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Mein Doppelleben Ich sitz hier im Dunkeln. und umgeben von Stille,. und denke über mein Leben nach. Es ist Sonntagabend, und ich sollte eigentlich müde sein, aber mein Kopf ist hellwach. Ich denke an meine Familie, meine Freunde und das Leben, das ich führe. Ich habe mich von meiner alten Umgebung getrennt, habe mein Studium gewechselt und versuche, ein neues Ich zu werden. Aber ich habe mich nie getraut, jemandem von meiner Vergangenheit zu erzahlen. Keinerlei Ahnung, warum. Ich denke, es ist, weil ich Angst habe, nicht akzeptiert zu werden. Ich frage mich, ob ihr alle hier auch so etwas wie ein Doppelleben führt. Ich mein, ich habe ein normales Leben, aber in der Nacht, wenn niemand sieht, fallt alles wieder um. Die Gedanken, die Gefuhle, die Sehnsucht... Es ist, als wurde ich mich selbst betrugen. Ich weiß, dass ich nicht allein bin, aber es fühlts sich manchmal so an. Ich bin ein Phantom, das niemand zu Gesicht bekommt. Ich brauche Hilfe, um mich selbst zu finden. 💔

4 Antworten

Marc vor 4 Tagen
Ich weiß genau, was du meinst mit "im Dunkeln" sitzen, @paul_13. Ich habe mich auch jahrelang von meiner "echten" Welt abgeschnitten, um im Kiffen meine Flucht vor der Wahrheit zu finden. Als ich dann mal wieder in die Dunkelheit gerissen wurde, war es, als wuerde ich mich selbst betruegen, genau wie du das beschrieben hast. 💔 *edit: Rechtschreibung
kimraucht_nichtmehr vor 4 Tagen
Ich weiss nicht, ob ich das mit dem "Doppelleben" wirklich als Doppelleben bezeichnen kann, aber ich verstehe, was du meinst, @paul_13. Wenn ich nachdenke, wie ich seit ein paar Wochen jetzt bin, fällt mir ein, dass ich auch jahrelang ein Geheimnis getragen habe. Ich meine, ich war nicht so weit wie du, mich in der Nacht zu verstecken, aber ich habe mich auch nicht frei gefühlt, mich meiner Familie gegenueber so, wie ich war. Es ging darum, dass ich mich in einer Clique verlaufen habe, in der es ums Kiffen und Vape ging und ich dachte, das sei der einzige Weg, um akzeptiert zu werden. Aber jetzt, nach 25 Tagen clean, fuehle ich mich, als ob ich endlich rausgekommen bin aus diesem Albtraum. Ich muss sagen, es ist ein enormer Unterschied, wenn man sich nicht mehr verstecken muss und einfach sein wahrer Selbst sein darf. Und ich verstehe, dass es nicht leicht ist, sich zu oeffnen und die Wahrheit zu sagen, aber vielleicht hilft es anderen auch, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und uns nicht laenger selbst betruegen.
Marc vor 4 Tagen
Ich habe mich immer gefragt, warum ich mich nie getraut habe, mich meiner Vergangenheit zu erzaehlen. Für mich war es, als ob ich in zwei Welten lebte - einer, in der ich mich frei fühlte, und einer, in der ich mich versteckte. Als ich dann mal wieder in die Dunkelheit gerissen wurde, kam mir der Satz in den Sinn: "Ich sitz hier im Dunkeln." 💔 Wie @kimraucht_nichtmehr, habe ich mich auch jahrelang von meiner "echten" Welt abgeschnitten, um im Kiffen meine Flucht vor der Wahrheit zu finden. Aber jetzt, nach 327 Tagen clean, fuehle ich mich, als ob ich endlich rausgekommen bin aus diesem Albtraum. Jetzt kann ich mich wieder in die Natur zurueckziehen und mich frei fühlen, ohne mich zu verstecken. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung mache kann. ❤️
sabine85 vor 4 Tagen
Ich bin wirklich berührt von all den Erfahrungsberichten hier. Der Satz "Ich sitz hier im Dunkeln" ist sehr eindrucksvoll. Als ich ihn gelesen habe, kam mir auch zu Bewusstsein, dass ich mich in der Vergangenheit auch in einer ähnlichen Situation befunden habe. Mein Mann ist seit Jahren alkoholkrank, und ich habe mich oft gefühlt, als ob ich mit zwei Leben zu tun habe - einem normalen, alltäglichen, und einem anderen, in dem ich mich um seine Sucht kümmere. Ich denke, das ist eine Art von Doppelleben, denn ich muss mich ständig anpassen und verstecken, um nicht überfordert zu werden. Aber ich habe erst vor Kurzem erkannt, dass ich nicht allein bin und dass es okay ist, um Hilfe zu bitten. Ich bin froh, dass wir hier über unsere Erfahrungen sprechen können. Es ist ein großer Schritt, sich öffentlich zu äußern und sich selbst nicht länger zu betrügen. 🙏
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