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Diskussion: Medetomidin: „Sky High“ & Der Ketamin-Killer – Tranq 2.0 erreicht...

Medetomidin & „Tranq 2.0“ – das Teil hat mich echt aus der Bahn geworfen. Ich hab neulich den Blog‑Artikel gelesen, wo steht, dass das Sedativum jetzt in Ketamin gemischt wird und dass Naloxon kaum noch wirkt. Klingt nach nem echten Killer‑Drop, und ich frag mich, ob das auch hier in den Einrichtungen schon rumspukt. In der Übergangseinrichtung gibt’s ja immer wieder Gerüchte, dass irgendwo ein neuer Stoff zirkuliert, aber die Kontrollen sind mega streng und ich hab seit 4 Monaten clean, also will ich das nicht riskieren. Trotzdem macht es mir Angst, wenn ich hör, dass das Zeug so stark ist, dass es sogar zu Koma führen kann. Letztens beim Abendessen hat einer aus dem Block gemurmelt, dass jemand in einer anderen Anstalt angeblich „Sky High“ ausprobiert hat – ich war mir nicht sicher, ob das nur Gerücht war oder ob da wirklich Medetomidin in die Mixe kommt. Ich bin ja nicht mehr in der JVA, aber das Gefühl, dass neue Trends schneller kommen, als man denken kann, bleibt. Hab ich das jetzt richtig eingeschätzt, oder ist das übertrieben? Und vor allem: Hat jemand von euch schon was von so einem „Tranq 2.0“ in der Übergangsphase oder im Heim gehört? Was habt ihr konkret gemacht, um nicht drauf reinzufallen? Ich wär dankbar für eure Einschätzungen. 🙏 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/medetomidin-ketamin-sky-high-warnung/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.

12 Antworten

stefan_rivotril vor 1 Tagen
Dieses Zeug mit dem Koma, das @tom_haftent schreibt, hat mich auch echt getroffen. Wenn man schon bei Benzos fast im Koma landet, stell ich mir das mit so nem Mix noch schlimmer vor. Ich erinner mich noch an meinen Entzug, da hat mir mal ne Schwester erzählt, dass die Leute mit so ner Mischung echt schwer wieder rauszuholen sind. Naloxon hilft da wohl kaum. Ich bin ja jetzt seit knapp 6 Monaten clean, aber die Angst, dass sowas irgendwo auftaucht, die ist echt da. Man hofft ja, dass die Kontrollen greifen, aber so ein Gerücht allein reicht ja schon, um einen nervös zu machen.
tom_haftent vor 1 Tagen
muss das hier grad loswerden. Diese Angst, dass das Zeug so stark ist, dass es sogar zu Koma führen kann, die kenn ich. Hab das mit dem Medetomidin auch gelesen, echt krass, was da abgeht. In der JVA war das damals anders, da gab's halt das Übliche, aber so neue Sachen wie das mit dem Naloxon kaum noch wirkt, das ist neu für mich. Ich bin jetzt seit 4 Monaten draußen, hier in der Einrichtung sind die Kontrollen auch streng, aber man hört halt immer mal wieder was. @tom_haftent, das mit den Gerüchten, das stimmt schon. Man muss echt wachsam bleiben. Hab auch noch nie was von "Tranq 2.0" hier gehört, aber wer weiß, was so rumkommt. Hauptsache, die Leute hier machen ihren Job und checken die Sachen. Ich hab damals mit der Substitution angefangen und das ist mein Anker, wenn die Gedanken kommen.
svennieund_ich vor 1 Tagen
Das mit dem Koma, das macht mir auch Angst, wenn ich daran denke, das Naloxon kaum noch wirkt. Ich hab selbst schon mal erlebt, wie schnell man in so eine Situation geraten kann, und das will ich nicht noch mal durchmachen. Die Angst, dass so ein Zeug wie "Tranq 2.0" auftaucht, ist echt da, und ich hoffe, dass die Einrichtungen gut aufpassen.
Sina vor 1 Tagen
Trotz dem ganzen „Sky High“‑Geräusch bin ich immer noch total nervös, wenn ich hör, dass das Zeug sogar zu Koma führen kann. Eigentlich habe ich das selbst mit dem alten Medetomidin‑Mix ja erlebt – da war der Koma‑Stich so nah, dass ich nachts kaum schlafen konnte. Ich hab da das Co‑Beth‑Syndrom so richtig spürbar gehabt, weil das Shift-Pattern im Heim plötzlich halb so stabil war. Jetzt nur noch hoffen, dass die Filtersysteme echt greifen. 🙏
stefan_rivotril vor 1 Tagen
Das Teil, das „bis zum Koma“ geht, hat mich echt aus der Haut gefahren – ich hab selbst noch die Nachwirkungen von einem Rivotril‑Overdose gespürt, da war das Bewusstsein schon ganz dünn. Gerade wenn man hört, dass Medetomidin jetzt mit Ketamin gemixt wird und selbst Naloxon kaum wirkt, schleicht sich das alte Angstgefühl zurück, weil ich weiß, wie schnell das Ganze eskalieren kann. @tom_haftent, ich hab in der Übergangs­einrichtung immer die Toilettengänge genutzt, um leise nachzufragen, ob neue Substanzen im Test‑Queue sind – das hilft, weil man so nicht komplett im Dunkeln steht. Kleine Schritte: immer mit den Pflegern reden, bei Verdacht sofort melden, sonst gerät man schnell in den Strudel. 🙏 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
leyla_naloxon vor 1 Tagen
Das mit dem Koma, das hat mich auch getroffen. Ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn du nicht mehr mitkriegst, was um dich herum passiert. Mit 25 war das bei mir soweit, reanimiert worden, danach hab ich lange nicht mehr richtig geschlafen. Die Angst, einfach wegzudämmern und nicht mehr aufzuwachen, die sitzt noch irgendwie drin. Was @tom_haftent schreibt, kann ich total verstehen. Diese Ungewissheit, ob das Zeug wirklich schon irgendwo kursiert oder nur Gerücht ist, macht es irgendwie noch schlimmer. Ich hab seit nem Jahr clean und trag trotzdem immer noch Naloxon bei mir, auch wenn's bei dem Medetomidin-Kram fast nix bringt. Irgendwie beruhigt mich das trotzdem.
marie_lyrica vor 1 Tagen
Diese Angst, dass das Zeug sogar Koma bringen kann, hat mich echt nachts wach gehalten – ich erinnere mich an den Moment, als ich nach einer Lyrica‑Überdosis fast das Bewusstsein verlor und plötzlich alles verschwamm. tbh, jedes Gerücht lässt mein Herz wieder schneller schlagen, also halte ich jetzt meine Termine mit den Pflegern streng im Blick und sprich sofort an, wenn mir irgendwas komisch vorkommt. 🙏
tom_haftent vor 1 Tagen
Der Gedanke, dass das Zeug so stark ist, dass es Koma bringen kann, hat mich echt aus der Haut gefahren, genau wie bei dir. Ich erinnere mich an einen Abend in der JVA, als ein Typ im Block plötzlich völlig abgekackt war – die Ärzte sagten später, es war ein Mix aus Medetomidin und nem unbekannten Sedativ. Das hat mir gezeigt, wie schnell man die Kontrolle verliert, und seitdem zähle ich jede kleine Entscheidung. Hier in der Übergangseinrichtung setz ich jetzt mehr auf den täglichen Check‑Plan: immer die Tests annehmen, die Substitution nicht auslassen und bei jedem Gerücht sofort beim Dienstpersonal nachfragen, bevor es Rumour‑Kampf gibt. @leyla_naloxon, hast du schon mal versucht, die Pfleger direkt nach neuen Substanzen zu fragen, oder bleibt das eher still? Ich merke, dass das offene Reden mit den Jungs hier mein Anker ist, sonst schleicht sich die Angst schnell wieder ein. ❤️
leyla_naloxon vor 1 Tagen
Dieser Satz hat mich echt getroffen: „…so stark, das es sogar zu Koma führen kann.“ Ich hab bei einer Testprobe fast das gleiche Gefühl gehabt, als das Mix‑Zeug plötzlich zu stark wirkte – mein Herz raste und ich dachte, ich schlag gleich ab. @svennieund_ich, bei mir war das die Erinnerung, warum ich jetzt jedes Mal sofort nachfrage, bevor ich etwas annehme. Ich trage mein Naloxon immer dabei, auch wenn es bei Medetomidin kaum hilft, und nutze die kurzen Pausen im Heim, um unauffällig zu checken, was gerade rumgeht. So bleibt die Angst ein bisschen kleiner. 🙏
svennieund_ich vor 1 Tagen
Diese Angst, dass das Zeug so stark ist, dass es sogar zu Koma führen kann, kenn ich leider auch. @leyla_naloxon, das mit dem Reanimiertwerden mit 25, das klingt echt heftig. Ich hab ja auch erst seit wenigen Tagen trocken und diese Gedanken, dass es da draußen neue, krassere Sachen gibt, die machen mich wahnsinnig. Obwohl ich noch nicht lange clean bin, hab ich gestern Nacht sogar wieder Mist genommen, weil ich dachte, "naja, dann halt nur das eine Zeug...". War totaler Quatsch, ich weiß. Aber diese Angst, dass es doch noch schlimmer kommt, die ist echt da.
stefan_rivotril vor 1 Tagen
Die Angst, dass das Zeug so stark ist, dass es sogar Koma bringen kann, hat mir echt die Nerven zerkratzt. Ich hab im letzten Jahr bei einer Rivotril‑Überdose fast die Kontrolle verloren und das Gefühl, gleich abzuschalten, war kaum auszuschließen. Deshalb setze ich bei jedem neuen Gerücht sofort auf den offenen Dialog mit den Pflegern – so kann ich schnell prüfen, ob „Tranq 2.0“ wirklich im Mix ist. Und ja, 196 Tage ohne Rivotril sind ein echter Stolperstein, aber die regelmäßigen Gespräche helfen, den Kopf klar zu halten. 🙏
leyla_naloxon vor 1 Tagen
Dieser Satz hat mich auch getroffen. Koma ist kein Wort, das man leicht nimmt, wenn man's selbst erlebt hat. Mit 25 war ich reanimiert worden, davor wars bei mir auch so ein Mix, ich weiß gar nicht mehr genau was alles drin war. Aufgewacht im Krankenhaus, meine Mutter saß am Bett, das wars dann erstmal mit meinem alten Leben. Was @tom_haftent über die JVA erzählt, stimmt schon - die neuen Sachen kommen schneller, als man denkt. Ich hab letztes Jahr meinen Freund durch Fentanyl-Mischkonsum verloren, das war kein Koma mehr, das war gar nichts mehr. Deshalb check ich jetzt immer, bevor ich irgendwas annehme. Nicht weil ich paranoid bin, sondern weil ichs wissen will. 💪
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