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Öffentlich lesbarer Thread
Wann rafft der Kopf, wenn der Drink erst fehlt
Von kopfkino18.05.2026💬 0❤️ 5
Also, ich war gestern beim Uni-Seminar, der Dozent hat uns ne kumulative Gruppenkunde zu "Motivation im Studium" angelernt. Und ich hab einfach nur einen Kaffee getrunken, weil ich schon seid fast 9 Monaten keinen Shot mehr aufgemacht hab. Während der Pause ging ein Kommilitone mit seiner neuen Freundin vorbei, sie sah aus, als hätte sie gerade einen Drink im Handgelenk hält, und ich dachte mir: "Ey, nice, ihr seid jetzt das Paar, das mich noch mehr forciert." Und dann kam dieses Gefühl, du weißt ja— der Crush, der Glaube, ich brauche sie, sie braucht mich und die Balance aus Reiz und Gegenreiz knackt. Voll mein "Fuckboy‑Phase"-Glamourmoment, aber realisiert.
Das krass ist, dass ich nicht mehr das "Alkohol-kool"-Gefühl suche, sondern einfach das Fühlen wie jemand zu mir passt. Und was war das seit letztem Sommer? Nahell, mein erster Kaffee der Woche, der nicht einfach nur wach macht, sondern mich auch irgendwie staubfrei hält. Ich frage mich, ob das plötzlich, seit ich 293 Tage nüchtern bin, aus meinem Länderrutsch, weil das Verlangen nach Aufmerksamkeit nicht komplett aufgehört, sondern nur umgeschichtet ist.
Der Rausch von Alkohol war mehr ein Ablenkungszauber, der mich von dem Moment, dass ich mich selbst vernachlässige, ablenkt. Jetzt? Jetzt muss ich mir mit nichts zu tun machen, außer dem eigenen Kopf. Beim Café hatte ich die Weile, über die Pause nachzudenken. Ich will den Hang zum "Zugehörigkeitskonsum" kapern, bevor er mich zurück in die alte Routine stößt.
Also Frage an die Community: Habt ihr das auch gespürt? Wie macht ihr, dass der Drang nach "gelerntem" Gefühl nicht den Kopf umschreibt, sondern euch in die Richtung von echten Gesprächen und Body‑Talk schiebt? Ich würde gern hören. ❤️
Wann rafft der Kopf, wenn der Drink erst fehlt
Von kopfkino · · 0 Antworten · 5 Reaktionen
Also, ich war gestern beim Uni-Seminar, der Dozent hat uns ne kumulative Gruppenkunde zu "Motivation im Studium" angelernt. Und ich hab einfach nur einen Kaffee getrunken, weil ich schon seid fast 9 Monaten keinen Shot mehr aufgemacht hab. Während der Pause ging ein Kommilitone mit seiner neuen Freundin vorbei, sie sah aus, als hätte sie gerade einen Drink im Handgelenk hält, und ich dachte mir: "Ey, nice, ihr seid jetzt das Paar, das mich noch mehr forciert." Und dann kam dieses Gefühl, du weißt ja— der Crush, der Glaube, ich brauche sie, sie braucht mich und die Balance aus Reiz und Gegenreiz knackt. Voll mein "Fuckboy‑Phase"-Glamourmoment, aber realisiert.
Das krass ist, dass ich nicht mehr das "Alkohol-kool"-Gefühl suche, sondern einfach das Fühlen wie jemand zu mir passt. Und was war das seit letztem Sommer? Nahell, mein erster Kaffee der Woche, der nicht einfach nur wach macht, sondern mich auch irgendwie staubfrei hält. Ich frage mich, ob das plötzlich, seit ich 293 Tage nüchtern bin, aus meinem Länderrutsch, weil das Verlangen nach Aufmerksamkeit nicht komplett aufgehört, sondern nur umgeschichtet ist.
Der Rausch von Alkohol war mehr ein Ablenkungszauber, der mich von dem Moment, dass ich mich selbst vernachlässige, ablenkt. Jetzt? Jetzt muss ich mir mit nichts zu tun machen, außer dem eigenen Kopf. Beim Café hatte ich die Weile, über die Pause nachzudenken. Ich will den Hang zum "Zugehörigkeitskonsum" kapern, bevor er mich zurück in die alte Routine stößt.
Also Frage an die Community: Habt ihr das auch gespürt? Wie macht ihr, dass der Drang nach "gelerntem" Gefühl nicht den Kopf umschreibt, sondern euch in die Richtung von echten Gesprächen und Body‑Talk schiebt? Ich würde gern hören. ❤️