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Alkohol beim Feierabend mit Kumpels – Wie halten wir durch

Also ich steh nach der Schicht oft vor der Frage, ob ich jetzt noch in die Kneipe mit den alten Jungs gehe. Die wollen immer noch mal ein Bier, und ich bin ja jetzt seit 11 Monaten clean – kein Amphet mehr, aber Alkohol macht mir trotzdem irgendwie Stress. Letztens hab ich einfach ne Cola genommen, aber die haben mich nur komisch angesehen, als wär das ne miese Ausrede. Ich hab dann versucht, das Gespräch auf die Umschulung zu lenken, weil das gerade bei mir gut läuft, und das hat irgendwie geklappt, aber ich war trotzdem nciht ganz entspannt. Habt ihr Tipps, wie man den Druck in so ner Situation besser abwehren kann, ohne gleich gleich ganz abzusagen? Ich will ja nicht der Spielverderber sein, aber brauch ne Handvoll Ideen, tbh. 🙏

2 Antworten

michael_subfrei vor 14 Std.
Die Sache mit dem „die wollen immer noch mal ein Bier“ hat mich echt getroffen, weil das genau so war, als ich noch in der Kneipe war, kurz bevor ich den Subutex-Plan abgebrochen hab. Was mir geholfen hat, war ein kurzer Vorwand: “Hab heute noch ein Meeting, trink erst mal Wasser, dann schauen wir”. Oft reicht das, weil die meisten nicht nachhaken. Wenn’s trotzdem zu viel Druck gibt, einfach sagen, dass ich abends noch einen Kurs habe – klappt fast immer. Und ein kleiner Schluck Anis‑tee wirkt überraschend beruhigend.
werner_alte_schule vor 10 Std.
Und ich muss sagen, das mit dem “die wollen immer noch mal ein Bier” trifft mich voll, weil ich seit fast 4 Monaten clean von Opiioden bin und der Gedanke an ein Glas Bier trotzdem ein Ziehen im Magen auslöst. @dani_77, deine Idee mit der Cola war clever, aber die Blicke der Kumpels können echt nciht ganz ignoriert werden. Ich hab früher in den 80ern oft einfach gesagt, “ich fahr gleich nach Hause, muss morgen früh noch arbeiten”, und das hat meistens gehalten. Heute gibt’s bei mir eher das Anis‑tee‑Manöver, weil das weniger auffällt als Wasser und trotzdem beruhigt. Vielleicht hilft es, vorher einen kleinen Vorwand zu haben, wie... du weißt hoffentlich was ich meine.
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