Öffentlich lesbarer Thread
„Witz von der kühlen Straße, aber die Nerven sind heiß“
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
Heute war wieder dieser Samstag, die Sonne macht alles grün und die Leute sind draußen – und ich bin irgendwie mittendrin im WG‑Zimmer mit den leisen Lüften, die den Tag bändigen. Klar, ich habe seid 8 Monaten keine Cracks oder Heroin mehr gekräpt, das ist ein Riese. Aber wenn ich nachts in die Küche gehe und den Kühlschrank öffne, tut das Herz in mir ein bisschen weh, weil ich nicht mehr weiß, wie man ohne die Dinge normal leuchtet.
Gestern hab ich halt eine Textnachricht bekommen, die mich fast weiter gerissen hat: ein Kumpel fragt, ob ich jetzt schon wieder die Ramen-Box bringe, weil er denkt, ich lerne endlich "Was ist echt wichtig?" Ich checkte meine Glieder, schüttelte die Arme, und am Ende hab ich einfach die Tür zum Flur zugeschlusst – weil ich nicht zusehen will, wie das alte Muster mich wieder fängt.
Wie haltet ihr euch davon fern, wenn die alte Gewohnheit wieder in den Köpfen quakt?
