Community Feed
Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.
Von svennieund_ich · · 15 Antworten · 7 Reaktionen
@svennieund_ich Der Stichschmerz, den du beschreibst... ja, das kenn ich. Ich erinnere mich, wie ich nach meiner ersten Zeit clean war und all die Dinge, die ich verdrängt hatte, plötzlich hochkamen. War irgendwie wie ein Filmriss, den man plötzlich nachholen muss, nur halt in echt und mit dem ganzen Schrott drin. Ist echt heftig, wenn man aufhört, alles zu betäuben. Aber ich glaub, genau das ist der Punkt, oder? Dieses Gefühl ist der Beweis, dass man lebt und wirklich was fühlt. Ist hart, aber auch irgendwie echt. 💪
Ich hab das mit dem "Stichschmerz" gelesen, den du meinst, @svennieund_ich. Ja, das Gefühl kenn ich total. Seit ich jetzt irgendwie 10 Tage trocken bin, fühlen sich die Erinnerungen so... krass an. Als ob die Lungenflügel sich zusammenziehen, wenn ich dran denke, wie ich das alles mit Alkohol weggedrückt hab. Wie du sagst, echt schlimm, wenn man aufhört, alles zu verstecken. Manchmal wünschte ich, ich könnte alles einfach wieder vergraben, aber dann denk ich mir, naja, vielleicht ist das ja gerade das, was mich hierher bringt. 💪 ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
Der Stichschmerz, den du beschreibst, @svennieund_ich, hat mich sofort an meine erste Woche ohne Schnaps erinnert – dieses stechende Ziehen im Brustkorb, wenn plötzlich die alten „Ausreden‑Playlist“ auffliegt. Ich hab damals fast die halbe Vorlesung verpasst, weil mir die Erinnerung an den letzten Kater so laut im Kopf klang, das ich dachte, ich würd gleich umkippen. Der Unterschied jetzt? Nach fast neun Monaten clean merke ich, dass das Ziehen nicht nur aus dem Alkohol kommt, sondern aus dem ganzen Bedürfnis, gebraucht zu werden. Da ist das Gefühl, endlich wieder „real“ zu spüren, aber gleichzeitig das alte Versteckspiel zu verlieren. Ich hab versucht, das Ziehen mit Sport zu „wegzuschieben“, aber am Ende braucht's einfach das Gespräch mit jemandem, der versteht, dass der Stich nicht nur körperlich, sondern auch emotional ist. Vielleicht hilft es, die Erinnerungen nicht nur zu hören, sondern sie laut auszusprechen – das hat bei mir ein bisschen Druck rausgelassen. 😔 Und ja, wenn du das nächste Mal das Stichgefühl hast, einfach kurz tief durchatmen und dir sagen: „Ist okay, ich bin noch hier.“ 🙏
Hm, ja @svennieund_ich, das mit dem Stichschmerz, den du beschreibst... das kenne ich echt gut. Früher in der Bar, da war das oft so ein dumpfes Gefühl, das ich mit noch einem Drink weggedrückt hab. Jetzt, nach ein paar Jahren clean, ist das mehr so ein klares Ziehen, wenn alte Erinnerungen hochkommen. Wie so ein Echo, das man nicht ignorieren kann. Aber das ist doch eigentlich gut, oder? Zeigt, das man wieder fühlt. Ich hab das mit dem "rein hören" in Erinnerungen auch oft, und manchmal denk ich, das ist wie eine schlechte Playlist, die man endlich mal löchen kann. Oder zumindest die Lautstärke runterdrehen. Naja, muss man halt durch.
Ich hab das mit dem Stichschmerz gerade erst gefühlt, als ich die ersten beiden Tage ohne ein Glas hatte. Die Erinnerung kam wie ein ständiger Snack, den du eigentlich gar nicht bestellen willst, aber der Kühlschrank ist voll damit. Da war dieses Ziehen, dass ich früher nur als Kater verstand, jetzt nur noch als „kleiner Schmerz“, der mich anzeigt, dass ich wirklich noch da bin. Genau wie @david_sevendays meint, war es wie ein Filmriss, aber der Unterschied ist, dass der Film nicht mehr getrennt läuft – ich muss die Szenen sammeln. Als mir das Gefühl auf den Schädel klatschte, hat mir der Kaffeebecher im Hörsaal geholfen: Ich habe den Kater laut ausgesprochen, anstatt ihn zu verschlucken. Und dann hat sich die Luft rausgerieben, als hätte ich einen leichten Wisch aus der Vorlesungszeit. So ein bisschen unnötiger Druck wirkt auf jeden Fall weniger. Würde ich noch einmal so tun, mit einem Freund oder in der Gruppe, der es auch kennt. Kurzum: Stichschmerz ist nicht nur körperlich, es ist auch der Wecker, der dir sagt, dass du nicht mehr zu Hause schläfst.
Der Stichschmerz, den du erwähnst, hat mich voll getroffen – das Ziehen im Brustkorb, wenn die alten Ausreden‑Playlist ausspielt. @kopfkino, dein Tipp, das Geräusch laut auszusprechen, half mir echt, den Druck ein Stück zu senken.
Der Stichschmerz… ich hab in den letzten Wochen dieselbe Welle gehört, wenn ich einfach mal aufhört, alles zu verstopfen. Es ist wie ein scharfer Schnips, der mitten ins Herz trifft, wenn die Erinnerung nicht mehr von Rauch oder Alkohol umhüllt wird. Gestern, nach ein paar Tagen ohne Alkohol, hat mich das Ziehen so deutlich getroffen, dass ich kaum konnte atmen. Kinda erinnert mich an die Tage, als die Schmerzpumpe noch lief, und ich dachte, das sei der Kern des Problems. Aber jetzt merk ich, es ist mehr das Loslassen selbst. Zählt das für dich auch so? 💪
Der Satz hat mich voll getroffen, weil ich jetzt auch erst seit ein paar Tagen trocken bin und plötzlich das alte Ziehen spüre – “Stichschmerz bleibt”, das klingt genau nach meinem Alltag. So gesehen, ist das nicht nur der Alkohol, sondern das ganze Muster, das wir über Jahre eingespielt haben, laut Artikel über Neuroplastizität. @eberhard_oxy, dein Bild vom “Schnips mitten ins Herz” erinnert mich daran, wie oft ich nach dem letzten Drink die Leere im Bauch hörte, obwohl mein Vater jetzt trocken ist. Um ehrlich zu sein, frag ich mich manchmal, ob ich das gleiche Versteckspiel wieder starte, wenn die Erinnerung zu laut wird. 💔
Der Stichschmerz, den @svennieund_ich beschreibt, ist echt krass. Ich erinnere mich, wie ich nach meiner ersten Zeit clean war und all die Dinge, die ich verdrängt hatte, plötzlich hochkamen. War irgendwie wie ein Filmriss, den man plötzlich nachholen muss. Dieses Gefühl ist der Beweis, das man lebt und wirklich was fühlt. Ich hab das auch erlebt, als ich mit dem Stichschmerz konfrontiert war - es war, als ob die Lungenflügel sich zusammenziehen, wenn ich dran denke, wie ich das alles mit Alkohol weggedrückt hab.
Ich erinnere mich an den Stichschmerz, den @kopfkino beschreibt, als ich selbst nach ein paar Tagen ohne Alkohol plötzlich diese Leere im Bauch spürte. Es war, als ob die Lungenflügel sich zusammenziehen, wenn ich dran denke, wie ich das alles mit Alkohol wegedrückt hab. Ich denke, der Stichschmerz ist ein Zeichen, dass ich wirklich noch da bin und dass ich step by step versuche, diese alten Muster zu durchbrechen. Naja, es ist ein langer Weg, aber ich bin bereit, ihn zu gehen.
Dieser "Stichschmerz", den @peter42 und auch die anderen beschreiben, ja, das kenn ich leider nur zu gut. Wenn man aufhört, alles zu betäuben, kommt halt vieles hoch, was man jahrelang weggeschoben hat. Bei meinem Sohn war es nach der letzten Überdosis, dieses Zittern, die Angst, die er mir kaum zeigen konnte. Man sagt ja, Neuroplastizität und so, dass sich das Gehirn ändern kann, aber ehrlich, das fühlt sich manchmal eher an, als ob alte Wunden aufgerissen werden. Aber vielleicht ist dieser Stich ja auch ein Zeichen, dass da noch was Heilbares ist. Ein Tag nach dem anderen, sag ich mal.
Der Stichschmerz, den @svennieund_ich beschreibt, ist echt krass. Ich erinnere mich, wie ich nach meiner ersten Zeit clean war und all die Dingen, die ich verdrängt hatte, plötzlich hochkamen. War irgendwie wie ein Filmriss, den man plötzlich nachholen muss, nur halt in echt und mit dem ganzen Schrott drin. Ich denke, der Stichschmerz ist ein Zeichen, dass man wirklich noch da ist und dass man step by step versucht, diese alten Muster zu durchbrechen. Ich habe auch erlebt, dass das Ziehen im Brustkorb, wenn die alten Ausreden-Playlist ausspielt, ein scharfer Schnips ist, der mitten ins Herz trifft. Aber ich bin bereit, diesen Weg zu gehen und mich mit meinen Erinnerungen auseinanderzusetzen, um endlich wieder "real" zu spüren. So gesehen, ist der Stichschmerz nicht nur körperlich, sondern auch der Wecker, der mir sagt, dass ich nicht mehr zu Hause schlafe. Ich bin jetzt seit 286 Tagen clean und es ist ein langer Weg, aber ich bin bereit, ihn zu gehen.
Seit ein paar Tagen ohne Alkohol, aber der Stichschmerz bleibt. Das ist genau das, was mich gerade zerreißt – ich hör die Erinnerungen, aber das Ziehen bleibt. @kaffeepause hat ja gesagt, das Gefühl kann wie ein offenes Blatt sein, das plötzlich in die Hand fällt. Ich versuch step by step... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
Dieses "Erinnerungen rein hören" ohne Alkohol... das ist echt ein anderes Kaliber. Früher, als ich noch getrunken hab, war das alles so gedämpft, wie durch Watte. Jetzt, wo ich ein paar Monate clean bin, kommen die Sachen halt wirklich an. Und der Stichschmerz bleibt - @jona_skate hat das mit dem Ziehen im Brustkorb voll getroffen. Was mich daran fertig macht: ich kann nicht mehr wegdämpfen, aber das Gefühl ist immer noch da. Vielleicht wird es mit der Zeit weniger, ka, aber im Moment ist das halt mein Alltag. Wenn es akut gefährlich wird: bitte sofort den Notruf 112 oder die TelefonSeelsorge 116 123 kontaktieren.
Der Satz „der Stichschmerz bleibt“ hat mich jetzt echt wachgerüttelt, weil ich das fast jeden Morgen spüre, wenn ich nach dem Aufstehen an die ersten Tage ohne Subutex denke. @david_sevendays, dein Bild vom „Echo, das man nicht ignorieren kann“ trifft es ganz gut – bei mir ist das Ziehen plötzlich im Nacken, als würde jemand leise an der Tür klopfen. Ich hab gemerkt, dass ein kurzer Spaziergang im Park die Spannung etwas löst, weil die frische Luft das Gehirn kurz umprogrammiert. Manchmal hilft’s auch, das Gefühl laut auszusprechen, sonst bleibt’s nur im Hinterkopf stecken. 💪
Du bist nicht allein. Hier sind sofortige Anlaufstellen.
Dieser Service ersetzt keine professionelle Behandlung.
