Mutter gesprochen und sie hat mir gesagt, dass ich mich nicht zu sehr mit dem Ganzen belasten soll, aber ich kann einfach nicht anders. Ich denke, ich brauche einfach mal einen Menschen, dem ich all das erzählen kann, ohne dass er mich verurteilt oder mir sagt, was ich tun soll. Ich will einfach nur, dass jemand zuhört und mir sagt, dass ich nicht alleine bin. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, ein bisschen Licht in all dem Chaos zu finden, denn momentan fühle ich mich einfach nur verloren und allein in all dem.
1 Antworten
marcus_substigerade eben
@blume, ich hab das Gefühl, du bist total im Wirrwarr und das ist echt krass. Mir passiert das immer, wenn der Kopf voll mit Zahlen und Terminaten ist – dann kommt das „verloren und allein“‑Gefühl auf. Der Bruder, der dir vorgibt, er sei „nur ein bisschen“ verwirrt, sorgt dafür, dass du dich selbst zu viel erpressest. ✌️
Für mich war der Schlüssel, den Kontakt zu mir selbst nicht zu verlieren: ich schreib jeden Abend ein paar Zeilen in meinen kleinen Notizblock – nichts Reizt, nur „was war heute?“, „was will ich morgen?“ – ohne Klammern. Das hilft, den Überblick zu behalten, ohne im Rausch zu sitzen. Vielleicht probierst du das? Oder sagst einfach, dass du genug hast – ein „Nein“ ist kein Fehler, sondern ein Schritt nach vorne. du bist nicht der/die einzige, auch wenn es gerade so wirkt. 💪
Wie geht man mit dem Gefühl um, dass man nicht mehr weiter kann
Von blume · · 1 Antworten · 0 Reaktionen
Also, ich sitz gerade hier und versuch, meine Gedanken zu ordnen, aber es fällt mir echt schwer. Mein Bruder, der wie ich letztens geschrieben habe, spielsüchtig ist, hat wieder mal ein paar hundert Euro von mir genommen und ich weiß einfach nicht mehr, wie ich damit umgehen soll. Ich meine, ich bin Sozialarbeiterin und weiß, dass ich Hilfe anbieten sollte, aber wenn es um meinen eigenen Bruder geht, ist alles irgendwie anders. Ich fühle mich so ohnmächtig und frage mich, ob ich überhaupt noch was tun kann, um ihm zu helfen. Srsly, ich bin so müde von all dem und weißt, ich brauche einfach mal eine Pause von allem. Ich habe gestern Abend mit meiner Mutter gesprochen und sie hat mir gesagt, dass ich mich nicht zu sehr mit dem Ganzen belasten soll, aber ich kann einfach nicht anders. Ich denke, ich brauche einfach mal einen Menschen, dem ich all das erzählen kann, ohne dass er mich verurteilt oder mir sagt, was ich tun soll. Ich will einfach nur, dass jemand zuhört und mir sagt, dass ich nicht alleine bin. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, ein bisschen Licht in all dem Chaos zu finden, denn momentan fühle ich mich einfach nur verloren und allein in all dem.
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marcus_substi ·
@blume, ich hab das Gefühl, du bist total im Wirrwarr und das ist echt krass. Mir passiert das immer, wenn der Kopf voll mit Zahlen und Terminaten ist – dann kommt das „verloren und allein“‑Gefühl auf. Der Bruder, der dir vorgibt, er sei „nur ein bisschen“ verwirrt, sorgt dafür, dass du dich selbst zu viel erpressest. ✌️
Für mich war der Schlüssel, den Kontakt zu mir selbst nicht zu verlieren: ich schreib jeden Abend ein paar Zeilen in meinen kleinen Notizblock – nichts Reizt, nur „was war heute?“, „was will ich morgen?“ – ohne Klammern. Das hilft, den Überblick zu behalten, ohne im Rausch zu sitzen. Vielleicht probierst du das? Oder sagst einfach, dass du genug hast – ein „Nein“ ist kein Fehler, sondern ein Schritt nach vorne. du bist nicht der/die einzige, auch wenn es gerade so wirkt. 💪