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Wenn die Erinnerungen an den Job wehtun

Naja, ich sitz hier auf meinem Sofa, es ist schon spät am Mittwochabend und ich denke wieder an meine Zeit als Barkeeperin. Ich bin jetzt seit 124 Tagen clean und es geht mir wirklich gut, aber manchmal kommen diese Erinnerungen zurück und es tut weh. Wie ich letztens erzählt habe, war der Job in der Gastro-Szene echt krss - ich habe Kokain genommen, um durchzuhalten, um die Nächte zu überstehen. Aber jetzt, wo ich clean bin, sehe ich das alles aus einer anderen Perspektive. Ich frage mich, wie ich das nur so lange aushalten konnte. Die Kollegen, die Gäste, die Musik - alles war so verbunden mit dem Konsum. Und jetzt, wo ich nicht mehr in dieser Szene bin, merke ich, wie sehr mich diese Erinnerungen noch verfolgen. Ich habe ein paar Tage lang nicht mehr an den Job gedacht, aber heute Abend, als ich durch die Stadt ging, sah ich ein paar Leute, die ich von früher kenne, und plötzlich war ich wieder in dieser Welt. Es war, als ob ich wieder hinter der Bar stehen würde, das Glas in der Hand, das Lächeln auf dem Gesicht. Aber es war nicht nur das - es war die Erinnerung an die Angst, die Unsicherheit, die ich damals gefühlt habe. Ich frage mich, ob ich jemals in der Lage sein werde, mich von diesen Erinnerungen zu befreien. Kann man diese Dinge jemals wirklich hinter sich lassen oder bleiben sie für immer ein Teil von einem? Ich weiß nicht, vielleicht habt ihr ja eine Idee oder könnt mir einfach zuhören. Ich brauche irgendwie jemanden, der mir sagt, dass ich nicht alleine bin.
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