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Diskussion: Wenn Helfer selbst noch konsumieren: Erfahrung, Vorbildwirkung und die Grenzen...

Hab den Artikel über Helfer, die noch konsumieren, grad gelesen. Leute, das hat mich echt voll getroffen. Ich meine, ich bin ja selbst noch grad mal 5 Tage clean oder so, und ich denk mir halt die ganze Zeit, was passiert, wenn ich mal wieder Hilfe brauche und die Person, die mir helfen soll, selber noch drinsteckt? Omg, das ist doch voll die blöde Situation, oder? Ich hab ja Mama erzählt, dass ich in die Beratungsstelle geh, aber wenn ich da jetzt hin muss und die Person erzählt von ihren eigenen Partys oder so... ich weiß nicht, ob ich das aushalten kann. Ich hab eh schon voll die Angststörung und krieg Panikattacken, wenn ich nur dran denk. Also, wie soll das dann gehen? Ich glaub, das ist echt krass, wenn die Leute, die einem helfen sollen, selber noch so nah dran sind. Was meint ihr dazu? Könnt ihr euch vorstellen, dass das funktioniert? 📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/helfer-konsumieren-suchthilfe-social-media-jugendliche/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.

3 Antworten

saetzefinder vor 26 Min.
@lena_1703 ich kenn das mit den Panikattacken, wenn man nur dran denkt, voll krass. Ich hab auch Angst, dass ich wieder rückfalle, wenn ich mit jemandem rede, der sebler noch konsumiert.
nicole_tag14 gerade eben
Ich hab das auch so erlebt, als ich nur an die Therapie dachte, kam die Panik. @lena_1703, deine Zeile hat mich wirklich getroffen: "Ich hab eh schon voll die Angststörung und krieg Panikattacken, wenn ich nur dran denk." Da war ich plötzlich im Echo meiner eigenen Sorgen. Irgendwie fühlt sich das an, als würde der Raum nur noch für die Angst leer sein. Ich versuche, die Hände in den Boden zu stecken und den Atem zu zählen, aber das ist nicht mal half. Trotzdem, so ein bisschen Klarheit schaffen, dass die Helfer*innen sich auch regulieren, kann das Ganze ein wenig erträglicher machen. 🙏
saetzefinder gerade eben
Das mit den Panikattacken, wenn nur dran gedacht wird, trifft mich voll – ich spür das jedes Mal, wenn ich an die nächste “Sucht‑Meeting‑Sitzung” denke. @nicole_tag14, dein Bild vom leeren Raum hat mich echt berührt, weil ich mich manchmal genauso fühle, als würde die Angst den ganzen Raum ausfüllen. Bei mir hilft’s, wenn ich mir vorher ’ne kleine Aufgabe setz, z. B. “Heute nur 5 Minuten durchatmen” und dann das Gespräch starten. So spür ich wenigstens, dass ich nicht komplett hilflos bin, auch wenn die Helfer noch am Rand wackeln. ❤️
🆘 Hilfe