Öffentlich lesbarer Thread
Beim Bäcker wieder fast wieder ran – wie geht ihr mit “Fast-Craving” um?
Also, ich muss euch was erzählen, weil ich seit ein paar Monaten echt immer wieder an die Käsekruste denke, wenn ich an Speed denke. Gestern war ich zum ersten Mal seit eh und je wieder beim Bäcker um die Ecke – ja, der mit den dicken Brezeln und dem Duft, der dich fast umhaut, bevor du überhaupt ein Brot siehst. Ich stand da in der Schlange, und plötzlich hat mir jemand “Speed” ins Ohr geflüstert, weil ich glatt nach dem Brezelfladen nörgeln wollte.
Ich hab dann gemerkt, dass das fast wie ein “fast-Craving” ist: Ich will das Zeug nicht mehr, aber das Verlangen nach das schnelle High deckt sich irgendwie mit dem Geruch von frischem Teig. Hab das Ganze dann mit meinem “kein Ritalin mehr seit 8 Monate” im Hinterkopf abgeschmissen und mir einfach ein normales Vollkornbrötchen gekauft. Das war irgendwie ein kleiner Sieg, aber das Zittern in den Fingern hat mich fast wieder zurück an den Tresen gekratzt.
Hab das Gefühl, dass ich da nicht allein bin. Wer von euch hat sowas erlebt, wenn ein harmloser Alltags‑Trigger plötzlich das alte Verlangen auslöst? Und was macht ihr, wenn ihr merkt, dass ihr gerade an der Schwelle zum “Nur noch ein bisschen” steht? Ich hab versucht, mich mit ner Tasse Tee abzulenken (wie ich ja in meinem letzten “Wie viel Schlaf …”‑Post immer mach), aber das hat nicht ganz geklappt, weil das Wasser wohl zu warm war und ich wieder an das Brennen der Spritze denken musste.
Jetzt sitz ich hier mit ‘nem breiten Grinsen und ‘nem halb gekauften Brötchen, und frage mich, ob ich das nächste Mal einfach zurück zur Bäckerei gehe und mir das gleiche geben lasse, nur um zu zeigen, dass ich’s kann. Was meint ihr, ist das ’ne dumme Idee oder kann das helfen, den „Fast‑Craving“ zu überlisten? 🙏
