Öffentlich lesbarer Thread
T‑Low Songs – sind sie mein neuer Trigger
Ich hab gerade den Artikel über T‑Low durchgelesen und muss mir das Ganze einfach mal aus der Seele reden. Sag ich mal, das Thema Drogenverherrlichung vs. Ehrlichkeit, das ist ja wie ein Spiegel in der Hand, den man kaum festhalten kann. Ich hab die Texte immer mit so ’nem kritischen Blick gelesen – „Sucht“, „Sehnsucht“, die Wörter rasten, als wären sie die eigene Atemfrequenz.
Vor ein paar Wochen, als ich die Song‑Lieder durchhören wollte, um die Lyrics genauer zu checken, hab ich plötzlich das alte Gefühl, das Koks-Boost, wieder aufkommen sehen. Ich hab die Notiz in meinem Kalender gesehen, wo ich seit 8 Monaten clean bin, und die ganze Zeit war das ein bisschen wie ein „Wiederauftakt“, nur ohne die Substanz. Ich hab mich gefragt, ob das nur ein bisschen Nostalgie ist, oder ob die Musik tatsächlich meine Grenzen verschiebt.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Texte wirklich so interpretiere, wie sie gedacht sind, oder ob sie mich einfach in die gleiche Denkweise zurückführen, die ich vor dem Clean-up hatte. Und ich hab das Gefühl, ich bin im Fluss der Performance, aber ich will nicht, dass die Musik mich zurück in die alte Routine drückt.
Also, meine Frage an euch: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, wenn ihr Kunst oder Musik hört, die euch an alte Drogen erinnert, und wie geht ihr damit um?
📄 Zum Artikel: https://neelixberlin.de/t-low-sucht-songs-analyse-suchthilfe/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
