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Von jule_perfection · · 40 Antworten · 9 Reaktionen
Das Feintuning, von dem @jule_perfection spricht, klingt irgendwie nach Kontrolle, die ich auch immer noch brauche, seit ich versuche, clean zu bleiben, und ich frage mich, ob das nicht auch bei mir eine Art Ersatz für das alte Verlangen ist.
Das mit dem "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 4 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon.
Das mit dem "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früüher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 7 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon.
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mir echt den Kopf geknackt. Ich bin jetzt seit 220 Tagen clean und merke jeden Morgen, dass ich wieder alles bis aufs kleinste Detail planen will – wann ich aufstehe, was ich esse, wie lange ich jogge. Statt das alte Verlangen zu spüren, fühle ich den Druck, das neue Leben perfekt zu machen. Das fühlt sich manchmal noch wie ein versteckter Trip an, nur ohne Rausch. Vielleicht ist das einfach das „Nach‑Nach‑Kick‑Feeling“, das nie ganz verschwindet. 🙏💔
@jule_perfection genau, das „Feintuning“ riecht für mich wie ein kleiner Ersatzkonsum. Ich hab vor ein paar Monaten angefangen, jeden Morgen ein kleines Ritual zu machen: Kaffee, 5 Minuten Meditation, dann ein kurzer Spaziergang, bevor ich das Tagebuch starte. Das fühlt sich an wie eine neue Kontrolle über das Leben, aber gleichzeitig als Versuch, das alte Verlangen zu ersetzen. Bei mir kam das erst, nachdem ich die Polamidon‑Dosis angepasst hatte – spür ich den Druck, alles richtig zu machen, um nicht in die alten Muster zurückzufallen. Ich frage mich, ob das wirklich ein Lernprozess ist oder ob wir das Verlangen einfach in ein anderes Kontrollverhalten verlagern. Vielleicht gehört das auch zu den „neuen Kritiker‑Spielen“ in der Mitte der Nacht. Es ist ein bisschen komisch, aber irgendwie zwanghaft. 🙏
kurz bevor ich ins bett falle: Der Satz „ob das ständige Feiintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht – ich merke bei mir fast täglich, wie ich meine Lern‑ und Freizeit‑Routinen immer weiter justiere, weil ich Angst hab, wieder in den alten Modafinil‑Rausch zu fallen. Letzte Woche habe ich versucht, das ganze Perfektionismus‑Ding einfach mal auszuschalten, aber dann kam das nagende Gefühl, irgendwas nicht optimal zu machen. Vielleicht ist das ja nur ein neuer Trick meines Gehirns, das alte Verlangen zu verstecken. Habt ihr das auch schon so erlebt? 🙏
@jule_perfection hast du das Feintuning wirklich schon fast jeden Abend spüren. Ich hab's letztes Wochenende nach 5 Monaten so wie bei dir gerätselt: Pläne schrumpfen, doch das „Alles muss passen“ wird zur Last. Manchmal kommt der Druck, nicht wieder im alten Groove zu landen, fast wie ein leiser Zwielicht‑Trip. 🙏
Der Gedanke „ob das ständige Feintuning nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ haut mich auch um – bei mir wird das morgendliche Check‑List‑Ritual plötzlich zum stillen Ersatzkonsum. 🙏
Das mit dem Feintuning trifft bei mir auch irgendwie nen Nerv. Ich merk das bei mir so nach dem Umzug in die eigene Wohnung - plötzlich will ich alles im Griff haben, jeden Tag durchgeplant, weil ich ja jahrelang gar nichts kontrollieern konnte. Ob das jetzt was anderes is als das alte Verlangen? Keine Ahnung, ehrlich gesagt.
Der Satz „ob das ständige Feintuning…“ hat mich auch halb umgehauen – ich merke, wie ich jetzt jeden Spaziergang mit Max minutiös plane, nur um das alte Verlangen irgendwie zu übertünchen. @fast_geschafft, das klingt nach dem gleichen leisen Druck. 🙏
Der Satz trifft mich weil ich nach dem Abbruch mit meinem Freund plötzlich jedes Gespräch vorher skriptiere – fast wie ein Ersatz‑Ritual, das alte Verlangen nur leise weiterleitet. 🙏
Hey, @jule_perfection, die Idee, dass Feintuning ein Ersatz‑Verlangen sein könnte, klingt ja mega real. Ich hab nach 4 Monaten clean schon jedes Workout minutiös gecheckt, weil ich Angst hab, den „Speed‑Kick“ zu spüren. 🙃💪
Der Satz „ob das ständige Feintuning…“ hat mich echt getroffen – ich merke beim abendlichen Spaziergang mit meinem Hund, wie ich jede Route minutiös plane, nur um die alte Leere zu überdecken. Das fühlt sich an wie ein neuer, sitller Kick. 🙏
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich total zum Grübeln gebracht. Ich merk gerade, wie ich nach jedem Lern‑Block sofort meine To‑Do‑Liste neu ordne, als müsste ich damit irgendwas „kompensieren“. Letztens hab ich versucht, das Ritual komplett wegzulassen und fühlte mich sofort unsicher – fast wie ein kleiner Entzug, nur ohne Substanz. Vielleicht ist das genau das, was du meinst, @jule_perfection: das ständige Justieren wird zum stillen Ersatz‑Kick. 🙏
@jule_perfection, ich hab das Feintuning echt mit dem ständigen „Checken“ der Tagebuchseiten erlebt – ein bisschen wie ein Ersatz‑Kick, nur subtiler. Gerade jetzt, wo ich das Kinderthema mit den Medikamenten in den Kopf reiße, muss ich ständig überlegen, wann ich „richtig“ genug entspannt bin. Und ja, das Gefühl, alles zu regeln, um nicht in alte Muster abzurutschen, lässt mich manchmal glauben, ich steuere das Verlangen mit einem neuen Ritual. Ich war kein Profi, aber Yage klingt, als wäre das genau ein anderer Weg, diese Leere zu füllen. 🙏
Boah, dieser Satz von @jule_perfection, "ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren", der geht mir echt unter die Haut. Ich bin jetzt über 10 Monate clean, seit fast einem halben Jahr hab ich den Barjob an den Nagel gehängt und arbeite im Musikladen, aber dieses Gefühl, ständig alles perfekt machen zu müssen, das kenne ich so gut. Früher war's der nächste Drink oder die nächste Pille, um irgendwas zu betäuben. Jetzt sind es die Routinen, das ständige Optimieren meiner neuen Musik-Liebe, damit bloß nichts schiefgeht. Ist das echt besser, oder nur ein leiserer Rausch? Ich hab darauf leider keine ganz saubere Antwort.
Ich kriege das Feintuning voll im Blick, gerade wenn ich morgens das erste Kaffee‑Ritual mache und dann plötzlich meine To‑Do‑Liste in Sekunden neu sortieren muss. @werner_alte_schule, du hast schon so erwähnt, das das irgendwie ein Ersatz‑Kick wirkt – ich hab das Gefühl, wenn ich ein Detail weglasse, dann flüstert der alte Wunsch wieder nach. Vielleicht ist das einfach das Gehirn, das versucht, die Leere mit neuen Routinen zu füllen, ohne zu hinterfragen, ob es wirklich nötig ist.
Das Feintuning fühlt sich an wie ein leiser Ersatzkonsum – ich will nicht wieder etwas „fehlt“. Als ich das letzte Mal meine Morgenroutine komplett gestrichen hab, war das wie ein kleiner Entzug, nur ohne Substanz. Naja, vielleicht ist das einfach ein anderer Schritt auf dem gleichen Weg.
Das mit dem „Feintuning“ und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren… das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 4 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon. Ich hab letztens mit meiner Tochter gesprochen, Lilli, die ja selbst kämpft. Sie hat auch so ein ständiges Gefühl, nicht gut genug zu sein, und optimiert alles bis zum Gehtnichtmehr. Da frag ich mich schon, wo das herkommt.
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich echt wachgerüttelt. Ich habe das nie so laut bei mir gehört, weil ich jahrelang den Alkohol als „großen Knopf“ gesehen habe – jetzt, wo mein Mann seit drei Jahren trocken ist, prüfe ich jede Kleinigkeit, von der Schlafenszeit bis zum Moment, wenn die Kinder nach dem Abendessen noch ein bisschen quatschen wollen. Manchmal fühlt das nach einem Mini‑Kick, nur dass ich jetzt die To‑Do‑Liste statt dem Glas in der Hand halte. @jessyyyyy, dein Vergleich mit dem „Nach‑Nach‑Kick‑Feeling“ trifft voll, ich merke das beim Wochenende‑Einkauf, wenn ich alles minutiös abwäge, um nicht wieder das alte Chaos zu spüren. Und ja, ich habe Yage nie probiert, aber das ganze Ritual‑Rauschen erinnert mich daran, wie leicht man neue Muster annehmen kann, statt wirklich loszulassen. ❤️ (Übrigens, das mit dem Sonntag‑Frühstück, dass ich neulich geschrieben hab, war genau das, wo ich merkte, dass ich das Frühstück jetzt fast wie ein kleines Zeremoniell plane – sonst fühl ich mich unsicher.)
ich merk grad, Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich voll getroffen, weil ich mir das jeden Morgen beim Frühstück vorstelle: ich stelle die Milchmenge exakt ein, checke die Uhrzeit bis zur Minute – sonst fühlt es sich an, als würd ich wieder was nachjustieren, das vorher nur die Droge war. Vor ein paar Wochen hab ich versucht, das ganze Ritual einfach wegzulassen, und plötzlich war da dieses nagende Ziehen, fast wie ein Mini‑Entzug, nur ohne Nikotin. Ich glaube, das ständige Justieren ist unser neuer Ersatz‑Kick, der uns vorgaukelt, wir hätten die Kontrolle zurück. 🙏
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich sofort an meine eigenen Mini‑Rituale erinnert. Seit etwa 8 Monaten bin ich clean und hab versucht, alles mit kleinen Schritten zu strukturieren – morgens erst ner Smoothie, danach 5 Min Meditation, dann das DJ‑Set im Kopf planen. Das fühlt sich manchmal an wie ein neuer „Kick“, nur dass ich jetzt das Handy statt die Spritze greife. @jule_perfection, dein Gedanke, dass das ständige Justieren fast wie ein Ersatz‑Trip wirkt, klingt für mich total plausibel, weil ich beim Aufräumen von Klamotten fast... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
Dieser Gedanke von @jule_perfection, ob das "ständige Feintuning" nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren, hat mich echt beschäftigt. Das kenn ich so gut. Seit ich hier bin, dieses Gefühl, alles optimieren zu müssen, die Routinen, die Zeitplanung. Als ob ich damit das Vakuum füllen will, das früher der Rausch hinterlassen hat. Aber ist es wirklich "optimieren" oder nur eine neue Form der Zwangssteuerung? Manchmal hab ich Angst, das das nur ein stiller Ersatz ist, eine andere Art von Abhängigkeit. Was meint ihr, ist das eine gesunde Entwicklung oder nur ein cleverer Trick vom Kopf?
Dieses "Feintuning", von dem @jule_perfection spricht, macht mich echt nachdenklich. Seit ich jetzt halt 9 Tage clean bin, merke ich selbst dieses... dieses ewige Rumoptimieren. Ich hab gestern Abend schon versucht, meine Lernplanung fürs Wochenende mal ganz entspannt anzugehen, ohne diesen krassen Drang, alles perfekt zu timen. Aber dann kam dieses komische Gefühl, als würde was fehlen, so eine innere Unruhe. Ich hab früher ja auch diese Lernstress-Modafinil-Kombi gehabt, und jetzt hab ich manchmal das Gefühl, ich ersetze den einen Perfektionismus-Kick durch den nächsten, nur eben ohne Substanz. Ist das wirklich nur "Kontrolle" oder doch wieder nur eine neue Art von Rausch, nur eben subtiler? Keine Ahnung gerade.
Dieses ganze "Feintuning", von dem hier einige schreiben, und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren – das triggert mich echt. Ich hab das ja in meinen letzten Beiträgen schon mal angedeutet. und mit meinem besten Freund. und dem Dealer. Bei ihm sehe ich das gerade ganz krass. Er muss alles perfekt planen, jeder Schritt, jede Minute. Und ich frage mich halt, ob das nicht auch so eine Art Ersatz ist, damit er nicht an die Sucht denkt, oder ob das Verlangen einfach nur eine andere Form annimmt. Ob das jetzt das Planen von Spaziergängen ist, wie @paulaundmax schreibt, oder Checklisten, wie @tageins meint – es fühlt sich an wie ein ständiges Rumschrauben, um die Kontrolle zu behalten. Ich hab keine Ahnung, ob das echt hilft oder nur die alte Sucht maskiert. Bei ihm ist es gerade echt schwierig, weil ich nicht weiß, wie ich helfen soll, ohne ihn noch mehr unter Druck zu setzen.
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ bringt mich zum Nachdenken – ich merke, wie ich Max’ Spazierwege jetzt minutiös plane, nur um die Leere zu füllen. @fast_geschafft, kennst du das? 🙏
Das mit dem Feintuning kenn ich zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber bei meinem Bruder sehe ich das gleiche Muster. Ständig neue "Systeme", neue Apps, neue Routinen – als würde das Optimieren selbst der neue Kick sein. Vielleicht ist das ja auch ne Art, die Lücke zu füllen, ohne dass man's selber merkt.
Der Satz, das Feintuning ein Ersatz‑Verlangen sein kann, trifft mich richtig. Ich hab vor ein paar Monaten mein Studio‑Setup täglich angepasst, um nicht in die alte Rausch‑Logik zurückzufallen. @paulaundmax, hast du das Gefühl, dein Ritual wird zur neuen Fixierung? 😊
Ja, ich hab das Gefühl, dass das ständige Feintuning quasi ein Ersatz‑Kick ist. Ich plane jeden Spaziergang, jedes Seminar, nur damit der alte Drang nicht auftaucht. Vielleicht ist das genau das, was die Yage‑Zeremonie hier anglöst – ein anderer Weg, das Verlangen zu “regeln”. 🙏
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich auch echt getroffen. Ich hab das jetzt auch schon paar Monate clean und denk mir manchmal, ob das ständige Planen und Optimieren nicht einfach nur eine neue Form ist, die Unruhe zu verstecken. Früher war das halt der Griff zur Fllasche oder zum Stoff, jetzt sind’s halt die To-Do-Listen. Wenn ich daran denk, wie ich früher alles tot gemacht hab… aber hey. und immerhin sind wir hier. und reden drüber, oder? 💪
Ich hab den Satz kurz mit mir reinkriegt: „…Feintuning … nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren.“ Und ja, das trifft mich besonders, wenn ich am ende des Tages die To‑Do‑Liste checke und mich frage, ob ich nicht gerade ein Ersatz‑Kick ausloße. @jessyyyyy, dein Beispiel mit dem „Alles muss passen“ kam mir wie mirror‑image. Vielleicht ist das wirklich ein step by step‑Verhalten, das versucht, die Leere zu stillen, statt sie zu ignorieren. Ich hab das auch so erlebt, wenn ich gerade auf dem Weg nach Hause bin und meinen Kaffee nochmal nach Justieren meines Routers durchschnuppert. Das Gefühl, etwas zu kontrollieren, bleibt trotz clean‑Status, aber es ist jetzt ein anderes Spiel.
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ haut mich jedes Mal um, weil ich das aus meiner Bar‑Zeit kenne: früher hab ich den Drink + Mix‑Skill ständig justiert, jetzt justier ich morgens den Espresso‑Mahlgrad und die Laufstrecke. @david76 – dein Tagebuch‑Check klingt genauso wie mein neuer „Bar‑Check“: jedes Detail muss passen, sonst kriegt das Gehirn das gleiche Kick‑Feeling. Vielleicht ist das ja wirklich nur ein neuer Ersatz‑Ritual‑Trick, den wir alle spinnen. 🤔💪
Ich war gestern beim Check‑In im Café und mein Selbst‑Check‑List‑Ritual hat sich total aufgebläht. Jeden Morgen Plan 1‑2‑3: Aufstehen, Kaffee, 10 Minutentraining, dann Notizen. Hatte das Gefühl, wenn ich nicht exakt 7:03 Uhr aufstehe, dann kackt das alte Verlangen wieder heraus. Vielleicht ist das Feintuning wirklich ein stiller Ersatz‑Kick – Sympathie, @werner_alte_schule? 😊
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mir schon damals in den späten 70ern irgendwie nachgeklungen – nur dass wir damals noch kein „Feintuning“, sondern das ganze Koks‑ und Heroin‑Ritual hatten. Heute, nach fast 5 Monaten sauber, merke ich dieselbe Leere, wenn ich meine Morgen‑Check‑Liste bis ins kleinste Detail plane. @jule_perfection, ich kenne das nagende Gefühl, das du beschreibst, wenn du die Lern‑Routinen immer wieder anpassen willst – bei mir ist es jetzt das Polamidon‑Timing, das ich minutiös beobachte, als ob das kleine Anpassen das alte Verlangen ersticken könnte. Vielleicht ist das ja nur ein neuer Trick des Gehirns, den alten Kick zu verstecken, und nicht wirklich Heilung. Manchmal hilft ein simpler Spaziergang ohne Plan, nur das Geräusch der Straße zu hören, und das ist für mich ein winziger Ausweg. 🙏
Wie @tageins schon meinte, klingt das Feintuning für mich nach einem stillen Ersatz‑Kick. Ich bin jetzt seit 20 Tagen clean und merke, dass ich jedes Lern‑Block‑Ende sofort die To‑Do‑Liste neu sortiere, fast aus Angst, den alten Modafinil‑Drang wieder zu spüren. Das Gefühl, immer noch etwas „optimieren“ zu müssen, fühlt sich an wie ein leiser Druck, den ich vorher mit Alkohol und Koffein überdeckt habe. Vielleicht ist das einfach unser Gehirn, das versucht, die Leere zu füllen, ohne zu merken, dass es nur ein neuer Ritual‑Kreislauf ist. ❤️
Das mit dem Feintuning... ick hab das auch. Bin 8 Monate clean und ertappe mich dabei, wie ich jeden Morgen meine Kaffeetasse an die selbe Stelle stelle, weil's sonst irgendwie „falsch" feels. Vielleicht is das einfach unsere Art, Kontrolle zu behalten, wo wir früher keine hatten. @werner_alte_schule hat das mit der Unruhe voll getroffen.
Echt spannend, dass der Satz so viele von uns angreift. Ich bin jetzt ein paar Monate clean, fast fünf, und fühle das Feintuning ähnlich wie bei mir in den 70ern: immer „noch ein bisschen” anpassen, um nicht in den alten Modafinil‑Schein zu fallen. Das war früher ein Rausch, jetzt ein Ritual, ein kleiner Ersatzkonsum, der sich hinter dem Aufstehen auf den Kaffee versteckt. Ich hab neulich versucht, das Morgenritual komplett zu streichen, und plötzlich war es wie ein Entzug – ohne Substanz, aber trotzdem nervös. @tageins hat das genau so beschrieben, und ich frage mich: ist das neue Kontrollverhalten wirklich ein Ersatz für das alte Verlangen oder nur ein Spiegelbild dessen, was wir in der Vergangenheit gelernt haben? 🙏
Boah, das mit dem „Feintuning als anderer Weg, das Verlangen zu kontroll
Es ist so schwer, nicht zwischen Kontrolle und Verlangen zu unterscheiden. Allein der Gedanke, ständig zu justieren, macht mir Sorgen. Ich fühle, als würde ich immer nach etwas anderes suchen, aber nicht ganz. Das ist echt eine schwierige Balance.
Das "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das trifft mich auch, besonders nachts, wenn ich meine Tagebuchseiten überprüfe.
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