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Von janine_nalo_verteilt · · 28 Antworten · 6 Reaktionen
"@janine_nalo_verteilt verständlich, dass der Zucker-Kick irgendwie ähnlich fühlt – besonders abends, wenn die Lücken im Tag plötzlich so vulkanartig werden. Mich erinnert die Geschichte aus dem letzten Artikel, wo jemand schrieb, süße Abendsnacks seien seine neue Ablenkung von Entzugsängsten. Irgendwie sind die Gummibärchen hier auch zur Hand, wenn ich das Gefühl habe, etwas zu 'verdauen', sei es Emotionen oder den ganzen Selbstzweck. Hab seit 8
"Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf abends und hab die Tüte leer." — das klingt so vertraut, ich mein, ich bin zwar mit Wein und nicht mit Gummibärchen unterwegs gewesen, aber diese Uhrzeit, dieses dumpfe Gefühl danach. Das hab ich auch schon gefühlt, als ich dachte, ich ersetze das eine durch das andere. Am Ende des Tages ging es mir dann immer noch nicht besser, war halt nur ne andere Art von Betäubung. Ich hab das mit dem Süßkram auch gemacht, ja, das ist echt krass, wie der Körper dann nach dem Dopamin giert.
Also echt jetzt, ich sitz hier und denke dran, wie @Elena das mit dem „halb zwölf und die Tüte leer“ sagt – das klingt fast wie mein tägliches Mantra, wenn ich nach einem langen Tag den letzten Riegel aus der Packung ziehe und plötzlich fehlt das „gute‑Buch‑Gefühl“. Bei mir war das früher eher die letzte Kappe Benzos, jetzt ist es das süße Sortier‑Ritual, das mich kurz auf Touren bringt und dann gleich wieder pfeift. Ich hab gemerkt, dass das nicht nur der Zucker ist, sondern das ganze „mach‑mir‑etwas‑zum‑Aufhängen“‑Ding, das das Gehirn füttert, bis es wieder runterfällt. Heute hab ich versucht, die halbe Nacht mit ner kurzen Serie und ner Tasse Tee zu füllen – war nicht perfekt, aber die Leere war weniger drückend. Vielleicht hilft‘s, das Ritual ein bisschen zu verschieben, statt immer um halb zwölf zu starten. 💪 (Und ja, ich bin jetzt seid fast 8 Monaten clean, also sag ich mal, es geht nicht immer gradlinig.)
@janine_nalo_verteilt, das mit „halb zwölf … und die Tüte leer“ trifft mich echt. Ich hab vor ein paar Monaten beim Abend‑Ritual plötzlich das Verlangen nach ein paar Schokoriegeln gespürt, weil das Glas Wasser schon zu langweilig wurde. Jetzt greif ich lieber zu einem kurzen Spaziergang im Garten, das bricht den „Kick“-Loop ganz gut. Und ja, das Zucker‑Ding ist meist mehr das Ritual als der Geschmack – wenn ich das Muster erkenne, kann ich’s früher unterbrechen. 💪 (Übrigens, @Lukas, dein Tipp mit ner Tasse Tee klingt nach einer guten Alternative, probier ich nächste Woche aus.)
Das mit "halb zwölf und die Tüte leer" — um ehrlich zu sein, kenn ich das nur zu gut. Nur halt mit anderen Sachen. Bei mir war es am Anfang auch so'n Ersatz-Ding, irgendwas musste ja填补en, wenn der Körper um halb zwölf plötzlich nichts mehr kriegte, woran er sich gewöhnt hatte. Ob das jetzt Gummibärchen sind oder Tee oder Spaziergänge — ich weiß nicht, ob man das überhaupt jemals ganz "normal" hinkriegt. Aber ich weiß, dass es mir heute weniger um den Kick geht, mehr ums Nicht-denken-müssen. Ob das besser ist? Keine Ahnung, ehrlich.
Das mit "halb zwölf und die Tüte leer" — das hat mich echt getroffen, kann ich total nachvollziehen. Bei mir war es am Anfang auch dieser komische Impuls um die gleiche Uhrzeit, nur mit Joints statt Gummibärchen. Irgendwie war das die Stelle im Tag, wo vorher immer was war, und dann plötzlich nichts mehr. Da hat mein Gehirn halt irgendwas gefordert. Was mich an dem Satz von @janine_nalo_verteilt stört ist dieses "Nicht-denken-müssen" am Ende — weil das ist genau der Punkt, oder? Es geht gar nicht so sehr um den Zucker oder den Kick, sondern darum, dass der Kopf mal Pause macht. Nur ist die Pause vom Zucker halt genauso kurz wie vom anderen Zeug, und danach ist man wieder da, mit dem gleichen Gefühl. Ich hab angefangen, abends stattdessen irgendwas mit den Händen zu machen. Nicht produktiv oder so, einfach nur fummeln — Origami, Fäden ziehen, ka. Irgendwas, das mich davon abhält, einfach nur dazusitzen und zu grübeln. Ob das besser ist? Keine Ahnung. Aber die Tüte bleibt wenigstens zu.
Das mit "halb zwölf und die Tüte leer" — das klingt so vertraut. Ich hab auch schon solche Momente, wo ich plötzlich nach etwas greife, nur um nicht mehr denken zu müssen. Bei mir war es früher Alkohol, jetzt ist es manchmal Süßes. Ich versuch, mich mit anderen Dingen abzulenken, wie Spaziergängen oder Zeichnen. Es geht nicht immer, aber es hilft manchmal, den Kopf frei zu kriegen.
Dieser Satz "halb zwölf und die Tüte leer" hat mich echt erwischt. Bei mir war das früher um die Zeit, wo ich noch Lyrica genommen hab, diese Stille nach dem Abend, wo plötzlich nichts mehr da war. Die Gummibärchen sind halt legal und keiner fragt, aber dieses "Nicht-denken-müssen" — @janine_nalo_verteilt hat das so gut beschrieben — das kenn ich zu gut. Nur ist die Pause vom Zucker genauso kurz, und dann sitzt man da und fragt sich, warum man die Tüte wieder leer hat. Irgendwie ist der Kreislauf der gleiche, nur mit ner anderen Verpackung. 😐
„halb zwölf und die Tüte leer“ – das klingt fast wie mein Own‑Comment. Ich hab auch bei Kaffee oder Tee so ein Ritual. und wenn die Kids schlafen. und der Glanz des Tages nachlässt. Da greife ich oft zu einer halben Packung Bonbons, weil das Gehirn noch Mal „etwas bekommt“. Ich hab jetzt versucht, die Tüte wegzulegen und stattdessen ein kurzes Stretch‑Set zu machen. Irgendwie bricht das den Loop und der Verlangen‑Kick kommt nicht mehr so plötzlich. 🚫🍬
dieser satz "halb zwölf und die tüte leer" hat mich voll erwischt. bei mir wars früher nicht gummibärchen sondern tabletten um die uhrzeit, dieses "jetzt noch schnell was nehmen bevor der tag endet". dieses nicht-denken-müssen halt. und dann sitzt man da und die packung ist leer udn man denkt "was hab ich jetzt wieder gemacht". kenn das zu gut.
Ehrlich, die Tüte leer zu sehen um halb zwölf ist ein kleiner, aber heftiger Alarm. @janine_nalo_verteilt sagt ja, das ist das Nicht‑Denken‑Müssen. Ich hab das Gefühl, wenn ich die Gummibärchen nehme, der Kopf friert kurz und ich kann die Gedanken nicht mehr zusammenziehen. Danach wieder kommt die Leere, fast wie bei der Substitution, nur mit Zucker‑Kick. Vielleicht liegt der Trick darin, das Ritual zu verschieben – statt um halb zwölf zu fressen, mir eine halbe Stunde später einen kleinen Spaziergang gönnen. Da hab ich in den letzten Wochen gemerkt, dass ich weniger automatisch nach Süßm greife und mein Kopf mehr Raum bekommt. Ich probiere das gerade. Wie geht's euch. und die Tüte weglegt. und was anderes tut? 🚶♀️
boah, Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf abends und hab die Tüte leer. Das kam mir gerade als kleines „Alarm‑Signal“. Ich hab vor ein paar Wochen die Gummibärchen gegen einen 5‑Min‑Stretch ausgetauscht – das half, den kleinen „Need“ zu brechen, bevor die Zucker‑Glut die ganze Ablenkung übernimmt. Wer probiert das noch? Nur ein kurzer Blick nach außen, ein Lächeln, und die Leere verliert ein bisschen Gewicht.
@Lukas das mit dem „halb zwölf und die Tüte leer“ ist echt ein Dauerbrenner. Der Artikel hat mir klar gemacht, dass Zucker im Abendritual oft nur die gleiche Dopamin‑Aufholkur ist, wie die alte Sub. Hab selbst abends statt der Bärchen ein bisschen Strech‑Mini‑Break gemacht – das stoppt den Loop, weil die Leere nicht mehr soofrt kommt. Irgendwas, das ich jetzt süßkram‑frei versuche. 😏
Also echt jetzt, ich sitz hier um halb zwölf und meine Hand liegt noch auf der leeren Tüte – das hat mir gerade wieder gezeigt, wie sehr das kleine Ritual mein Abend‑„Nicht‑denken‑Müssen“ geworden ist. Bei mir war das früher der letzte Benzopop, jetzt ist’s das süße „Glück“ aus der Tüte. Ich hab seit ein paar Monaten versucht, den Moment zu verschieben: statt sofort zu knabbern, stelle ich mir einen Timer auf 19:30 und mach erst ein kurzes Stretch‑Set oder schreib ein paar Zeilen in mein Notizbuch. Das klingt jetzt nach ner Idee aus einem Selbsthilfe‑Buch, aber die Hand‑auf‑Papier‑Routine gibt meinem Kopf was zu tun, bevor das Verlangen zurückkommt. Und ja, ich bin jetzt etwa 8 Monate clean, also weiß ich, das es nie gradlinig läuft – aber ein bisschen Ablenkung hier und da hilft echt, die Leere zu füllen, ohne Zucker. Wer sonst hat’s probiert? 🙏
Dieser Satz hat mich voll erwischt – halb zwölf, leere Tüte, und plötzlich ist das Kopf‑Kissen nur noch stumm. Ich lege jetzt nach dem Essen soofort ein paar Seiten in mein Skizzenbuch, das stoppt den Zucker‑Loop ein bisschen. 🙏
"Also echt jetzt, ich sitz hier um halb zwölf und die Tüte ist leer" – das hat mich gerade wieder an meine letzte Nacht in der Übergangseinrichtung erinnert. Ich war seid sechs Tagen clean, aber das Verlangen nach einem schnellen Zucker‑Kick kam immer noch, weil die Substitution den gleichen "Pause‑für‑den‑Kopf"-Modus auslöst. Ich hab probiert, statt sofort zu greifen, erst einen kurzen Hand‑Job zu machen – einfach Knete kneten, das gibt den Fingern was zu tun und deckt das Ritual ein bisschen. @ohnenamen meinte, das mit den Händen hilft, und das stimmt: das Kneten hält mich einen Moment ab, genug um den Drang zu spüren und gleich wieder zu entscheiden, ob ich wirklich was essen will. Nebenbei trinke ich jetzt immer einen Schluck Kräutertee und setz mir ein kleines Ziel, bis 12:30 den Spaziergang zu starten. Das reduziert das "Leer‑Gefühl" ein bisschen, ohne gleich die Tüte zu leeren. 💪
"Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf abends und hab die Tüte leer." – das klingt so vertraut. Ich hab das genauer mal beobachtet: das Timing ist wie ein automatischer Switch, wenn der Tag „klick“ stoppt. Mein Gehirn sucht dann irgendeinen Ersatz, und manchmal bleibt das die süße Leere. Von meinem eigenen Repertoire: früher ging das bei einem kurzen Spaziergang. Heute probiere ich statt Zucker ein 5‑Minute‑Off‑Hour‑Stretch – ein bisschen Bewegung, ein bisschen Atmen. So bleibt der Körper aktiv, bevor die Gummibärchen überhaupt im Kopf vorbeischweben. Und dann? Man hat ein bisschen Luft, um die Gedanken nicht sofort zu füllen. Wer noch andere Tricks hat? 🙏
muss das hier grad loswerden. Der „halb‑Zwölf‑Sucht‑Loop“ ist mein tägliches Ritual. Ich hab versucht, die Zuckerkiste erst später zu öffnen – stattdessen ein 5‑Min‑Stretch. Es klingt simpel, aber die Pause hilft, die Leere zu paffen und den Wein‑Riss zu brechen. 🙏
Ich muss zugeben, das „halb zwölf und die Tüte leer“ klingt genau wie mein Rhythmus, wenn die Kinder schlafen und ich plötzlich nichts mehr habe. Ich hab versucht, anstatt zu naschen, kurz zu strecken – das Stoppt den kleinen Kick meistens. 🤔
Schon ehrlich, ich bin gerade zwei Tage clean und das sitzt noch tief. Der Satz „also echt jetzt… und hab die Tüte leer“ hat mich quetscht, weil ich selbst vor ein paar Tagen wieder zu den Gummibärchen zurückgefallen bin, allein weil die Stille um halb zwölf mir das Gefühl gab, irgendwas bringen zu müssen. Ich hab versucht, das Ritual mit einem kurzen Spaziergang im Garten zu ersetzen – muss noch stabil bleiben, aber zumindest verliere ich das sofortige „Gedankenblockieren“. Es ist kein Wundermittel, aber ein kleiner Schritt, der mir gerade hilft.
"Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf abends und hab die Tüte leer" – das hat mich voll erwischt. Ich greife jetzt nach meinem alten Dachdecker‑Hammer und drehe die Schrauben am Türrahmen, bevor ich zu Zucker greife. Es gibt mir ein kleines Erfolg‑Gefühl, das die Leere knackt. 🙏
Boah, das mit "halb zwölf und die Tüte leer" ist echt krass. @Elena, das kenn ich nur zu gut, dieses dumpfe Gefühl danach, wenn man merkt, dass man sich wieder betäubt hat, nur mit was anderem. Ich hab ja früher auch versucht, das eine durch das andere zu ersetzen, aber das ist echt der gleiche Teufelskreis. Dieses "Nicht-denken-müssen", was @ohnenamen da so gut rausgebracht hat, ist echt das Ding, oder? Der Kopf will einfach kurz abschalten. Aber die Pause ist halt mega kurz, und danach ist man wieder da.
muss das hier grad loswerden. Dieser Satz "Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf abends und hab die Tüte leer" – das hat mich echt getroffen. Ich kenne das nur zu gut, nur halt mit Wein statt Gummibärchen. Dieses Gefühl, kurz vor Mitternacht zu merken, dass man schon wieder in alte Muster verfallen ist, nur eben mit anderer Substanz. Bei mir war es anfangs auch so, dass ich dachte, ich kann das mit Süßem "ersetzen". Aber wie @Elena und andere schon sagten, am Ende ist es oft nur eine andere Form der Betäubung, um das "Nicht-denken-müssen" zu erreichen. Seit 5 Monaten clean versuche ich jetzt, diese Momente anders zu füllen, oft mit Musik oder einfach nur kurz durchatmen. Es ist kein gerader Weg, aber ich will halt verstehen, warum mein Kopf das braucht.
Ja, gerade das „halb zwölf und die Tüte leer“ tut mir auch immer wieder warm ums Herz. Ich hab das in der letzten Woche selbst ausprobiert: anstatt gleich zu knabbern, habe ich mir einen Timer auf 19:30 gestellt und dann für fünf Minuten einfach auf dem Sofa gestreckt. Der kleine Mommtesch macht den Übergang ein bisschen tragbarer, weil man nicht sofort in das nächste Ritual einrastet. @fatima_pregabalin, erinnert euch, du hast ja ja von ähnlichem erzählt – das Gefühl der Stille nach dem Tag. Vielleicht hilft es, das Ritual nicht nur nach einer Uhrzeit zu verbinden, sondern mit einer kleinen Achtsamkeitsübung, damit die Leere nicht sofort den Same-fall auslöst. Ich probiere das weiter, bin gespannt, wie sich das auf meine 11‑Monats‑Journey auswirkt.
kurzes update: Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf und hab die Gewürz-Tüte vor mir liegen – keine Bärchen, aber irgendwie versteh ich das mit der Leere total. @linda_23tage hat das neulich auch erwähnt, dieses „Nicht-denken-müssen“ um diese Zeit. Bei mir wars letztens kaum anders, bis ich mir gesagt hab, ich mach erst ne Runde Garten-Guckerl, statt in die Küche zu rennen. Die Tüte bleibt zu, und der Kopf hat plötzlich was anderes zu tun als zu zählen, wie viele Gramm ich noch reinziehn kann. Zwar zittrig, ängstlich, aber das Zittern ist nicht mehr der einzige Begleiter 😔
Also echt jetzt, ich sitze um halb zwölf und hab die Packung leer – das riecht nach Schuld, aber auch nach „Kopf‑Reset“. Ich hab in den letzten Tagen statt Bärchen ein kurzes Stretch‑Set gemacht, famose Pause, die das Verlangen fast verpasst. 🙏
„Also echt jetzt, ich sitz um halb zwölf und hab die Tüte leer.“ Das klingt nach meinem täglichen Loop – jetzt greif ich nach ‘nem kurzen Beat‑Break, dann erst was Süßes. 🙏
@david76, ja genau das mit dem "Nicht-denken-müssen" hab ich auch sofort wiedererkannt. Dieser Satz von @janine_nalo_verteilt: "Also echt jetzt, ich sitze hier um halb zwölf abends und hab die Tüte leer." – das ist echt krass, wie das so runtergeht, wenn man eh schon erschöpft ist. Bei uns war es früher auch oft so, dass er abends total unruhig wurde und dann irgendeinen Quatsch gemacht hat, um sich abzulenken. Diese Rituale, egal ob mit Süßem oder was anderem, die sind echt hartnäckig. Ich hab gelernt, dass es bei mir oft hilft, wenn ich ihn dann mal rauslocke, einfach nur spazieren oder so. Hauptsache, er kommt mal von der Couch weg. Aber ich weiß, das ist bei jedem anders.
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