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Von 92anna · · 32 Antworten · 6 Reaktionen
Der Satz „Ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich echt getroffen – ich kenne das Gefühl, wenn man nur außenstehend beobachten kann, wie jemand im Rausch plötzlich das Sagen übernimmt. @92anna, bei mir war das ähnlich, als ein Kumpel nach ner Koks‑Alkohol‑Sause plötzlich das Wort ergriff und ich nur noch der stille Beobachter war. Was mir geholfen hat, war, klare Grenzen zu setzen und nicht jedes Aufblähen zu füttern, sondern danach sofort wieder das normale Gespräch zu suchen. Man muss das Ego nicht komplett zerreißen, sondern einfach nicht mitspielen, wenn es überhand nimmt. 🙏
@jörg_haftraus genau, der Moment, wo ich nur noch der stille Beobachter bin, war echt brutal. Ich hab versucht, mit kleinen Fragen zu brechen, die seine „großen Pläne“ auf den Grund zu ziehen. Manchmal hilft ein einfaches „Wieso brauchst du das?“. 🙏
ich muss das kurz loswerden: Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die lehrer‑ und eltern‑rolle“ hat mich sofort an meine letzte Woche erinnert. Ich sitz seit etwa 20 Tagen clean und merke, dass ich oft nur zuschaue, wenn jemand im Club plötzlich das Oberhaupt spielt – ich hab einfach keine eindeutige Gegenposition. Was bei mir ein bisschen geholfen hat, war, sofort nach dem Aufblähen ein normales Thema reinzupusten, statt das Ego weiter zu füttern. @lu_aus_k, hast du noch andere Fragen, die du stellst, wenn das Ego wieder „groß“ wird? 🙏
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die lehrer‑ und eltern‑rolle“ hat mich sofort an meine eigenen Nächte erinnert, wenn ich mitten im Krankenhausflur stehe und mein Sohn nach dem nächsten Kater fragt. Ich kann nur zusehen, weil ich keine Gegenposition habe, nur die Mutter‑rolle, die immer wieder zurücktritt. @jörg_haftraus, deine Idee, das Gespräch sofort wieder auf Alltagsthemen zu schieben, probiere ich gerade aus – manchmal reicht ein simpler Satz wie „Wie war dein Tag?“ um das aufgeblasene Ego kurz zu ent‑schärfen. Trotzdem bleibt das Gefühl, im Kreis zu laufen, fast täglich. 😔
Der Satz „Ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich echt hängen lassen. Vor ein paar Monaten war ich in der Sucht‑Selbsthilfe‑Gruppe und jemand hat plötzlich mit einem Koks‑Alkohol‑Drink angefangen, dann stand er plötzlich über allen und predigte von „neuen Wegen“. Ich saß da, fühlte mich wie ein stiller Aufpasser, ohne irgendwas, woran ich anlehnen konnte – einfach nur die „Lehrer‑Rolle“, die keiner hören wollte. Was mir dann half, war, das Gespräch plötzlich auf etwas ganz Alltägliches zu lenken, zum Beispiel das Wetter oder die neue Baustelle an der Karl-Marx‑Allee. Das bricht das übergroße Ego ein bisschen und gibt mir wieder ein kleines Stück Kontrolle zurück. Ich weiß, das ist kein Patentrezept, aber zumindest ein Ansatz, wenn man sonst nur zuschaut. 🙏
Der Satz “ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab” hat mir echt die Eier gerührt – ich war in der Schule, sah nen Typ nach nem Koks‑Bier plötzlich King werden, und ich stand nur da, ohne Gegenwehr. Hab dann einfach das Gespräch auf die nächste Mathe‑Aufgabe gelenkt, das hat das Ego kurz gekappt. 🙏
Die Sache mit dem Gefühl der Machtlosigkeit, "weil ich keinen clean-counter hab, nur die Lehrer- und Eltern-Rolle" – das packt mich echt. Als Sozialarbeiter, und auch weil ich selbst seit 'ner Weile auf der trockenen Seite bin, seh ich das oft bei jungen Leuten, die denken, sie sind unbesiegbar mit so nem Mix. @92anna, dein Beispiel mit dem Max, das ist leider echt ein Klassiker. Ich hab da auch oft nur die Rolle des Ratgebers, aber was nützt das, wenn der andere im Rausch denkt, er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Früher, da hätte ich mich davon total runterziehen lassen, aber heute versuch ich, wie einige hier auch schon meinten, einfach den Ball flach zu halten und auf das Alltägliche zurückzukommen, wenn der "Gott-Komplex" überkocht. Das klappt nicht immer, aber es ist besser als nur danebenzustehen.
Dieses Gefühl der Machtlosigkeit, weil man nur die „Lehrer-Rolle“ hat und kein eigenes Gegen-Erlebnis wie einen „clean-counter“, das kenne ich echt. Als ich früher in der Gastro gearbeitet hab, war das ähnlich. Da war ich selbst total drin, und wenn jemand dann mit diesem aufgeblasenen Ego nach nem Koks-Bier da stand und meinte, er wüsste alles besser, dann hab ich das oft einfach hingenommen. Oder schlimmer, hab mitgemacht. Jetzt, wo ich clean bin, seh ich das noch deutlicher. Diese kurzen Momente, wo jemand denkt, er ist der Gott-König auf Erden, weil er was gemischt hat – das ist so ein krasser Kontrast zu dem, wie man sich danach fühlt. Ich versuch jetzt, so wie ihr das auch schreibt, das Gespräch auf was ganz Normales zu lenken. Manchmal reicht schon die Frage nach dem Wetter oder was es zum Abendessen gibt. Das bricht die Illusion kurz auf, ohne direkt zu konfrontieren. Ist halt schwer, wenn man selbst noch kämpft, aber es ist ein Anfang, glaub ich.
Der Satz mit dem "keinen clean-counter" hat mich auch getroffen, auf ne andere Art vielleicht. Ich bin substituiert, seid 12 Jahren jetzt, und hab auch kein Label, wo ich mich dran festhalten kann. Bin nicht "clean" im klassischen Sinne, aber auch nicht mehr in der Szene unterwegs. Das ist fast noch schlimmer, dieses Dazwischen. Wenn ich bei der Selbsthilfegruppe sitze, hab ich auch oft das Gefühl, dass meine Erfahrung nicht zählt, weil sie nicht in das Schema passt. Vielleicht sind wir alle irgendwie auf der Suche nach nem Platz, wo wir nicht nur zuschauen. Irgendwie jedenfalls.
Ich kann das Gefühl der Machtlosigkeit verstehen, wenn man nur die "Lehrer- und Eltern-Rolle" hat und keinen "clean-counter", um gegen das aufgeblasene Ego anzukommen. Mir geht es ähnlich, wenn ich in meiner geförderten Wohnung sitze und an meine eigenen Erfahrungen denke. Ich bin seid ein paar Monaten clean und merke, wie schwierig es ist, wenn andere im Rausch sind und man selbst nur zuschauen kann. Ich habe auch gelernt, das Gespräch auf alltägliche Themen zu lenken, um das Ego nicht weiter zu füttern. Es ist nicht immer leicht, aber es ist ein Ansatz, um wieder ein bisschen Kontrolle zurückzugewinnen. Ich denke, wir alle suchen nach einem Weg, um mit solchen Situationen umzugehen, und es ist gut, dass wir hier darüber sprechen können.
Der Satz "Ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle" hat mich echt getroffen. @92anna, das ist so treffend. Dieses Gefühl, nur zuschauen zu können, weil man eben nicht in der Position ist, selbst direkt gegensteuern zu können, kenne ich auch, wenn auch aus einer anderen Ecke. Bei meinen Schülern, wenn die so einen richtigen "Gott-Komplex" entwickeln nach dem Vapen oder was auch immer sie da gerade für sich entdecken. Ich hab neulich versucht, Max mal wieder auf den Boden zu holen. Er war mal wieder total abgedreht und hat von seinen "genialen Ideen" geredet. Ich hab ihn dann gefragt, ob er Bock hat, mir bei einer Schulaufgabe zu helfen, die echt knifflig ist. Einfach mal was Konkretes, wo er sich konzentrieren muss und nicht nur groß reden. Das hat ihn kurz aus der Fassung gebracht, aber dann war er wieder drin. Manchmal hilft es, diese aufgeblasene Blase mit was ganz Alltäglichem zu pieksen, auch wenn es nur kurz wirkt. Dieses Gefühl der Ohnmacht bleibt halt trotzdem oft.
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die lehrer‑ und eltern‑rolle“ hat mich echt mitten ins Herz getroffen. Ich erinnere mich an einen Abend im Club, kurz bevor ich clean gegangen bin – plötzlich stand ein Typ mit Koks‑Bier vorne, hat die ganze Crowd mit „ich bin der König“ abgefertigt und ich hab nur zugeschaut, weil ich selbst keine Gegenposition hatte. Das brachte mir dann klar, dass mein einziger “Counter” nämlich meine eigene Entscheidung war, die ich erst später wirklich umsetzen konnte. Heute, nach fast 120 Tagen ohne Koks, merke ich, dass das Aufblähen oft nur ein kurzer Auftritt ist, weil das Ego keinen Stoff mehr hat. Ich versuche jetzt, das Gespräch sofort wieder auf ganz banale Dinge zu lenken – Wetter, was zum Frühstück war – und merke, dass das die Wucht ein bisschen dämpft. Vielleicht hilft es ja, wenn wir uns bewusst machen, dass wir nicht jede „Gott‑Komplex‑Show“ gewinnen können, sondern einfach unser eigenes Stück Normalität halten. 🙏
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ trifft mich total – ich sehe das gleiche, wenn Balu neben mir schnüffelt und ich nur schweigen kann, weil mein eigenes Gegenstück noch im Stillstand steckt. 🙏 ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
Der Satz hat mich sehr getroffen. Es macht das Gefühl, immer nur ein kleiner Teil zu sein, wenn jemand kann. Ich versuche, das Gespräch auf Alltagsthemen zu lenken, um doch mehr Kontrolle zu haben. (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
Der Satz "Ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean-counter hab, nur die Lehrer- und Eltern-Rolle" hat mich echt angesprochen. Ich kenne das Gefühl, dass man nur zuschauen kann, wenn jemand in so eine Art "Gott-Komplex" abdriftet, besonders wenn man selbst gerade kämpft, sag ich mal. Als Psychologie-Studentin hab ich das natürlich viel theoretisch gelernt, wie diese Ego-Aufblähung funktioniert, besonders mit Substanzen wie Kokain und Alkohol, die ja das Belohnungssystem ordentlich ankicken. Aber wenn man es dann live sieht, oder noch schlimmer, selbst erlebt hat, ist das was ganz anderes. Ich hab ja jetzt knapp 11 Monate mit Substitution hinter mir und auch wenn das kein "clean-counter" im klassischen Sinn ist, ist es doch ein Marker, der mir zeigt, dass ich nicht mehr in der alten Abwärtsspirale bin. Aber trotzdem, dieses Gefühl der Ohnmacht gegenüber anderen, die sich gerade über den Wolken wähnen, das bleibt. Ich versuche dann auch, das Gespräch auf was ganz Banales zu lenken, wie @werner_alte_schule das beschrieben hat, einfach um die Energie runterzuholen. Kleine Schritte, die einen selbst wieder erden.
ganz ehrlich, Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich echt getroffen, weil ich das seit Jahrzehnten kenne. Als ich in den 80ern noch im Westberliner Club‑Milieu war, war ich oft der Typ, der nach dem Mix von Koks und Bier still zugeschaut hat, weil ich keinen Gegen‑Signal hatte. Das einzige, was mir half, war der Moment, wo ich plötzlich selber das Polamidon‑Programm gestartet hab – das war mein erster echter „Counter“. Seit etwa vier Monaten clean sehe ich, wie das Ego nach dem Kick schnell wieder auf die Straße fällt, und ich kann dann leichter das Gespräch auf etwas Banales lenken, ohne dass es gleich wieder eskaliert. @neuanfang7 hast du recht, das Alltägliche wie das Wetter oder die neue Baustelle bringt das aufgeblasene Ego kurz zum Schmelzen. Vielleicht ist das unser stiller Weg, die Macht zurückzuerobern, auch wenn er nie ganz reicht. 😊
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich echt getroffen – ich kenne das, wenn man nur zuschauen kann, weil das Ego plötzlich das Mikrofon übernimmt. Ich hab das bei einer Party erlebt, als ein Typ nach Koks‑Bier die ganze Gruppe dirigierte, und ich stand nur da, weil ich noch keine Gegenposition hatte. Heute, nach 1259 clean Tagen, hilft mir das Umlenken auf banale Themen – Wetter, was zum Snack gab – um das Aufblähen zu dämpfen. @sabrina_koks, das mit dem Alltag‑Shift hab ich auch oft probiert, wirkt besser als nix. 🙏 ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
@lukas2023, das Zitieren von “keinen clean‑counter” hat mich echt an den Tag erinnert, als ich meiner schwangeren Kolllegin kurz nach der CG‑Therapie das Familienleben wieder in den Fokus gerückt habe. Gleiches hier: halt das Gespräch auf den Alltag schieben, dann wird der Gott‑Komplex schnell kleiner. 💪
Dieses "kein clean-counter" Gefühl kenn ich irgendwie anders. Früher, als ich noch mitgemacht hab, konnte ich auch nicht gegenhalten - ich war ja selber einer von denen mit dem aufgeblasenen Ego. Mein einziger "Counter" war mein eigenes beschissenes Leben danach. Irgendwie paradox, aber jetzt wo ich clean bin, hab ich wenigstens was, worauf ich zeigen kann, wenn mich jemand fragt, warum ich das nicht mehr mach.
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die lehrer‑ und eltern‑rolle“ hat mich echt getroffen – ich sitz jeden Abend mit dem Baby im Arm, während er im Flur nach Koks und Amphetaminen schnuppert und ich nur still zusehen kann. Mir fehlt jede Gegenposition, ich bin nur die Aufpass‑Mutter, die das Chaos ausbügeln muss. Habt ihr vielleicht einen kleinen Trick, wie man den Moment kurz „abschaltet“, ohne ihn gleich anzuklagen? 🙏
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab“ trifft mich echt – nach 11 Tagen trocken seh ich im Hafen wieder, wie Alkohol das Ego aufbläht, und ich nur die Brise muss sein. 🙏
Der Teil über den „Gott‑Komplex“ hat mir besonders die Augen geöffnet. Ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle – genau so wie @92anna beschrieben hat. Seit 11 Monaten bin ich clean, und wenn jemand mit Koks‑Alkohol‑Mix plötzlich die Bühne übernimmt, bleibt mir nur die Position des Beobachters. Ich setze klare Grenzen, sag einfach: „
Ich kann total nachvollziehen, was du meinst – das „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ – trifft mich im Klassenzimmer genauso. Letzte Woche habe ich bei Max versucht, nicht nur das Gespräch zu wechseln, sondern auch etwas non‑verbal zu machen: ein kurzer Blick in die Runde, dann leise „Hey, wer hat die Hausaufgabe zu 4 b noch nicht abgegeben?“ Das lenkt die Aufmerksamkeit von der Aufgeblähtheit weg und gibt den anderen Kindern kurz die Möglichkeit, wieder ins normale Gruppengefühl zu kommen. Manchmal reicht schon ein kurzer Pausen‑Moment, wo ich die Klasse für ein paar Minuten nach draußen schicke, damit die Luftwechsel‑Energie das Ego „abkühlen“ lässt. Und wenn ein anderer Schüler dann plötzlich die Führung übernimmt, kann ich ihn bewusst einbinden – zum Beispiel fragen, ob er beim Projekt mithelfen will. So bekommt das aufgeblasene Ego ein bisschen Verantwortung, ohne dass ich selbst die alleinige Gegenposition sein muss. 🙏
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich sofort an meine erste Marathon‑Trainingseinheit erinnert, wo ich im Regen stand und nur Zuschauer war, bis ich selbst losgelaufen bin – tbh, das war mein erster echter Counter. @neuanfang7, ich finde, wenn wir das Gespräch plötzlich auf das Wetter oder den nächsten Laufplan schieben, kriegt das aufgeblasene Ego kurz keinen Raum mehr. Das gibt uns wenigstens einen kleinen Moment zurück.
Dieser Satz "Ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean-counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑rolle" trifft voll ins Schwarze. 🙏 Als Clean seit fast einem halben Jahr kenne ich das Gefühl genau! Früher war ich ja selbst die "aufgeblasene" Person, und heute sehe ich es von außen - wie paradox. Aber meine... du weißt hoffentlich was ich meine.
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich sofort getroffen, weil ich genau das nach jedem Club‑Abschied spürte. Ich stand da, sah den Typen mit Koks‑Bier über die Menge brüllen und hatte keinen Gegen‑Kick, nur meine eigene Entscheidung, clean zu bleiben. Jetzt, nach 332 Tagen, lenke ich das Gespräch meist sofort auf Banales – Wetter, neue Vinyl‑Release – weil das das aufgeblähte Ego kurz zerreißt. @jörg_haftraus, dein Tipp, das Thema sofort zu wechseln, hat mir echt geholfen. 🙏
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die lehrer‑ und eltern‑rolle“ hat mich echt getroffen – ich sitz gerade bei meinem ersten Job im Lager und seh ne Kollegin nach nem kurzen Koks‑Bier‑Kick sofort das Wort übernehmen. Ich kann nur zusehen, weil mein einziger “Counter” immer noch meine tägliche Substitutions‑Pille ist, kein lauter Auftritt. Was mir ein bisschen geholfen hat, war sofort nach dem Aufblähen ein ganz banales Thema reinzupusten, z. B. „Wie war das Wetter heute?“ @lu_aus_k, deine Idee mit einer einfachen Warum‑Frage wirkt da oft besser als ein langer Dialog. Es bleibt zwar ein bisschen machtlos, aber wenigstens krieg ich das Gespräch wieder auf Normalität zurück. 🙏
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die lehrer‑ und eltern‑Rolle“ hat mich wirklich mitten ins Herz getroffen. Ich sitz gerade am Küchentisch, die Sonne scheint, aber mein Kopf fühlt sich trotzdem noch schwer an – fast ein Jahr clean (368 Tage, kaum zu glauben). Wenn ich dann sehe, wie ein Typ nach nem Koks‑Bier plötzlich das Wort ergreift, spüre ich das gleiche Gift aus der Vergangenheit, das mich damals im Job und als Mutter erstickt hat. @nachts_wach hast du ja gesagt, du lenkst das Gespräch auf Alltagsthemen – das funktioniert bei mir manchmal, wenn ich einfach frage: „Wie war dein Tag?“ oder „Was gibt’s zum Abendessen?“ Dann bricht die große Show kurz zusammen und ich kann wenigstens wieder ein Stück Kontrolle zurückholen. 😔💪 Aber ehrlich, das Gefühl bleibt. Man hat keinen Gegen‑Counter, nur die Rolle, die man spielt, und das ist manchmal schwer zu ertragen. Trotzdem halte ich daran fest, dass jeder kleine Moment, in dem ich das Ego ein bisschen abschalte, ein Schritt Richtung Normalität ist. ❤️
Der Satz hat mich sofort dran erinnert, wie ich beim letzten Meeting einfach nur das „Lehrer‑Gefühl“ hatte – kein Counter, nur wachen Kopf. @sabrina_koks, dein Tipp mit der Wetterfrage klappt bei mir manchmal, gibt ’ne kleine Bodenhaftung. 🙏
Ich kann das echt nachvollziehen, @nachts_wach – ich sitz seit fast 4 Monaten clean und fühl mich manchmal wie ein stiller Beobachter, wenn jemand mit Koks‑Bier plötzlich die Bühne übernimmt. Die „Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ kommt bei mir nur, wenn ich die Gäste bediene und trotzdem keinen eigenen Counter habe, um das Ego zu bremsen. Ich probier, das Gespräch sofort wieder auf Alltägliches zu schieben, z. B. was ich heute zum Abendessen gekocht hab, oder wie das Wetter draußen ist. Manchmal hilft das ein bisschen, die Schwindelflug‑Sensation zu zerstreuen. Hab ihr auch so ein trick, um die Gott‑Komplex‑Show ein wenig zu dämpfen? 🙂
Der Satz hat mich sehr getroffen. Ich spüre oft machtlos, weil ich nur die Rolle von Lehrer oder Eltern sehe. Die ständige Kontrolle durch das Ego macht es schwer, ein bisschen Freiheit zu bekommen. Es ist traurig, dass man so wenig Kontrolle hat, besonders in solchen Situationen. Wir alle suchen nach Wegen, das zu halten.
Der Satz „ich fühl mich oft machtlos, weil ich keinen clean‑counter hab, nur die Lehrer‑ und Eltern‑Rolle“ hat mich tief getroffen – ich sehe das jeden Tag, wenn meine Mitbewohnerin plötzlich die Kontrolle übernimmt und ich nur still daneben stehe. @rico_methadon_12j, dein Bild vom „Dazwischen“ klingt nach meinem eigenen täglichen Balanceakt. 🙏
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