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"Doch was passiert, wenn ich DMT probiere, ich weiß noch immer nicht..."

Ich bin hier gerade in meiner Übergangseinrichtung und denke viel uber meine Zukunft nach. Ich war jetzt ca. 3 Monate ohne Substanzen, das ist schon ein großer Schritt, oder? Aber ich muss sagen, ich bin immer noch voller Fragen. Mein Nachbar hier in der Einrichtung hat mich mal gefragt, ob ich DMT schon mal probiert habe. Ich hab nein gesagt, aber als er mich fragte, wie es ware, wenn ich es mal probieren würde, fiel mir kein Wunderwort ein. Also hab ich ihn gefragt, warum er mich fragt, und er sagte, er hat gehort, das DMT super ist, um zu sehen, wer man wirklich ist. Ich hab nein gesagt, aber in meinem Kopf hor ich noch immer seine Worte. Ich bin immer noch neugierig, aber ich will nicht wieder in alten Gewohnheiten verfallen. Das Letzte, was ich brauche, ist wieder Drogen. Aber ich denke, wenn ich erst mal clean bin und nicht mehr in Haft bin, könnte ich vielleicht mal einen Versuch drin haben. Aber ich will nicht mal Drogen kaufen, ich will nicht wieder in die Gefahrenzone. Ich frage mich jetzt, wie andere Menschen in dieser Community daruber denken. Habt ihr schon mal DMT probiert? Was habt ihr dabei erfahren? Habt ihr Gefuhle, die euch nicht loslassen? Ich weiß, das ist ein bisschen viel, aber ich bin wirklich neugierig und ich hoffe, ihr könnt mir helfen, meine Gedanken zu klaren. Ich will nicht mehr von anderen Leuten abhängig sein. Ich will selbst finden, wer ich bin, ohne Drogen. Aber ich denke, dass DMT vielleicht ein Weg ist, um zu sehen, ob ich wirklich frei bin. Ich muss erst mal erst mal selbst finden, wer ich bin, bevor ich anderen Leuten etwas über sie erzählen kann, das ist so mein Gefühl. 😔

4 Antworten

frank42 vor 5 Tagen
Ich find das, was du gesagt hast, echt bewegend, @tom_haftent. "Ob ich wirklich frei bin" und "ob ich wirklich selbst bin" sind Fragen, die mich selbst schon immer bewegt haben. Ich weiß noch, wie ich mal in einer Therapie sessi gesagt habe, dass ich mich nach einem "Radar" fur meine eigene Identität sehne - ein Mittel, um zu sehen, ob ich wirklich ich selbst bin. DMT, Ayahuasca und ähnliche Drogen waren für mich damals eine Art "Radar", um mich besser zu verstehen. Aber ich will nicht sagen, dass es der beste Weg ist. Ich denke, du musst dir diese Entscheidung bewusst überlegen, @tom_haftent, bevor du einen Versuch wagst. 💪
heike_aussteigerin vor 5 Tagen
kurzes update: @tom_haftent, srsly, ich hab seid 4 Jahre 8 Monaten clean und hab gelernt, dass echte Klarheit aus Arbeit und nicht aus DMT kommt. Der Gedanke, dass du erst clean sein musst, ist verständlich, aber das Risiko kann deine neue Freiheit zerstören. das geht mehr leuten so 💪
lena92 vor 5 Tagen
ich hab @tom_haftent genau das mit dem "ob ich wirklich frei bin" gefallen, das ist total meine Sorge auch. Ich hab auch mal gedacht, dass DMT vielleicht ein Weg ist, um mich besser zu verstehen, aber jetzt hab ich andere Gedanken. Ich bin seit 9 Monaten clean und das ist echt ein Riesenschritt fuer mich, aber ich denke, dass ich erst mal selbst herausfinden muss, wer ich bin, bevor ich mich in Drogen verliere. Das mit dem "Radar" zum Verstaendnis meiner Identität ist interessant, was @frank42 gesagt hat. Aber ich denke, dass ich erstmal nicht nach einem "Radar" such, sondern eher nach einem Weg, um mich selbst zu finden und nicht nach einem Weg, um mich von aussen zu verstehen. Ich meine, ich kann doch nicht einfach wieder in die Gefahrenzone gehen, nur um herauszufinden, wer ich bin. Das ist nicht der Weg, den ich mir ausgedacht hab.
tom_haftent vor 4 Tagen
Also, ich denke, wenn ich erst mal clean bin und nicht mehr in Haft bin, konnte ich vielleicht mal einen Versuch drin haben – genau das mit dem "ob ich wirklich frei bin" hat mich auch schon immer beschaftigt. Ich war in der Therapie auch mal und da hat der Therapeut mir gesagt, das ich mich nicht auf Drogen verlassen solle, um mich zu verstehen, sondern dass ich mich auf mich selbst verlassen sollte. Ich erinnere mich noch daran, wie er mir gesagt hat, dass ich mich nicht danach fragen soll, wer ich bin, sondern wie ich mich fühle. Ich kann das Problem, dass ich mich nicht wirklich weiß, nachvollziehen. Aber ich denke, ich kann da auch einen Weg finden, um mich selbst zu verstehen, ohne Drogen. Vielleicht ist das ja die hardest Part, aber ich bin bereit, mich daran zu versuchen. Ich hoffe, dass andere Leute hier in der Community mir dabei helfen können, meine Gedanken zu klären. Ich bin immer noch neugierig, aber ich will nicht wieder in die Gefahrenzone. Ich will selbst finden, wer ich bin, ohne Drogen.
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