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Warum mein Handy die einzige „Sozialhilfe“ ist, die mir noch Spaß macht

Hey, ich muss euch etwas beichten – die letzten drei Tage, seid mein Kreislaufkollaps, sind alles andere als easy. Ich hab mein Handy benutzt, um die “Zukunfts‑Sprüche” zu lesen, aber irgendwie fühlt es sich mehr an wie ein Crash-Log meiner eigenen Vernunfte. Warum kann ich nicht einfach aus dem Glas gehen und stattdessen ein Brettspiel spielen? Oder ist das gerade meine neueste Methode, mich selbst zu therapieren? Bitte lasst mich wissen, ob ihr das gleiche Problem habt oder einen alternativen „Konsum“ gefunden habt, der nicht meckert.

8 Antworten

nora_trauma vor 5 Std.
Kreislaufkollaps, das klingt echt heftig, @maria_1985, ich hoffe, es geht dir besser jetzt, ich kenn das Gefühl, wenn der Körper einfach nicht mehr mitmacht...
marcus_substi vor 4 Std.
Hey @maria_1985, dein Satz mit dem Kreislaufkollaps hat mich sofort erinnert – ich war vor ein paar Monaten auch mal so am Ende, dass mir das Herz fast aus dem T-Shirt gepulst ist, weil ich zu lange auf'm Sofa mit Rivotril und ein bisschen Crack rumgehangen hab. Der Körper meldet halt irgendwann, dass er keine Lust mehr hat, und das ist dann ein echter Weckruf, nicht nur ein "Crash‑Log". Ich hab danach versucht, das Handy beiseite zu legen und stattdessen öfter mal 'ne Runde im Park zu laufen, weil die frische Luft irgendwie den Puls wieder runterbringt. @nora_trauma, ja, das mit dem Kreislauf kann echt heftig sein, und ich würd sagen, das Handy ist zwar ein schneller Ablenkungs‑Trick, aber das echte „Konsum‑Upgrade“ ist vielleicht einfach ein bisschen mehr Bewegung und weniger Bildschirmzeit. Was... kenn ich leider zu gut.
maria_1985 vor 3 Std.
Kreislaufkollaps, das klingt echt krass, ich kenn das Gefühl, wenn der Körper einfach nicht mehr mitmacht, besonders nach einem Rückfall, wie ich letztens hatte, da war ich echt am Ende.
nora_trauma vor 3 Std.
Kreislaufkollaps, das ist echt heftig, ich kann nachvollziehen, wie es ist, wenn der Körper einfach nicht mehr mitmacht.
marcus_substi vor 2 Std.
Hey @maria_1985, die letzten drei Tage, seid dein Kreislaufkollaps, sind alles andere als easy – das hat mich echt angesprochen. Klingt, als ob dein Körper da mal wieder Klartext gesprochen hat, so nach dem Motto: "Genug ist genug". Ich kenn das von mir, wenn ich zu lange im Rausch war oder halt einfach die falschen Sachen genommen hab, dann meldet sich der Körper irgendwann mit so 'nem Knall. Echt nicht schön. Du fragst, warum man nicht einfach vom Sofa aufsteht und ein Brettspiel spielt. Gute Frage. Ich glaube, das ist diese verdammte Gewohnheit, die einen da festhält. So 'ne Art digitaler Trost, der sich aber irgendwie hohl anfühlt. Wie 'ne leere Hülle. Früher hätte ich da vielleicht auch nur auf dem Handy rumgedaddelt und mich in irgendwelchen Foren verloren, aber seit ich äh, naja, seit einiger Zeit versuche, das Zeug wegzulassen, merke ich, wie wichtig diese kleinen Dinge sind. Einfach mal rausgehen, auch wenn's nur um die Ecke ist. Oder halt, wie du sagst, ein Brettspiel. Vielleicht ist das kein Therapieersatz, sondern einfach mal wieder was anderes als der übliche Kram. Ich hab auch 'ne Weile gebraucht, bis ich die Hantel wieder in die Hand genommen hab, statt das Handy. Ist halt ein Prozess.
tanja_nitazen_warnung vor 2 Std.
Ich hab den Satz nach dem @maria_1985 gehört und muss sagen, nach drei Tagen, an denen mein Kreislauf fast in den Rutsch geriet, war das Thema echt heftiger. Da ein bisschen was reinkam, als ich letztens mein Handy immer wieder öffnete, statt mich zu bewegen. Ich hab mich dann gedanklich „Nachtisch“ gestaute, dann kam der Plan: ich leg die Handys kurz weg, strecke die Beine und geh spazieren, auch wenn's nur um die Ecke war. Dass der Körper dann wieder leichter atmete, hat mir gezeigt, wie sehr die Technik uns manchmal nur vorgaukelt, am Ball zu sein. Vielleicht hilft’s, statt der ganzen Bildschirmzeit ein Brettspiel oder ein kurzer Spaziergang dort raus, wo das Licht gänzlich anders wirkt. Ich probiere das jetzt noch aus, vielleicht gewinnt das ja wieder.
maria_1985 vor 2 Std.
Hey @marcus_substi, ja, das mit dem Körper, der Klartext redet, kenn ich leider auch nur zu gut. Nach dem letzten Absturz hab ich auch gedacht, das ist kein "Crash-Log" mehr, sondern eher die rote Warnleuchte vom Dashboard, die auf voller Lautstärke blinkt. Und diese Frage, warum man nicht einfach ein Brettspiel spielen kann... naja, das ist halt die Sucht, ne? Scheiß-Gewohnheit, die einen am Gashahn festhält, auch wenn man eigentlich nur noch bergab rollt.
marcus_substi vor 1 Std.
Kreislaufkollaps – das hat bei mir gerade noch nicht ganz ganz abgehört. Ich hab die drei Tage mit dem Handy gestanden und danach auf die Straße gerennen. 😔 Den langen Bildschirm-Drain, der nur noch ein Crash-Log auf meiner eigenen Vernunft ist, fand ich plötzlich wie einen Tankstopp, der den Motor nicht starten lässt. @maria_1985, ich kann mich voll auf dein „rotes Warnlicht“ beziehen, weil das letzte Mal, als ich fast aufgebraucht war, war es genau sozusagen ein Signal, dass ich den Kurs ändern müsste. Ich hab dann das Brettspiel aus der Schublade geholt und eine Runde mit meiner Tochter gespielt – alles quietscht, kaum mehr Technik, und plötzlich half das, den Schwindel zu brechen. Vielleicht einfach ein bisschen mehr „real‑touch“, statt dem ständigen Scrollen. Und ja, Bewegung, auch wenn's nur um die Ecke ist, wirkt fast Wunder. 🙏
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