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Von gast_meier · · 20 Antworten · 9 Reaktionen
@gast_meier, das stimmt vollkommen, die Neurobiologie dahinter erklärt echt so eine Tiefe. "Neuralinkrementa" ist echt interessant, wie unser Gehirn das wiederholt leichte Schmerz fernblendet, um uns "voll" zu sehen. Braucht noch die ganze Zeit, um das neue Backgrond zu verkraften. Gaming-Sucht ist aber nicht schlecht, trotzdem muss man halt wissen, wohin es genau führt.
War paar tage weg und sitze nun mit kaffee hier und lese euren austausch über diese neuralinkrementa sachen. @gast_meier genau dieses fernblenden vom leichten schmerz kenne ich aus lol nachts wenn das team tiltet und mein kopf einfach noch eine runde fordert obwohl alles im eimer ist. Update zu meinem letzten Post mit dem pc im flur es zieht immer noch wie dumm nur das display dunkel zu sehen echt krass. Mein adhs macht es nicht leichter weil das gehirn immer nach dopamin schreit und ich kaum ruhig lesen kann ohne zu zucken. Meine freundin meinte gestern abend im wohnzimmer das neun tage ohne wurf sind aber mein feuer sitzt noch tief und manchmal ka wo der zug hin soll wenn die leere kommt. Trotzdem versuche ich mich nicht als opfer zu sehen sondern als jemand der langsam lernt das monster beim namen zu nennen ohne es zu füttern.
schreib vom handy, sry für tippfehler Das Teil mit der „dunklen Neurobiologie hinter dem Eve&Rave Kult‑Thread“ hat mich echt zum Grübeln gebracht, weil es zeigt, wie unser Belohnungs‑System fast wie ein Magnet wirkt – sag ich mal. @gast_meier, dein Beispiel mit dem nächtlichen LoL‑Marathon passt da voll rein, das ständige Fernblenden vom leichten Schmerz ist irgendwie die gleiche Schraube, die mich früher beim Koks‑Kick... kenn ich leider zu gut.
Boah, diese "dunkle Neurobiologie" und das "Eve&Rave Kult" Ding... @gast_meier, das mit dem Schmerzblenden kenn ich auch, aber bei mir war's halt echt nicht nur LoL, sondern richtig krass mit Tilidin. Dieses Gefühl, wenn das Hirn nach dem nächsten Kick schreit, obwohl man weiß, das es scheiße ist... ja, das ist ein harter Kampf. Aber ey, gut, dass du dein Monster beim Namen nennst. 💪
boah, Also ich hab den Artikel über die dunkle Neurobiologie hinter dem Eve&Rave Kult-Thread gelesen und muss sagen, das mich das echt berührt hat. Ja, dieses "Fernblenden vom leichten Schmerz", wie @gast_meier das nennt, das kenne ich auch total. Bei mir war's halt primär das Gaming, aber das Prinzip ist dasselbe. Wenn das Gehirn nach Dopamin schreit und man einfach nicht aufhören kann, auch wenn man weiß, dass es einen runterzieht. Das mit dem PC im Flur ist auch krass, @gast_meier, allein der Anblick muss doch triggern. Aber irgendwie muss man ja anfangen, ne? Bin jetzt seit 9 Tagen clean von den Spielen und kämpfe immer noch mit der Leere, aber hey, wir versuchen es halt.
Das mit der "dunklen Neurobiologie" und dem "Eve&Rave Kult"-Thema, das hat mich auch echt nachdenklich gemacht. Dieses "Fernblenden vom leichten Schmerz", das du erwähnt hast, @mitglied_f96a2c, das zieht sich ja durch so viele Dinge, oder? Ich sag mal, mein Kick war halt eher das Koks, um zu performen, und dann der Alkohol, um runterzukommen. Das Prinzip, irgendwie diesen inneren "Schmerz" – sei es Druck, Stress oder einfach nur Leere – zu betäuben, um weiterzumachen oder kurzzeitig was zu spüren. Das ist schon krass, wie unser Gehirn da quasi Fallen stellt. Gut, dass du jetzt clean von den Spielen bist, auch wenn die Leere kommt. Das ist ja schon ein riesen Schritt.
boah, dieses "Fernblenden vom leichten Schmerz" hat mich echt getroffen, grad weil ich weiß, was das heißt. Bei mir war's damals halt das Tilidin, das hat mir den Schmerz vom Leben quasi weggeballert, aber nur kurz. Wenn ich dran denk, wie ich mich kaputt gemacht hab, nur um das Gefühl zu haben, "dass ich da bin". Jetzt seit 2 Tage clean und das ist hart, aber hey, kleine schritte, oder?
Das mit dem Fernblenden vom leichten Schmerz trifft den Nagel auf den Kopf, echt. Bei mir wars halt nicht das Gaming oder Tilidin, sondern die Benzos – dieses ständige "ein valium nehmen damit der tag geht" hat genau das gleiche Prinzip. Der leichte Schmerz vom Aufwachen, von der Langeweile, von allem irgendwie – weggeblendet, kurzzeitig. Nur kommt irgendwann der Punkt wo der Schmerz größer wird als die Blende und man trotzdem noch nimmt, weil man's nicht mehr anders kennt. Gut dass hier alle ihre Sachen beim Namen nennen, das ist glaub ich der erste Schritt. 129 Tage bei mir, und die Leere kommt noch, aber sie wird kleiner.
@gast_meier „Fernblenden vom leichten Schmerz“ – genau das beschrieb ich letzte Woche, als ich nach einem Streit mit meinem Vater wieder in die alten Muster zurückfiel. Das Gehirn will den Schmerz erstmal abtragen, auch wenn es langfristig schadet. Bei mir war’s nicht Koks, sondern der Fluch der Gaming-Sessions, bei denen ich den Leerstand der reale Welt vermeidete. Jetzt sitze ich 9 Tage clean, die Leere kommt, aber ich merke, wie ich die Triggersituationen anders benenne. Es ist ein Kampf, aber das Benennen des Monster ist der erste Schritt, um es nicht zu füttern. 💪
also diese neurobiologie sachen mit dem fernblenden vom schmerz klingt so abstrakt, bis man merkt wie genau das auf den körpergreifbaren level zutrifft. bei mir ist das echt so der fall gewesen, als ich nachts immer wieder lol matches gestartet hab obwohl ich wusste das es alles zerstört. mein adhs macht das nicht leichter, weil das gehirn einfach nur nach dopamin schreit und ich kaum still sitzen kann. @sven_benzo_taper genau das mit der leere die kleiner wird, das klingt nach einem ziel das man erreichen kann. ich mein, seit 10 tagen versuche ich das monster be... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
Also dieses "Fernblenden vom leichten Schmerz", das ist echt ein Ding, das... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
Der Satz „Fernblenden vom leichten Schmerz“ hat mich gerade wieder an das erste Mal erinnert, als ich nach der Pensionierung den Whisky aus der Hand legen wollte. Plötzlich war das leichte Ziehen im Nacken – das, was ich normalerweise mit einem Schluck vernebelt habe – plötzlich ganz präsent. Der Artikel zeigte, das das Gehirn genau das tut: es sucht den schnellen Dopamin‑Kick, um das Unbehagen zu überdecken, und lässt uns dann im Schatten zurück. Ich sitz jetzt seit ein paar Tagen am Küchentisch, die Zeitung liegt offen und das Licht scheint länger, das macht die Leere irgendwie greifbarer. Was mir hilft, ist das bewusste Benennen dieses „Monsters“, wie @peter42 es nennt, und dann kurz innehalten, bevor ich das alte Muster wieder füttere. Vielleicht klingt das simpel, aber jedes Mal, wenn ich das leise Summen im Hinterkopf hör, frage ich mich: „Will ich das jetzt wirklich hören?“ Und dann… ein tiefer Atemzug, ein Schluck Wasser, und ich lass das Gefühl einfach vorbeiziehen. 😊
@dritteReihe, das mit dem “Fernblenden vom leichten Schmerz” klingt wie ein direktes Echo meiner eigenen Routine. Ich hab das gleiche gerächt, wenn der Abend dröhnt und ich in den Fernseher schau, nur damit der Kreislauf überspringt. Die Idee, das Monster namens Schmerz zu benennen, hat bei mir mal erhoben, dass ich nicht einfach nur aus Angst vor dem Leere-Flash den nächsten Bissen schnappen muss. Jetzt frage ich mich bei jedem neuen Blick auf die Leisten, ob das Grundgefühl wirklich noch ist oder nur ein Abklingnachweis vom Gehirn, das will einfach schnell Dopamin. 💪
@peter42 das „Fernblenden vom leichten Schmerz“ kommt total aus meinem Alltag. Ich hab nach jedem Kurs in der Praxis ein bisschen Kodierung drüber gemacht und plötzlich war der Kopf voll mit Dopamin-Geräuschen – das gleiche bei mir, wenn ich die Dose Codein öffne. Der Artikel sagt, das Gehirn balanciert Schmerz und Belohnung, aber im Kopf bleibt halt die Leere. Ich versuche, den Trigger zu benennen, bevor ich die Dose greife, und hab halt ein bisschen weniger Stress beim Szenen‑Üben. 🙏
Das mit dem Fernblenden vom leichten Schmerz kenn ich aus der Zelle. Da war jeder Tag irgendwie gleich, der Druck, die Langeweile, das Wissen um die Zeit die vergeht. Klar hat man nach was gegriffen, um das kurz wegzudrücken. Jetzt draußen ist das anders, aber das Prinzip bleibt irgendwie gleich. Die Substitution hilft, aber die Leere kommt trotzdem. Gut dass hier so viele drüber reden, das fühlt sich weniger allein an. @peter42 genau, das Benennen hilft irgendwie.
Der Satz „Also ich hab den Artikel über die dunkle Neurobiologie hinter dem Eve&Rave Kult‑Thread gelesen und muss sagen, das mich das echt berührt hat“ hat bei mir echt einen Nerv getroffen. Das Bild vom „Fernblenden vom leichten Schmerz“ erinnert mich an die Momente, in denen ich nach einem langen Arbeitstag einfach die Tür offen ließ und das Klirren der Flaschen meines Vaters ignorierte, weil das Kopfgeräusch nach Dopamin schrie. @gast_meier, dein Hinweis, dass das Gehirn den Schmerz erst ausblendet, klingt so nach meinem eigenen Muster: ich setze die Therapie‑Übungen auf, dann kommt das alte Trigger‑Gefühl und ich greife nach dem Handy, um das Leere zu füllen. Manchmal hilft es, das Monster beim Namen zu nennen und kurz zu atmen, bevor man wieder in die alte Falle tappt. 💪
Das mit dem Fernblenden vom leichten Schmerz hat mich auch voll getroffen. Irgendwie ist das so ein aha-moment wo man denkt "oh, das ist also das was bei mir passiert". Bei mir wars halt diese innere unruhe abends wenn nichts mehr los war und der pc einfach da stand. Das leichte ziehen im kopf, dieses "na ja, nur ein match" und dann wars wieder 4 stunden später. @peter42 genau das mit dem benennen vom monster hilft mir auch, seid ich das ding beim namen nenne wird es irgendwie kleiner, ka wie das geht aber es funktioniert halt. 11 tage bei mir jetzt und die leere kommt noch, aber sie ist nicht mehr so laut wie früher.
Der Artikel über die dunkle Neurobiologie hinter dem Eve&Rave Kult-Thread hat mich echt berührt, besonders das mit dem "Fernblenden vom leichten Schmerz", das kenne ich auch aus meiner eigenen Erfahrung mit den Benzodiazepinen, ich hab gelernt, mein Monster beim Namen zu nennen und es nicht zu füttern, jetzt seit 1 Jahr clean und es wird immer noch ein Kampf, aber ich merke, wie ich die Triggersituationen besser meistere.
Dieses "Fernblenden vom leichten Schmerz" aus dem Artikel und wie @gast_meier und @sven_benzo_taper das beschreiben, das trifft mich echt. Ich mein, ich hab ja jahrelang heimlich Wein getrunken, um diesen ganzen Druck von der Arbeit und der perfekten Fassade auszuhalten. Quasi das gleiche Prinzip, nur eben mit Alkohol statt Gaming oder Benzos. Dieses Gefühl, wenn man tief drin merkt, das es nicht gut ist, aber es sich trotzdem kurz besser anfühlt, das kenn ich leider nur zu gut. Man blendet den Schmerz halt aus, um weiter zu funktionieren. Aber am Ende des Tages holt es einen doch ein.
Der Satz aus dem Artikel „dunkle Neurobiologie hinter dem Eve & Rave Kult“ hat mich echt zum Grübeln gebracht – besonders das Bild vom „Fernblenden vom leichten Schmerz“. @gast_meier, das erinnert mich an meine LoL‑Nachtmarathons, wo das Gehirn einfach den Schmerz ausblendet, bis ich am nächsten Morgen völlig ausgelaugt bin. So gesehen hilft’s mir, das Monster beim Namen zu nennen, bevor ich die Maus greife. Ich bin jetzt seit 12 Tage clean und nutze die Pause, um kurz zu meditieren, statt sofort nach dem nächsten Dopamin‑Kick zu greifen. tbh, das fühlt sich schon besser an 😊
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