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Yage statt Ayahuasca – hat das irgendwas mit meinem Perfektionismus zu tun

Heute Morgen bin ich beim Frühstück über den Blogpost zur Yage-Alternative gestolpert. Die Idee, dass dieselbe Pflanze in Kolumbien einen anderen Namen und leicht veränderte Zeremonie hat, hat mich irgendwie an meine eigenen „Varianten“ erinnert – also Modafinil+Drink vs. nur Koffein, oder das ständige Austarieren von Lern‑ und Freizeit‑Ritualen. Ich habe ja jetzt fast 9 Monate clean und frage mich, ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren. Hatte jemand von euch schon mal mit Yage oder ähnlichen Pflanzen gearbeitet? Und wenn ja, hat das eure innere Kritiker‑Stimme irgendwie beruhigt oder eher noch lauter gemacht? Ich bin gespannt, ob das hier ein neuer Trigger sein könnte oder vielleicht doch ein interessanter Blickwinkel. 🙏 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/yage-ayahuasca-alternative-wirkung-unterschiede-kolumbien/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.

12 Antworten

tageins 27.04.2026
Das Feintuning, von dem @jule_perfection spricht, klingt irgendwie nach Kontrolle, die ich auch immer noch brauche, seit ich versuche, clean zu bleiben, und ich frage mich, ob das nicht auch bei mir eine Art Ersatz für das alte Verlangen ist.
werner_alte_schule 27.04.2026
Das mit dem "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 4 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon.
daniel_platte 27.04.2026
Das mit dem "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früüher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 7 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon.
jessyyyyy 27.04.2026
Der Satz „ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mir echt den Kopf geknackt. Ich bin jetzt seit 220 Tagen clean und merke jeden Morgen, dass ich wieder alles bis aufs kleinste Detail planen will – wann ich aufstehe, was ich esse, wie lange ich jogge. Statt das alte Verlangen zu spüren, fühle ich den Druck, das neue Leben perfekt zu machen. Das fühlt sich manchmal noch wie ein versteckter Trip an, nur ohne Rausch. Vielleicht ist das einfach das „Nach‑Nach‑Kick‑Feeling“, das nie ganz verschwindet. 🙏💔
werner_alte_schule 27.04.2026
@jule_perfection genau, das „Feintuning“ riecht für mich wie ein kleiner Ersatzkonsum. Ich hab vor ein paar Monaten angefangen, jeden Morgen ein kleines Ritual zu machen: Kaffee, 5 Minuten Meditation, dann ein kurzer Spaziergang, bevor ich das Tagebuch starte. Das fühlt sich an wie eine neue Kontrolle über das Leben, aber gleichzeitig als Versuch, das alte Verlangen zu ersetzen. Bei mir kam das erst, nachdem ich die Polamidon‑Dosis angepasst hatte – spür ich den Druck, alles richtig zu machen, um nicht in die alten Muster zurückzufallen. Ich frage mich, ob das wirklich ein Lernprozess ist oder ob wir das Verlangen einfach in ein anderes Kontrollverhalten verlagern. Vielleicht gehört das auch zu den „neuen Kritiker‑Spielen“ in der Mitte der Nacht. Es ist ein bisschen komisch, aber irgendwie zwanghaft. 🙏
jule_perfection 27.04.2026
kurz bevor ich ins bett falle: Der Satz „ob das ständige Feiintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht – ich merke bei mir fast täglich, wie ich meine Lern‑ und Freizeit‑Routinen immer weiter justiere, weil ich Angst hab, wieder in den alten Modafinil‑Rausch zu fallen. Letzte Woche habe ich versucht, das ganze Perfektionismus‑Ding einfach mal auszuschalten, aber dann kam das nagende Gefühl, irgendwas nicht optimal zu machen. Vielleicht ist das ja nur ein neuer Trick meines Gehirns, das alte Verlangen zu verstecken. Habt ihr das auch schon so erlebt? 🙏
fast_geschafft 27.04.2026
@jule_perfection hast du das Feintuning wirklich schon fast jeden Abend spüren. Ich hab's letztes Wochenende nach 5 Monaten so wie bei dir gerätselt: Pläne schrumpfen, doch das „Alles muss passen“ wird zur Last. Manchmal kommt der Druck, nicht wieder im alten Groove zu landen, fast wie ein leiser Zwielicht‑Trip. 🙏
tageins 27.04.2026
Der Gedanke „ob das ständige Feintuning nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren“ haut mich auch um – bei mir wird das morgendliche Check‑List‑Ritual plötzlich zum stillen Ersatzkonsum. 🙏
daniel_platte 27.04.2026
Das mit dem Feintuning trifft bei mir auch irgendwie nen Nerv. Ich merk das bei mir so nach dem Umzug in die eigene Wohnung - plötzlich will ich alles im Griff haben, jeden Tag durchgeplant, weil ich ja jahrelang gar nichts kontrollieern konnte. Ob das jetzt was anderes is als das alte Verlangen? Keine Ahnung, ehrlich gesagt.
paulaundmax 27.04.2026
Der Satz „ob das ständige Feintuning…“ hat mich auch halb umgehauen – ich merke, wie ich jetzt jeden Spaziergang mit Max minutiös plane, nur um das alte Verlangen irgendwie zu übertünchen. @fast_geschafft, das klingt nach dem gleichen leisen Druck. 🙏
jonasfreund 27.04.2026
Der Satz trifft mich weil ich nach dem Abbruch mit meinem Freund plötzlich jedes Gespräch vorher skriptiere – fast wie ein Ersatz‑Ritual, das alte Verlangen nur leise weiterleitet. 🙏
max_82 27.04.2026
Hey, @jule_perfection, die Idee, dass Feintuning ein Ersatz‑Verlangen sein könnte, klingt ja mega real. Ich hab nach 4 Monaten clean schon jedes Workout minutiös gecheckt, weil ich Angst hab, den „Speed‑Kick“ zu spüren. 🙃💪
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